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Ferdinand Hohenleitner

    Die strafrechtliche Verantwortung der Hersteller automatisierter und autonomer Fahrzeuge.
    • Strafrechtliche Konsequenzen können innovationshemmend wirken. Der Autor untersucht, unter welchen Bedingungen Hersteller automatisierter und autonomer Fahrzeuge verantwortlich sind, solche Fahrzeuge in den Verkehr zu bringen. Dabei werden Sorgfaltsanforderungen an Hersteller herausgearbeitet, der menschliche Fahrer als Vergleichsmaßstab betrachtet und Fragen zur künstlichen Intelligenz behandelt. Die technische Verlagerung der Verantwortung vom Nutzer auf ein Steuerungssystem beeinflusst die strafrechtliche Verantwortung. Es wird analysiert, ob die bestehende Strafrechtsdogmatik mit der rasanten technischen Entwicklung Schritt hält. Der Autor klärt, wann Hersteller für ihre Fahrzeuge verantwortlich sind und welche Maßstäbe dafür gelten. Es wird festgestellt, dass technische Disruptionen keine grundlegenden Änderungen im Strafrecht erfordern, sondern eine Anpassung an die veränderte Lebensrealität notwendig ist. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Einführung, die Grundlagen des Autonomiebegriffs, die Rolle des Herstellers im Strafrecht, spezifische Sorgfaltsanforderungen, die Begrenzung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit, den Handlungsbedarf des Gesetzgebers sowie eine Zusammenfassung und Schlussbetrachtung. Der Autor präsentiert die Ergebnisse in 17 Thesen und bietet ein Literaturverzeichnis sowie ein Stichwortverzeichnis an.

      Die strafrechtliche Verantwortung der Hersteller automatisierter und autonomer Fahrzeuge.