In "Roland Baines" begegnet der junge Roland 1959 im Internat der Klavierlehrerin Miriam, die sein Leben prägt. 1986, als seine Frau Alissa ihn verlässt, beginnt er, Antworten zu seiner Herkunft und seinem unruhigen Leben zu suchen, während die Welt sich um Tschernobyl sorgt.
Set in an alternate 1980s London, the narrative explores the complexities of love and identity through Charlie, who, after coming into money, purchases Adam, an advanced synthetic human. Together with Miranda, a brilliant student harboring a secret, they design Adam's personality, leading to a love triangle that challenges their understanding of humanity. The story delves into profound moral questions about what it means to be human and the implications of creating life, ultimately warning against the unforeseen consequences of technological advancements.
Fin da ragazzi, Parker e Jocelyn hanno condiviso letture, progetti e ambizioni letterarie, forgiando un'amicizia destinata a durare. Le loro carriere hanno preso strade opposte: Jocelyn ha raggiunto un improvviso successo, mentre Parker ha vissuto un rapido declino, con una famiglia numerosa e un lavoro da insegnante, i suoi pochi libri ormai dimenticati. Nonostante le loro vite si siano drasticamente separate, continuano a considerarsi "una famiglia". Tuttavia, tutto cambia quando Parker trova il dattiloscritto dell'ultimo romanzo di Jocelyn nella sua casa. Leggendolo, si rende conto che è il migliore che Jocelyn abbia mai scritto e potrebbe garantirgli la posterità. La tentazione di appropriarsi di quell'opera diventa irresistibile. Ma cosa significa davvero essere "io" o "lui"? Secondo una prospettiva cara ai romanzieri, l'io è un "racconto incessantemente riscritto", una "storia che raccontiamo a noi stessi". Così, se la biografia si sdoppia - con lo scrittore di successo contrapposto all'everyman travolto dal quotidiano - anche il racconto dell'io può sdoppiarsi, permettendo che tra le pagine di un unico romanzo si consumi il crimine perfetto.
Der einzige Roman der Nobelpreisträgerin Alice Munro – ein frühes Meisterwerk! »In der Anlage autobiographisch, nicht aber in den Details«, so hat Alice Munro ihren Roman ›Kleine Aussichten‹ beschrieben: Die junge Del Jordan wächst auf der Fuchsfarm ihres Vaters in dem verschlafenen Provinznest Jubilee auf. Ihre Freundinnen interessieren sich fürs Heiraten, die Tanten sind mit Bodenschrubben, Backen, Bügeln und der Suche nach Gott beschäftigt. Als die Mutter ein Haus in der Stadt mietet, lernt Del eine neue Welt kennen: Die der Bücher, der ersten Liebe, der Suche nach einem eigenen Platz in der Welt. Das virtuose Porträt einer jungen Frau – und einmal mehr Weltliteratur.
Zehn etwas andere Liebesgeschichten von einer der bedeutendsten kanadischen Gegenwartsautorinnen. »Liebe ist nichts Schlimmes«, schrieb Alice Munro einmal, »aber sie kann tödlich sein.« Liebe im klassischen Sinne, Gefühlsstürme und Passionen kommen in Alice Munros Texten nur als Fußnote und in ironischer Färbung vor. Da blickt ein seit langem verheiratetes Ehepaar auf sein Leben zurück, in dem das Auftauchen eines ungewöhnlichen Fremden und die daraus resultierenden Folgen das emotionale Hauptereignis war. Oder da ist die schöne junge Frau, die einem Bigamisten auf den Leim ging und in geistige Verwirrung sinkt. »Die Liebe war ihr Gebrechen«, heißt es hier lapidar. Doch Alice Munros Protagonistinnen sind starke Frauen, sie fügen sich nicht einfach in einen Alltag, der ihnen keinen Ausbruch aus ihren traditionellen Rollen erlaubt. Sie brechen aus — hin und wieder —, auch, wenn das nicht immer gut ausgeht, aber ohne diese Abenteuer wäre ihr Leben um einiges ärmer gewesen. ----- The ten miraculously accomplished stories in Alice Munro's Friend of My Youth not only astonish and delight but also convey the unspoken mysteries at the heart of all human experience. "[Friend of My Youth is] a wonderful collection of stories, beautifully written and deeply felt."--Michiko Kakutani, New York Times
Britannien im 5. Jahrhundert: Nach erbitterten Kriegen zwischen den Volksstämmen der Briten und Angelsachsen ist das Land verwüstet. Axl und Beatrice sind seit vielen Jahren ein Paar. In ihrem Dorf gelten sie als Außenseiter, und man gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass sie eine Belastung für die Gemeinschaft sind. Also verlassen sie ihre Heimat, in der Hoffnung, ihren Sohn zu finden, den sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Ihre Reise ist voller überraschender Begegnungen und Gefahren, und bald ahnen sie, dass in ihrem Land eine Veränderung heraufzieht, die alles aus dem Gleichgewicht bringen wird, sogar ihre Beziehung.
All'età di tredici anni, in un caldo giorno d'estate del 1935, Briony Tallis sente di essere diventata una scrittrice. La sera stessa, accusando di un crimine odioso un innocente, commette l'errore che la segnerà per tutta la vita. Eppure la giornata era iniziata sotto i migliori auspici. C'era la commedia da mettere in scena, i cugini arrivati dal nord per trascorrere qualche tempo in casa Tallis, e da Londra era atteso l'amatissimo fratello Leon con un amico, industriale della cioccolata. Soltanto la sorella maggiore Cecilia impensieriva Briony, con quel suo misterioso rapporto che la legava a Robbie Turner, il figlio della loro donna di servizio. Tutti i personaggi entrano in scena ma, nella commedia della vita, non ci sono prove prima della recita e ogni gesto assume un carattere definitivo. Presto, sarà troppo tardi per fermare la macchina dell'ingiustizia e la guerra arriverà a spazzare via il vecchio mondo con le sue raffinate ipocrisie.
Es gibt keinen besseren Einstieg in die wunderbare Welt der Alice Munro als ›Das Bettlermädchen‹, so Jonathan Franzen. Eines der Hauptwerke der Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro endlich wieder lieferbar – in neu durchgesehener Übersetzung Munro entfaltet, einzigartig in ihrem Werk, in diesem Band die Geschichte zweier Frauen, Flo und Rose, über mehrere Jahrzehnte: Rose wächst bei ihrer Stiefmutter Flo in einer kanadischen Kleinstadt auf. Als sie den Muff des Alltags nicht mehr erträgt, zieht sie in die Welt, fängt an zu studieren, heiratet, hat Affären und macht Karriere beim Fernsehen. Flo bleibt in der Provinz zurück und vertreibt sich die Zeit mit Bingo-Spielen. Mit ihrem unvergleichlichen Gespür für die Herzensbildung ihrer Figuren hat Alice Munro mit dem ›Bettlermädchen‹ ein frühes Meisterwerk geschaffen.
Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wäre erst, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen?
Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Das neue Buch der Nobelpreisträgerin Alice Munro endlich im Taschenbuch!
Niemand erzählt eindringlicher davon, wie es wäre, ein neues Leben zu beginnen, als die große kanadische Autorin Alice Munro.»Dir diesen Brief schreiben ist wie einen Zettel in eine Flasche stecken und hoffen, er wird Japan erreichen«, schreibt Greta in der ersten Erzählung und schickt diese Zeilen an Harris, den Zeitungsreporter, der sie nach einer Party fast geküsst hätte. Aber eben nur fast.Auf wenigen Seiten kondensiert Alice Munro die geheimen Träume ihrer Figuren. Vierzehn neue brillante Erzählungen, die mit einem furiosen Finale enden: vier Geschichten, in denen sie so persönlich wie nie (»die ersten und die letzten Dinge, die ich über mein Leben zu sagen habe«) von sich selbst erzählt.
Few authors in contemporary English literature are as significant as Ian McEwan. Over his forty-year career, he has produced remarkable works such as Atonement, Amsterdam, and Enduring Love. His books are distinguished by precise prose, an atmosphere of suspense, and surprising twists that challenge readers until the end. Recently, his literature has emphasized the defense of scientific rationality against religious fundamentalism, a central theme in this narrative. The protagonist, Fiona Maye, is a High Court judge specializing in Family Law, known for her "divine impartiality and devilish intelligence." However, her professional success contrasts with personal failures, including regret over not having children and a troubled marriage. After her husband leaves, Fiona faces the case of Adam Henry, a seventeen-year-old boy with leukemia who needs a blood transfusion, but whose family, Jehovah's Witnesses, resists the procedure. The dilemma extends beyond the judicial decision, as Fiona, while advocating for rationalism, finds herself unexpectedly moved by Adam, a cultured and sensitive young man, prompting her to reflect on her life and emotions.
Julian Barnes’ neues Buch handelt von Ballonfahrt, Fotografie, Liebe und Trauer. Davon, dass man zwei Menschen oder zwei Dinge verbindet und sie wieder auseinanderreißt. Einer der Juroren für den Man Booker Preis nannte Julian Barnes einen »beispiellosen Zauberer des Herzens«. Das vorliegende Buch bestätigt dies. Julian Barnes schreibt über die menschliche Existenz – auf der Erde und in der Luft. Wir lernen Nadar kennen, Pionier der Ballonfahrt und einer der ersten Fotografen, die Luftaufnahmen machten, sowie Colonel Fred Burnaby, der zum eigenwilligen Bewunderer der extravaganten Schauspielerin Sarah Bernhardt wird. Und wir lesen über Julian Barnes’ eigene Trauer über den Tod seiner Frau – schonungslos offen, präzise und tief berührend.
Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In Solar geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.
Einmal mehr schafft Alice Munro das, was nur die wenigsten Autoren vermögen: Uns Figuren zu schenken, die so lebendig sind, dass wir für einen Moment ganz in ihr Leben tauchen. Da ist Janet, die ihren alten Vater ins Krankenhaus bringen muss und unverhofft Trost in einem Planetarium findet. Ein junges Mädchen, das auf einer Truthahnfarm anheuert. Und eine Frau, die dem überheblichen Gerede ihres Mannes begegnet, indem sie ihm eine Schüssel Zitronenbaiser an den Kopf wirft. Sie alle blicken zurück und blicken nach vorn, stolz und manchmal zweifelnd – und wie Munro behutsam davon erzählt, ist einzigartig. Mit ›Die Jupitermonde‹ erscheint der letzte, noch fehlende Band in der Autorenedition Munro bei Fischer Taschenbuch - neu übersetzt von Heidi Zerning. »Geschichten voller Zauber!« Publishers Weekly
England, Im Juli 1962. Das Frisch Vermählte Paar Florence Und Edward Sitzen In Der Hochzeitssuite Eines Landhaushotels In Chesil Beach Beim Abendessen. Beide Sind Verkrampft. Das Naheliegendste Sprechen Sie Nicht An: Die Hochtszeitsnacht Steht Bevor.
Julian, Jake, Adrienne und Maggie: vier Jugendliche in Oxford, wenig Studium und viele Diskussionen, leidenschaftliche Ausbrüche, Lieben, Streitigkeiten und Nächte, in denen sie sich ihr Leben erzählen. Julian und Maggie stammen aus einer englischen Oberschichtfamilie, Adrienne ist schön und reich, Jake konnte die besten Schulen nur dank eines im Lotto gewonnenen Geldes besuchen. Im Internat wurde er jeder Art von Erniedrigung ausgesetzt. Vielleicht könnte er vergessen, aber Maggie, die sich in ihn verliebt, beschließt, mit seinen Feinden abzurechnen. Ein Roman über Liebe und Grausamkeit, über die Verantwortungslosigkeit der Jugend, in der alles absolut erscheint und jeder Schritt wie ein Spiel um das ganze Leben wirkt. Ein gesunder Durst nach Gerechtigkeit verwandelt sich in eine tragische Farce...
Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt.
Is it merely conscience that compels a person to reflect on their soul, or is there something deeper that an ordinary mortal senses? In his latest novel, Ian McEwan perfects this idea. Thirteen-year-old Briony lives in a world of imagination, driven by a fervent determination to shape her surroundings and influence what she cannot control. Her private game of life ends in tragedy, for which she must seek atonement. McEwan weaves the fates of characters that ultimately converge into a powerful depiction of the past century. The author poses questions without clear answers, leaving the reader to choose a path—whether alongside Briony, her accomplices, or the victim. The conclusion is not cathartic, just as life is not black and white. The story of atonement resonates with everyone, even as each may identify with the victim. The motif of writing permeates the work, as if the author feels the need to connect his life with those of his literary characters. In this work, McEwan reaches a pinnacle, offering an elegant spectrum of possible human destinies with grace and mastery.
Die dreijährige Tochter von Julie und Stephen Lewis verschwindet spurlos; auch im Freundeskreis der bestürzten Eltern veränderten sich die Lebenssituationen schlagartig. Ein mit absurd-phantastischen Elementen versehener zeitkritischer Roman über menschliche Krisen und ihre mögliche Überwindung.
Nell'inverno del '55 Berlino è ancora devastata nel corpo e nel cuore. È il tempo della guerra fredda, il tempo delle spie. Nella vita di Leonard Marnharm, il giovane tecnico inglese protagonista di questo romanzo, il "tunnel di Berlino" rappresenterà il luogo, reale e metaforico, di un viaggio apparentemente senza fine negli abissi dell'esistenza. L'amore di Leonard per la tedesca Maria ha dapprima un sapore dolcissimo, ma c'è ancora nell'aria come un morbo latente di violenza, di disfacimento, che a poco a poco invade i pensieri, i gesti, le azioni quotidiane. Nel momento cruciale della sua esistenza, Leonard appare sopraffatto da una forza e da un orrore che lo trascendono.
Berlino, inverno 1955: il tempo della guerra fredda, il tempo delle spie. Nelle viscere della città devastata si lavora all'"Operazione Oro", lo scavo di un tunnel al confine con la zona russa, allo scopo di immettersi sulle frequenze telefoniche sovietiche ed intercettare i messaggi operativi: un progetto ardito e pericoloso a cui collaborano la Cia e l'M16, i due servizi segreti alleati ed al tempo stesso rivali. In un simile clima di tensione e sospetto prende avvio la vicenda di Leonard, timido tecnico inglese coinvolto nel progetto spionistico, e Maria, donna tedesca, esuberante e desiderosa di vivere: una struggente storia d'amore e di iniziazione ai sensi ed alle emozioni. Un genere classico, la spy - story, reinventato da McEwan in un crescendo di orrore che a poco a poco dilaga sino all'esplodere della tragedia, ineluttabile e cruenta come un mito greco.