Eine neue Ausgabe des feministischen Klassikers, die die Rolle des Backlashs in der Politik untersucht. Ursprünglich 1991 veröffentlicht, sorgte "Backlash" für Aufsehen und wurde zu einem Bestseller, da es den jahrzehntelangen antifeministischen Backlash gegen die Errungenschaften der Frauen gründlich entlarvte. Die Pulitzer-Preisträgerin Susan Faludi dekonstruiert meisterhaft die vorherrschenden Mythen über die „Kosten“ der Unabhängigkeit von Frauen – von der angeblichen „Männerknappheit“ über die „Unfruchtbarkeits-Epidemie“ bis hin zu „Karriere-Ausbrennen“ und „toxischer Kinderbetreuung“ – und verfolgt deren Verbreitung von der Politik der Reagan-Ära bis zu den Echokammern der Massenmedien, Werbung und Popkultur. Obwohl sich in den intervenierenden Jahren viel verändert hat, bleibt die gläserne Decke unzerbrochen, Frauen werden weiterhin für ihren Erfolg bestraft, und die reproduktiven Rechte sind gefährdet. Dieses aufschlussreiche und essentielle Buch erklärt, warum die Freiheiten der Frauen noch immer so dämonisiert und bedroht sind, und fordert uns auf, eine andere Zukunft zu wählen.
Susan Faludi Bücher
Susan C. Faludis journalistisches und autorschaftliches Werk untersucht kritisch gesellschaftliche Phänomene, insbesondere mit Fokus auf Feminismus und die Auswirkungen wirtschaftlicher Veränderungen auf das menschliche Leben. Ihre Analysen zeichnen sich durch ein tiefes Verständnis für das komplexe Zusammenspiel zwischen persönlichen Erzählungen und umfassenderen sozialen sowie wirtschaftlichen Kräften aus. Faludi bemüht sich, die verborgenen Mechanismen aufzudecken, die unser Leben prägen, und die menschlichen Kosten großer wirtschaftlicher und politischer Prozesse hervorzuheben. Ihre Schreibe ist bekannt für ihre Einsichtigkeit und ihre Fähigkeit, wichtige öffentliche Debatten anzustoßen.







Das neue, große Buch der Pulitzer-Preisträgerin »Eine absolute Wucht – forschend, spannend, bewegend auf eine Weise, die man niemals erwartet hätte.« The New York Times Die Nachricht trifft Susan Faludi völlig unvorbereitet. Ihr Vater hat eine Geschlechtsanpassung vornehmen lassen. Sie hatten kaum noch Kontakt miteinander und er lebte wieder in seinem Heimatland Ungarn. Welche Verbindung gibt es zwischen diesem neuen Elternteil, der sich nun »vollständig als Frau« identifiziert, und dem wortkargen, explosiven und teilweise gewalttätigen Vater ihrer Kindheit? Faludi sucht die Lösung dieses Rätsels in den Nischen ihrer Vorort-Kindheit und in den vielen Verkörperungen ihres Vaters: Jude im Budapest des Zweiten Weltkriegs, Abenteurer im Amazonasgebiet, all-American Dad und heute eine Frau, die ihr Judentum wiederentdeckt hat. Und so nähert sich die Tochter in ›Die Perlenohrringe meines Vaters‹ diesem Meister der Masken. Faludis Versuch, Metamorphose ihres Vaters zu verstehen, lässt sie Grenzen überwinden – historische, politische, religiöse, sexuelle –, um sie schließlich zu der Frage unserer Zeit zu bringen: Ist Identität etwas, das wir wählen, oder ist Identität etwas, dem wir nicht entkommen können?
Die Zukunft den Frauen
- 347 Seiten
- 13 Lesestunden
In The Darkroom
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
In the summer of 2004 I set out to investigate someone I scarcely knew, my father. The project began with a grievance, the grievance of a daughter whose parent had absconded from her life. I was in pursuit of a scofflaw, an artful dodger who had skipped out on so many things - obligation, affection, culpability, contrition. I was preparing an indictment, amassing discovery for a trial. But somewhere along the line, the prosecutor became a witness
What draws our species to war and makes us see it as a kind of sacred undertaking? Social critic Ehrenreich plumbs the mystery of the human attraction to violence, taking the reader on a journey from the grasslands of prehistoric Africa to the trenches of Verdun, from the spectacular human sacrifices of precolonial Central America to the carnage and holocaust of 20th century total war. She traces the evolution of war from prehistoric forms of socially-sanctioned violence to the mass religion which nationalism has become and shows the persistence of ancient fears in the most modern rituals and passions of war.
In this original examination of America's post-9/11 culture, journalist Faludi shines a light on the country's psychological response to the attacks of that terrible day. Turning her observational powers on the media, popular culture, and political life, Faludi unearths a barely acknowledged societal drama shot through with baffling contradictions. Why, she asks, did our culture respond to an assault against American global dominance with a frenzied summons to restore "traditional" manhood, marriage, and maternity? Why did we react as if the hijackers had targeted not a commercial and military edifice but the family home and nursery? The answer, she finds, lies in a historical anomaly unique to the American experience: the nation was forged in traumatizing assaults by nonwhite "barbarians" on town and village. That humiliation lies concealed under a myth of cowboy bluster and feminine frailty, which is reanimated whenever threat and shame looms.--From publisher description.
