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Britta Eiben-Zach

    Literatur als Gegenstand Westberliner Abituraufsätze der 1950er und 1960er Jahre
    • Literatur als Gegenstand Westberliner Abituraufsätze der 1950er und 1960er Jahre

      Interpretationen und Literaturkonzepte, Aufgabentypen und Aufsatzarten

      • 534 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Die Untersuchung analysiert Abituraufsätze aus Westberlin der 1950er und 1960er Jahre und untersucht, wie Schüler_innen mit 'klassischer' und 'moderner' Literatur umgingen sowie welche Vorstellungen sie über Literatur entwickelten. Die Ergebnisse werden im Kontext von didaktischen Handreichungen, Lehrplänen und Prüfungsordnungen betrachtet. Die deutschsprachige Literatur ist seit 200 Jahren fester Bestandteil der Reifeprüfung. Die Autorin beleuchtet, wie Schüler_innen literarische Texte interpretierten und wie ihre Auffassungen mit den Normen der Lehrkräfte übereinstimmten. Zudem werden Herausforderungen beim literaturbezogenen Schreiben und die Weiterentwicklung von Aufgaben- und Aufsatzformaten thematisiert. Die Untersuchung bietet neue Erkenntnisse über den schulischen Umgang mit 'klassischer' und 'moderner' Literatur und die Potenziale, die literarischen Werken zwischen 'Lebenshilfe' und 'Gesellschaftskritik' zugeschrieben wurden. Der Inhalt umfasst die Geschichte des Literaturunterrichts in den 1950er und 1960er Jahren, schulische Literaturkonzepte, die Entwicklung des Literaturkanons, die Rezeption von Goethe und Böll sowie den Umgang mit zeitgenössischer Kurzprosa und die Selbstständigkeit von Schülerinterpretationen. Außerdem wird die Geschichte des Abituraufsatzes in diesem Zeitraum behandelt, einschließlich literaturbezogener Prüfungsaufgaben und Interpretationsaufsätzen.

      Literatur als Gegenstand Westberliner Abituraufsätze der 1950er und 1960er Jahre