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Deborah Feldman

    Deborah Feldman wurde in der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, Brooklyn, geboren und wuchs dort auf. Ihre Erfahrungen mit einer arrangierten Ehe und früher Mutterschaft legten den Grundstein für ihre spätere literarische Auseinandersetzung. Ihre wegweisende Memoiren, "Unorthodox", schildern ihren mutigen Bruch mit diesen Wurzeln und ihr Streben nach persönlicher Freiheit und Selbstfindung. Feldmans Schreiben zeichnet sich durch schonungslose Ehrlichkeit und eine kraftvolle Erzählerstimme aus, die bei Lesern Anklang findet, die sich mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit und der Suche nach Authentizität in einer komplexen Welt identifizieren. Sie lebt derzeit in Berlin, Deutschland.

    Deborah Feldman
    Überbitten
    Unorthodox
    Judenfetisch
    • Judenfetisch

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Von der Autorin des Weltbestsellers »Unorthodox« Ja, Berlin war es, das neue Leben in Deutschland war es, der Grund, warum plötzlich all diese Fragen in mir aufzogen. Ich hatte mich vom Thema jüdischer Identität in der Gegenwart weitgehend verabschiedet, ich wollte nur Mensch unter Menschen sein, Berliner unter Berlinern. Wie weit ist mir das überhaupt gelungen? Wie habe ich es auszuwerten, dass dieses Deutschwerden, worum ich mich so fleißig bemüht habe, mich zu meinem Judentum wieder zurückschob wie zu einer unerfüllten Pflicht, die kein Vertagen mehr duldet? Was bedeutet “Jüdischsein” heute? Deborah Feldman, von Holocaust-Überlebenden in den USA erzogen und ausgerechnet nach Deutschland emigriert, über einen Begriff, der immer auch eine Zuschreibung, eine Begrenzung, eine Projektion ist, im Negativen wie im Positiven. Ihre Auseinandersetzung mit ihrem kulturellen Erbe – und der damit verbundenen Last – beinhaltet auch das Bestreben, das Jüdischsein in etwas Größeres, Diverseres, Humaneres einzubinden. Es ist ein Plädoyer für mehr Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg – und eine Ermutigung an alle jene, die sich aus der Falle von Gruppenzwängen befreien wollen, um ihre Identität frei und selbstbestimmt zu definieren.

      Judenfetisch
      3,9
    • „Unorthodox ist ein Enthüllungsbuch, das sich wie ein Roman liest.“ (Die Welt) Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt. Die Buchvorlage zur erfolgreichen Netflix-Serie „Unorthodox“.

      Unorthodox
      4,0
    • Kurz nach ihrem 23. Geburtstag verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinde der Satmarer Juden in Williamsburg, New York, und damit das Leben, das sie in Unorthodox eindringlich beschrieben hat. Ohne Möglichkeit zur Rückkehr folgt sie ihrem Traum, gemeinsam mit ihrem Sohn ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihr Alltag wird zum Überlebenskampf, doch trotz existenzieller Armut und Einsamkeit gelingt ihr das Unvorstellbare: Mit ihrem Bestseller wird sie über Nacht zum Medien-Star. Bald erkennt sie, dass es ihr nicht um diesen Erfolg geht, sondern um innere Klarheit und Integrität, die in ihrer religiösen Gemeinschaft verletzt wurden. Sie verlässt New York, um auf dem Land europäische Literatur zu lesen, und spürt, dass ihre Wurzeln in Europa liegen. Instinktiv sucht sie nach ihrer geliebten Großmutter, die den Holocaust überlebt hat und in Williamsburg ihre einzige Stütze war. Bei ihrer ersten Reise nach Europa ist sie hin- und hergerissen zwischen Ängsten und dem Gefühl des Ankommens. Schließlich schlägt sie in Berlin Wurzeln, in dem Land, das sie zuvor als Übel kennengelernt hatte. Bildstark erzählt Feldman von ihrer äußeren und inneren Entwicklung, die das Zeugnis einer Frau ist, die ihren Traum verwirklicht hat. Sie stellt sich in die Tradition des europäischen jüdischen Humanismus und bietet ein faszinierendes Dokument der Versöhnung.

      Überbitten
      3,8