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Hartmann von Aue

    Hartmann von Aue gilt als einer der bedeutendsten Epiker der mittelhochdeutschen Klassik um 1200 und steht am Beginn des aus Frankreich übernommenen höfischen Romans. Seine erzählende Dichtung, die allegorische Streitgespräche und Verserzählungen umfasst, setzt sich mit Themen wie Glauben, Buße und höfischer Liebe in einem ausgefeilten Stil auseinander. Sein innovativer Zugang zum Erzählen und seine psychologische Tiefe haben einen bleibenden Eindruck in der Literaturgeschichte hinterlassen.

    Gregorius
    Der arme Heinrich
    Erec
    Gregorius
    Iwein
    Der arme Heinrich 3.
    • Keine ausführliche Beschreibung für "Text" verfügbar.

      Iwein
      3,5
    • Die bewährte Studienausgabe der klassischen mittelhochdeutschen Legendenerzählung bietet einen kritisch hergestellten Text in Anlehnung an die Handschrift A, einen Auswahlapparat zur Textkritik, Verweise auf Parallelstellen in der althochdeutschen Vorlage und in der Einleitung eine gründliche Darstellung der Überlieferung. Für die Neuauflage wurde alles nochmals sorgfältig überprüft, neu gefundene Überlieferung wurde eingearbeitet. Neu hinzugekommen ist ein zweiter Apparat mit sprachlichen, vor allem syntaktischen Erläuterungen, die den Studierenden die selbständige Erarbeitung eines genauen Textverständnisses erleichtern sollen.

      Gregorius
      3,5
    • Mit dem ›Erec‹ - entstanden zwischen 1180 und 1190 - eröffnet Hartmann von Aue die Tradition des höfischen Artusromans in der deutschen Literatur. Er leistet damit für den deutschen Sprachraum, was zuvor Chrétien de Troyes (u. a. mit ›Érec et Énide‹) für Frankreich geleistet hat. Die historische Artusgestalt - ein kymrischer Stammeshäuptling um 500 n. Chr. - ist hier zur Verkörperung eines Systems von Idealvorstellungen geworden, die sich am ehesten als Synthese weltlich-kämpferischer Tugenden, geistlicher Normen und ästhetischer Ansprüche beschreiben lassen und in dem Begriff ›ritterlich‹ zusammenlaufen. Ritter Erec hat durch sein ›verligen‹ bei Enite, die er im Turnierkampf gewonnen hat, seinen Aufenthalt am Artushof verwirkt. In einer Reihe von Bewährungsproben, den ›aventiuren‹, büßt der Ritter seine Verfehlung ab, bis er sich wieder als der Artusrunde würdig erweist.Die vorliegende Ausgabe stützt sich auf die von Albert Leitzmann erarbeitete Edition (Halle 1939). Die Übersetzung des Berliner Germanisten Thomas Cramer folgt dem Gebot möglichst großer Zeilentreue und will das Original nicht ersetzen, sondern erschließen. Das Nachwort gibt Aufschluß über die literarhistorische Rezeption und Interpretation des ›Erec‹.

      Erec
      3,3
    • Erek

      Příběh rytíře

      Dvorský artušovský román, jenž patří v německé literatuře k historicky prvním, je příběhem rytíře jménem Erec. Opatřeno obsáhlým úvodem české germanistky, docentky starší německé literatury Sylvie Stanovské. Dvorský román Erek významného německého středověkého autora je uměleckým obrazem světa rytířů, konkrétně příběhem zrání mladého příslušníka této vrstvy. Zpočátku se zdá, že Erek vykročil po cestě úspěchu. Sledujeme jeho turnajová i jiná vítězství, ale pak následuje strmý pád, když se odříká společnosti, které by měl svými činy sloužit, a začne žít jen pro lásku ke své ženě Enitě. Poté, co si tuto skutečnost uvědomí, podstupuje mnohá dobrodružství. Zavedou jej na správnou cestu? Nakladatelská anotace. Kráceno.

      Erek