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Friedrich Heer

    10. April 1916 – 18. September 1983

    Friedrich Heer war ein Historiker, der sich früh gegen die nationalsozialistische Ideologie stellte. Seine Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Verbindungen zwischen christlicher und jüdischer Geschichte und Identität. Heer untersuchte, wie diese beiden Glaubensrichtungen die europäische Kultur und das Denken geprägt haben. Seine kritischen Auseinandersetzungen lösten oft Debatten aus und beleuchteten die komplexen Beziehungen zwischen Religion, Politik und Gesellschaft.

    Friedrich Heer
    Gottes erste Liebe
    Mittelalter
    Meilensteine der Geschichte
    Das Buch des Alfred Kantor
    Ausgesprochen
    Der Kampf um die österreichische Identität
    • 2000

      Evropské duchovní dějiny

      • 768 Seiten
      • 27 Lesestunden
      3,8(66)Abgeben

      Průřez vývojem evropského náboženského a filosofického myšlení od konce antiky do XIX. století. Kniha rakouského historika, autora řady monografií a zejména velkých syntéz, je právě takovou širokou syntézou myšlenkových dějin západní Evropy. Od starověkých počátků a klasické antiky přes patristiku, raný a vrcholný středověk, reformaci a renesanci až po hlavní myšlenky 19. století ukazuje souvislost a sepjatost západoevropského myšlení, jehož hlavní osou je křesťanství. Heer si všímá nejen myslitelů teoretických, ale také umění, literatury a hlavně těch širokých a často přehlížených proudů „ducha doby“, které se v Evropě vždy šířily bez ohledu na hranice a utvářely její podobu.

      Evropské duchovní dějiny
    • 1983
    • 1981

      Die Nationalsozialisten verhafteten Friedrich Heer sechsmal, was ihn nachhaltig prägte. Als Historiker und Publizist war er ein Titan der Bildung, dessen Werke mit Verweisen und Anspielungen gesättigt sind. Die Erkenntnis, dass „Bildung vor Barbarei nicht schützt“, wurde für ihn zur Lebenslehre. Der Verrat am Geist, insbesondere die Bereitschaft vieler Akademiker, den Nationalsozialisten zu dienen, quälte ihn. Heer erlebte den rasanten Zerfall des österreichischen Katholizismus, als die Gläubigen 1938 für den Anschluss an das Deutsche Reich stimmten. Diese Erfahrung hinterließ eine unheilbare Wunde in seinem Leben. Heers unermüdliche Arbeit als Wissenschaftler und Publizist umfasste 50.000 Seiten und über fünfzig Bücher, darunter bedeutende historische Studien und biographische Arbeiten. Trotz seiner Berühmtheit erreichte er nie eine Professur in Wien, da er die Vertreter des politischen Katholizismus kritisierte. Seine Werke thematisieren den österreichischen Selbstverrat und die Versagen der Kirche. In seinen Schriften analysierte er die jahrhundertelange Geschichte des Antisemitismus und die Prägung Hitlers durch den österreichischen Katholizismus. Sein Hauptwerk, das den „Kampf um die österreichische Identität“ behandelt, verbindet historische Ereignisse mit der inneren Zerrissenheit der Österreicher. Heers Fähigkeit, Gegensätze zu versöhnen, war prägend, obwohl sie oft als Unfähigkeit interpretiert wurde. Sein Wunsch

      Der Kampf um die österreichische Identität
    • 1980
    • 1980
    • 1978