Sie könnten auf den ersten Blick nicht gegensätzlicher sein: der strenge Lewi Pethrus und der geistreiche, leichtfertige Sven Lidman. Und doch sind sie ›Zwillinge im Geiste‹, viele Jahre lang. Gemeinsam machen sie zu Anfang des 20. Jahrhunderts die schwedische Pfingstbewegung groß. Ihre einzigartige Freundschaft zerbricht, als sich Lidman gegen Lewins autokratische Führung auflehnt. Ein leidenschaftlicher Roman über Freundschaft, Glauben und Streben nach Macht.
In der nordschwedischen Provinz Västerbotten lebt seit Generationen die Familie Markström, fest verwurzelt in der ländlichen Gemeinschaft und streng im Glauben. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts der sozialdemokratische Agitator Elmblad aus dem fernen Stockholm »das finstere Land im Norden« bereist und den Sozialismus predigt, trifft er auf taube Ohren, denn die nordschwedischen Eigenbrötler und Dickschädel wollen von den neuen Ideen nichts wissen.Auf seine einzigartige Weise lässt Per Olov Enquist all diese Frommen, Ergebenen, nicht so Vollkommenen, Machtlosen, aus dem Halbschatten der Geschichte hervortreten, zeigt sie in ihrer Tragik und oft auch komischen Größe.
Zwei Jahrzehnte vor Ausbruch der französischen Revolution kommt der Arzt und Aufklärer Struensee aus Altona an den Hof des dänischen Königs Christian VII. Ein kleinwüchsiger, kranker Kinderkönig, der mit der dreizehnjährigen englischen Prinzessin Caroline Mathilde verheiratet wurde, die weinte, als sie nach Dänemark reiste. »Die Königen ist einsam. Nehmen sie sich ihrer an!« befiehlt der König seinem Leibarzt. Und die drei werden Figuren einer unaufhaltsamen und bewegenden Tragödie.
Kommissar Wallander steht vor dem kompliziertesten Fall seiner Karriere. Alles beginnt mit dem spurlosen Verschwinden einer schwedischen Immobilienmaklerin - doch schon bald weisen immer mehr Details auf ein teuflisches Komplott von internationalen Dimensionen hin. Als es Wallander schließlich gelingt, die Details zu einem Bild zusammenzuführen, weiß er, dass es snicht mehr nur um das Wohl Einzelner geht, sondern das Schicksal von Hunderttausenden auf dem Spiel steht... Was mit dem Verschwinden einer jungen Frau beginnt, führt den schwedischen Kommissar rasch auf die Spur einer südafrikanischen Geheimorganisation...
Kurt Wallanders Privatleben kann gelegentlich deprimierender erscheinen als man es sogar von einem provinziellen schwedischen Detektiv erwarten würde. Sein Geschick beim Ermitteln dagegen ist absolut erstklassig. Und Mankells Geschichte eines brutalen Mordes an einem älteren Bauernehepaar enthüllt eine unbekannte Seite des Lebens im heutigen Schweden: einen gewissen Hang zur Ängstlichkeit und zum Vorurteil gegenüber den vielen Zugereisten aus Afrika, dem Nahen Osten und Osteuropa, die dort Asyl beantragt haben.
In einem gewaltigen Hochhaus herrscht ein allmächtiger Zeitungskonzern, der Tag für Tag die Gehirne der Menschen mit Klatsch und Tratsch zumüllt. Eine anonyme Bombendrohung erschüttert den perfekt durchorganisierten Betrieb. Kommissar Jensen soll sich der Sache annehmen. Im 31. Stock, der offiziell gar nicht existiert, macht er eine erschütternde Entdeckung …
Ein Rettungsboot mit zwei toten Männern treibt an Land. Die Ermittlungen führen nach Osteuropa. Wallanders zweiter Fall.
Kriminalkommissar Kurt Wallander saß in seinem Zimmer im Polizeipräsidium von Ystad und gähnte. In diesem Moment kam Martinson ins Zimmer. „Vor ein paar Minuten haben wir einen merkwürdigen Anruf erhalten“, begann er, „er kam aus einer Telefonzelle. Ein Mann behauptete, daß bald irgendwo hier an der Küste ein Rettungsboot mit zwei toten Männern an Land treiben würde.
Dann legte er auf.“ - Wer sind die Toten? Und wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander nach Osteuropa. Er gerät immer tiefer hinein in ein kaum noch zu durchschauendes Komplott unsichtbarer Mächte, in dem er nicht nur seinen Glauben an die Gerechtigkeit verliert, sondern auch fast sein Leben läßt.
In einem kleinen nordschwedischen Dorf werden zwei Jungen bei der Geburt vertauscht. Lange hält man für eine Laune der Natur, was allen auffällt: Sie sind der Mutter des jeweis anderen wie aus dem Gesicht geschnitten. Schließlich befindet ein Gericht, dass die beiden „zurückgetauscht“ werden müssen, und damit beginnt eine Tragödie. Ein abgründiger, ergreifender Roman, den kein Leser mehr vergisst.
Horty was een vondeling - hij werd op een late herfstavond in een park gevonden, met alleen maar een deken om zich heen. Hij had Junky gekregen in het Tehuis en toen Armand hem had uitgekozen om te adopteren tijdens Armand's verkiezingscampagne als raadslid - een campagne die hij verloren had, maar die hij een extra menselijk trekje had willen geven door een 'arm, klein weeskind' te adopteren - was Junky een onderdeel van een transactie geweest. Horty zette Junky voorzichtig op de schrijftafel en drukte aan de zijkant op een versleten knopje. Eerst met een sprongetje, daarna aarzelender ten gevolge van het verroeste mechanisme, en tenslotte uitdagend, kwam Junky te voorschijn, een duveltje-in-een-doosje. Heel Junky's persoonlijkheid en alles wat hij voor Horty vertegenwoordigde, lag in zijn ogen. Die ogen schenen geslepen te zijn in de vorm van diamanten uit een soort glas-in-lood, waardoor ze een eigenaardig complex licht uitstraalden in zelfs het meest schemerige vertrek. Horty was er vaak van overtuigd geweest dat die ogen uit zichzelf licht gaven, hoewel hij dat nooit met zekerheid had kunnen zeggen...