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Claude David

    8. Juli 1913 – 26. November 1999
    Der Prozeß
    Hitler et le nazisme
    Franz Kafka
    Ordnung des Kunstwerks
    Von Richard Wagner zu Bertolt Brecht
    Geschichte der deutschen Literatur. Zwischen Romantik und Symbolismus 1820-1885
    • Der Prozeß

      • 278 Seiten
      • 10 Lesestunden
      4,1(18468)Abgeben

      „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet“ - damit beginnt der im Januar 1915 fertiggestellte Roman (hier in wissenschaftlich einwandfreier Ausgabe), der in typisch kafkaesker Weise den Sinn eines Einzelschicksals mit der Sinnlosigkeit des Daseins zu verknüpfen sucht. Josef K., dessen eigenes Verhalten Rätsel aufgibt, verstrickt sich in die hohle Form einer Gerichtsadministration, deren Rechtsgrundlagen nebulös bleiben. Auch Josef K. s Vorstellungen von Recht und Gesetz erscheinen so abwegig, dass seine schließliche Exekution den erlösenden Schlusspunkt unter das Scheitern eines Individuums setzt, das es nicht geschafft hat, sich vom vorausgesetzten Vorwurf einer generellen Schuld zu befreien. Kafka selbst fühlte sich Zeit seines Lebens von zwanghaften Schuldgefühlen verfolgt, die vor allem seine Beziehungen zu Frauen vergifteten.

      Der Prozeß
    • Translated by PEN translation award-winner Joachim Neugroschel, The Metamorphosis, In the Penal Colony, and Other Stories has garnered critical acclaim and is widely recognized as the preeminent English-language anthology of Kafka's stories. These translations illuminate one of this century's most controversial writers and have made Kafka's work accessible to a whole new generation. This classic collection of forty-one great short works -- including such timeless pieces of modern fiction as "The Judgment" and "The Stoker" -- now includes two new stories, "First Sorrow" and "The Hunger Artist."

      The metamorphosis, The penal colony, and other stories
    • Briefe an Milena

      • 423 Seiten
      • 15 Lesestunden
      3,9(753)Abgeben

      »Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt

      Briefe an Milena