Cortázars Hauptwerk gilt als bedeutendster argentinischer Roman und ist ein Meilenstein der Weltliteratur. Im Zentrum steht der Argentinier Oliveira, der zusammen mit seiner Geliebten Maga einem Künstlerzirkel der Pariser Bohème angehört. Schriftsteller, Künstler und verkrachte Genies debattieren in dem ›Klub der Schlange‹ über Kultur, Philosophie, Liebe und Jazz. Für den zynischen Oliveira ist Maga so etwas wie die Unschuld des Lebens, reine Sinnlichkeit. Doch alles ist in Auflösung begriffen: der Klub zerfällt, Maga verschwindet, und Oliveira wird des Landes verwiesen. Zurück in Buenos Aires, imaginiert er sich in der Frau eines alten Freundes seine verlorene Maga. Immer tiefer verstrickt er sich in seine Wünsche, die allmählich wahnhafte Züge annehmen ... Spielerisch ebnet Cortázar dem Leser einen Weg durch das Labyrinth dieses einzigartigen Romans und macht ihn mit jeder Seite mehr zu seinem Komplizen, denn bei »Rayuela« handelt es sich laut Cortázar um zwei Bücher in einem: Das erste mögliche Ende ist nach 56 Kapiteln erreicht, aber in den darauf folgenden Kapiteln, durch die man wie im Himmel-und-Hölle-Spiel springen kann, findet der Roman immer wieder andere Fortsetzungen.
Andrés Amorós Bücher
Andrés Amorós Guardiola ist ein Essayist, Literaturkritiker und Historiker der spanischen Literatur, der sich eingehend mit dem spanischen Theater und dem kulturellen Leben des 19. und 20. Jahrhunderts befasst hat. Seine umfangreiche Arbeit umfasst sowohl die klassische als auch die zeitgenössische spanische und hispanoamerikanische Literatur sowie die Konsumliteratur, wobei er sich beispielsweise der Liebesromane widmete. Er ist ein anerkannter Experte, der sich auf die einzigartige Stimme und literarische Bedeutung von Autoren und ihren Werken konzentriert. Amorós Guardiola war auch in leitenden Positionen führender kultureller Institutionen tätig und koordinierte bedeutende literarische Projekte, die das Studium der spanischen Literatur bereichern.



L'ombra dell'aquila
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Durante la campagna di Russia del 1812, un battaglione di soldati spagnoli, prigionieri costretti a combattere per Napoleone, decide di disertare nel bel mezzo di una battaglia che volge al peggio per i francesi. Schierati in ordine con le bandiere, affrontano il nemico, attirando l'attenzione di Napoleone, che osserva con il cannocchiale, interpretando il loro gesto come eroismo. Inizia così la peripezia del Secondo battaglione del 326º reggimento di Fanteria, costretto a vagare per l'Europa prima di tornare in Spagna. Arruolati forzatamente in Danimarca, questi soldati cercano l'occasione per fuggire. Durante una battaglia alle porte di Mosca, il momento sembra propizio. Mentre si dirigono verso le linee nemiche, Napoleone ordina una carica di cavalleria, convinto di assistere a un grande atto di valore. Ma il caos regna sul campo di battaglia, rendendo difficile distinguere tra attacco e fuga. La guerra si rivela assurda, con la strategia che può cedere il passo al caso e l'inverno che si rivela nemico temibile. Questo romanzo offre una riflessione sull'assurdità della guerra e un ritratto toccante della condizione umana.