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Tobias Diedrichsen

    Opferwettbewerb und seine Folgen als Schattenseite von Identitätspolitik
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziale Arbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Kiel, behandelt den Zusammenhang zwischen Opfer und Wettbewerb. Die Annahme ist, dass der Opferstatus eine gewisse Attraktivität besitzt, die sich in einem Konkurrenzkampf zwischen Individuen oder Gruppen äußern kann. Zudem wird die Verbindung zwischen diesem Wettbewerb und linker Identitätspolitik untersucht, einschließlich möglicher Nachteile für Opfer und die Gesellschaft. Die Soziologen Jason Manning und Bradley Campbell bieten mit ihrem Werk eine Grundlage zur Analyse dieser Phänomene. Der Fokus liegt auf US-amerikanischen Universitäten, die zwar nicht als exaktes Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland oder Europa gelten, jedoch übertragbare Erkenntnisse liefern. Im Theorieteil werden relevante Begriffe geklärt und die Theorie der Victimhood Culture erläutert. Der Hauptteil thematisiert die Besonderheit des Opferbegriffs und vergleicht verschiedene Vor- und Nachteile gesellschaftlicher Entwicklungen und Strategien, um die Kausalität zwischen den Aspekten zu klären. Die Ergebnisse werden im Fazit zusammengefasst, und die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf mögliche Entwicklungen und offene Fragestellungen.

      Opferwettbewerb und seine Folgen als Schattenseite von Identitätspolitik