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Marcella Bonsanti

    Geständnis einer Maske
    Die Erwählten
    • Reuven Malter, der überaus talentierte Sohn eines liberalen jüdischen Lehrers, und Danny Saunders, der hochbegabte Nachkomme einer alten Dynastie orthodoxer chassidischer Rabbiner, stehen sich beim Baseball gegenüber. Aus dem sportlichen Wettkampf wird ganz plötzlich ein Krieg zwischen zwei Weltanschauungen. Chaim Potok, ein Sohn polnischer Einwanderer wurde als Chronist orthodoxen jüdischen Lebens in den USA weltberühmt. »Die Erwählten« (»The Chosen«) ist sein bekanntestes Buch und wurde mit Rod Steiger und Maximilian Schell verfilmt. Ins deutsche wurden noch übersetzt »The Promise« und »My Name is Asher Lev« (»Mein Name ist Asher Lev«). Außerdem schrieb er Schauspiele, Kinderbücher und Kurzgeschichten.

      Die Erwählten
    • Der große japanische Autor Yukio Mishima stellt in seinem Roman mit analytischer und erzählerischer Kraft ein Seelendrama dar: die allmähliche Selbstentdeckung eines Außenseiters, eines Homosexuellen. In der Rückschau des Erzählers, die die eigene Kindheit und Jugend erforscht, werden frühe Züge seiner Veranlagung deutlich. Die ersten berührungen mit dem anderen Geschlecht werden durch ein Gefühl der Befremdung, der kritischen Distanz irritiert. Um zu der Welt des Normalen eine Beziehung herzustellen, greift er zur Maske. Die Maske ist ihm aber nicht Mittel zur Täuschung und Möglichkeit des Verstecks, sondern der Versuch, eine neue Identität zu gewinnen: er befreundet sich mit dem Mädchen Sonoko und denkt an Heirat. Aber zugleich wird er sich bewußt, daß seine Veranlagung unüberwindlich ist. Der Roman mit autobiographischen Zügen gilt als ein bedeutendes Zeugnis der poetischen Kraft Yukio Mishimas.

      Geständnis einer Maske