Bookbot

Christian Wulff

    19. Juni 1959
    Reden und Interviews 1
    Besser die Wahrheit
    Zeit für Zeit
    Deutschland kommt voran
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    • Am 17. Februar 2012 trat Christian Wulff nach 598 Tagen als Bundespräsident zurück. Obwohl alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe vor Gericht als haltlos erwiesen wurden, blieb die öffentliche Demütigung über den Freispruch hinaus bestehen. Die Medien verfolgten ihn wie nie zuvor, und das Verhalten der Staatsanwaltschaften wirft Fragen auf. Wulff schildert nun aus seiner Sicht, wie die Affäre inszeniert wurde, was hinter den Kulissen geschah und wie es ist, solchen massiven Angriffen ausgesetzt zu sein. Er benennt auch seine eigenen Fehler. Das Buch ist ein Lehrstück über die Beziehungen zwischen Politik, Presse und Justiz und regt zum Nachdenken an. Peer Steinbrück beschreibt es als ein Beispiel dafür, dass das Gleichgewicht zwischen Politik, Medien und Justiz gestört ist. Peter Hintze sieht es als wichtiges Dokument zur Zeitgeschichte, das den Verlauf eines konstruierten Skandals nachzeichnet, der erst durch den Freispruch des Gerichts aufgelöst wurde. The Economist bezeichnet es als fesselnd und als mikroskopischen Blick auf die ungesunde Verbindung zwischen Medien, Politik und Justiz. Herbert Prantl kritisiert die Vorurteile in der Berichterstattung und fordert eine differenzierte Betrachtung. Alexander Marguier hebt hervor, dass Wulff sich die Freiheit genommen hat, seine Sicht der Dinge zu veröffentlichen, was notwendig ist, um die politischen Mechanismen zu hinterfragen, die zu seiner Demission führten.

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      3,1
    • Zeit für Zeit

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In der heutigen Informationsgesellschaft ist Zeit ein kostbares Gut. Wo früher Momente der Entspannung und Sammlung waren, dominieren heute Laptops, WLAN und Mobiltelefone. Es ist wichtig zu erkennen, dass Zeit und Aufmerksamkeit nicht dasselbe sind. In unserer globalisierten und digitalisierten Welt ist die Jagd nach Aufmerksamkeit allgegenwärtig, und diesem Werben gilt es zu widerstehen. Um der überwältigenden Datenflut zu begegnen, ist beherzte Informationshygiene notwendig. Es ist bereits ein großer Fortschritt, zwischen neuen und redundanten Informationen zu unterscheiden. Viele Nachrichten sind überflüssig, da sie keinen Neuigkeitswert haben. Es ist beruhigend zu wissen, dass die menschliche Aufnahmefähigkeit nicht unbegrenzt ist; es gehört zu unserem Wesen, ignorieren und auch vergessen zu können. Im Nicht-Wissen liegt eine Chance. Wir sollten unser Leben entschleunigen und uns nicht dem Diktat technischer Möglichkeiten unterwerfen. Möglichkeiten sind nur dann wertvoll, wenn wir uns ihnen mit ruhigem Gewissen entziehen können. Wenn wir die Zeit hinter der Aufmerksamkeit entdecken, finden wir Ruhe, Glück und Inspiration. Thomas Paine erkannte: „Die Zeit bekehrt mehr Menschen als der Verstand.“ Die einzigartigen Fotos und Texte von Persönlichkeiten wie Politikern und Ministerinnen reflektieren diese Gedanken.

      Zeit für Zeit
    • Besser die Wahrheit

      Christian Wulff im Gespräch mit Hugo Müller-Vogg

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Christian Wulff ist ein Politiker, wie er selten ein mitfühlender Konservativer, einer, der knallharte politische Forderungen durchaus charmant vorzubringen weiß. Und ein realistischer Optimist. Seine Es gibt große Probleme - aber sie sind lösbar. Das Gesprächsbuch mit einem politischen Essay zur Person von Manfred Bissinger.

      Besser die Wahrheit