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Anna Imhof

    Das staatskirchenrechtliche Regime Elsass-Lothringens in rechtsvergleichender Perspektive.
    • Das staatskirchenrechtliche Regime Elsass-Lothringens in rechtsvergleichender Perspektive.

      Le droit local des cultes en Alsace-Moselle.

      • 549 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die Arbeit analysiert das droit local des cultes im Kontext seiner historischen Entwicklung und aktuellen Bestände, unter Berücksichtigung verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Vorgaben sowie eines trilateralen Rechtsvergleichs mit dem innerfranzösischen und deutschen Staatskirchenrecht. In Elsass-Lothringen wird auf pragmatische Weise positive Religionspflege im öffentlichen Interesse betrieben, trotz eines über 200 Jahre bestehenden staatskirchenrechtlichen Sonderregimes, das auf das Konkordat von 1801 zurückgeht. Die Untersuchung diskutiert die Vereinbarkeit des Konkordatssystems mit den verfassungsrechtlichen Prinzipien der Laizität, Unteilbarkeit der Republik und Gleichheit. Zudem werden europarechtliche Maßstäbe herangezogen, um Anforderungen an das lokale Staatskirchenrecht zu formulieren. Der trilaterale Vergleich hebt die Besonderheiten der Finanzierung von Religionsgemeinschaften, den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und die theologischen Hochschuleinrichtungen hervor. Die Arbeit wurde mit dem Prix Marc Otto 2022 ausgezeichnet. Inhaltsverzeichnis umfasst historische und rechtliche Grundlagen, die Bewertung des elsass-lothringischen Staatskirchenrechts im Lichte der französischen Verfassung und europäischen Rechts sowie Parallelen und Unterschiede zum innerfranzösischen und deutschen Staatskirchenrecht.

      Das staatskirchenrechtliche Regime Elsass-Lothringens in rechtsvergleichender Perspektive.