Das Buch versammelt Kolumnen von Max Goldt, die für die Satirezeitschrift "Titanic" verfasst wurden.
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- Max Goldt






Die Frauen waren ungeschminkt und trugen anstrengende Frisuren. Wenn Sie nicht wissen, was anstrengende Frisuren sind, dann schlagen Sie bitte im Lexikon unter «Frisuren, anstrengende» nach. Wenn das in Ihrem Lexikon nicht drinsteht, dann haben Sie ein genauso schlechtes Lexikon wie ich, und wir könnten eine Podiumsdiskussion zum Thema «Unser Lexikon ist schlecht» organisieren, uns hinterher besaufen und möglichst ordinär Brüderschaft trinken. Sie wissen schon: Zungenküsse bis weit runter in die Speiseröhre.
( Ein Haffmans-Buch). Zahlr. tls. farb. Abb. 302 S.
Ungeduscht, geduzt und ausgebuht
- 139 Seiten
- 5 Lesestunden
Kolumnen Ä ist der dritte Band mit Max Goldts originellen Kolumnen aus dem Satiremagazin Titanic. Der 1958 geborene, in Berlin lebende Autor hat sich mit Werken wie Die Radiotrinkerin einen Kultstatus in der deutschsprachigen Literaturszene erarbeitet. In Ä wird deutlich, warum. Goldts Texte sind sprachlich am Puls der Zeit und entwickeln sich auf schrägen Wegen. So beginnt „Finanztantenhappen in Freiheit heißen Hering“ mit der Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht, wechselt jedoch schnell zu einem skurrilen Gerichtsfall, in dem eine schwangere Lehrerin von einem Motorradfahrer „mit Ungentlemanlikem bekübelt“ wird. Nach dem Gericht besucht Goldt ein Lokal, wo er auf der Speisekarte auf „Gerichtsdiener-Terrine“ und „Senatorenhappen“ stößt, die sich als Hering aus der Dose entpuppen. Er bemerkt, dass diese Dosen für betrunkene Heimkehrer gedacht sind, was ihn zu der Überlegung führt, dass die Konservenhersteller Senatoren der Besoffenheit bezichtigen. Gleichzeitig erkennt er, dass auch „Finanztanten“ ihre Sorgen und Schatten haben. Ä ist ein unbeschreibliches Werk, besonders empfehlenswert für Konzertbesucher von „Björk“ oder ähnliche. --Mike Markart
Nach der Anthologie "Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine" erscheint nun die Sammlung der besten Non-Kolumnen von Max Goldt aus seinen Büchern "Die Radiotrinkerin", "Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker" und "Mind-boggling - Evening Post", ergänzt durch neue Texte und Zeichnungen.
Der Verweigerungs-Rabe
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
33 Prosatexte aus den frühen neunziger Jahren, darunter: Üble Beläge Ich beeindruckte durch ein seltenes KZ Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine Hyppytyyny huomiseksi Dank Bügelhilfe fühlt man sich wie ein geisteskranker König Die Mittwochsmemmen Ein Flugzeug voller Nashi-Birnen, ein Jesus voller Amseln Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau und Der Unterschied zwischen Wäwäwäwäwä und Wäwäwäwäwäwäwä



