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Fernando Aramburu

    4. Januar 1959

    Fernando Aramburu gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seiner Generation. Seine Werke tauchen oft tief in die menschliche Erfahrung ein und erforschen die Komplexität von Beziehungen und Erinnerungen. Aramburu zeichnet sich durch einen eleganten und scharfsinnigen Stil aus, der den Leser in sorgfältig gestaltete Welten und vielschichtige Charaktere entführt. Seine erzählerische Meisterschaft zeigt sich in seiner Fähigkeit, die feinen Nuancen der menschlichen Psyche und gesellschaftlicher Dynamiken einzufangen, wodurch Werke entstehen, die lange nach dem Lesen nachklingen.

    Fernando Aramburu
    Nacht der Erzählungen
    Limonenfeuer
    Die Mauersegler
    Reise mit Clara durch Deutschland
    Langsame Jahre
    Patria
    • Patria

      • 768 Seiten
      • 27 Lesestunden

      «Patria» heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen. Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden...

      Patria
      4,3
    • Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten gesckickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie. In „Langsame Jahre“ wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in Aramburus Erfolgsroman „Patria“ einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren Anfang nehmen.

      Langsame Jahre
      3,9
    • Reise mit Clara durch Deutschland

      • 592 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Fernando Aramburus «glücklichstes Buch», wie er selbst sagt, entstand vor dem Bestseller «Patria» und ist ein autofiktionaler Roman: Ein nicht gerade vom Erfolg verwöhnter spanischer Autor begleitet seine Ehefrau Clara auf einer Recherchereise durch Deutschland. Sie soll einen Reiseführer verfassen. Er macht die Fotos dazu. Die Reise beginnt in Bremen und geht weiter nach Worpswede, zum Grab von Paula Modersohn-Becker, zur Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld, nach Goslar und Berlin. Süddeutschland ist das nächste Ziel. Doch als ihr Hund Goethe erkrankt, kommt alles anders als gedacht. Mit viel Charme und hintergründigem Humor blickt Aramburu auf seine Wahlheimat Deutschland, auf seinen Hund und vor allem auf eine sehr selbstständige Frau, die Kerzenlicht beim Abendessen mag, alle Moden beharrlich ignoriert, dafür immer einen Plan hat, auch wenn ihm so mancher spanisch vorkommt. Eine höchst vergnügliche Lektüre über das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Meisterhaft erzählt von einem der bedeutendsten Autoren der spanischen Gegenwartsliteratur.

      Reise mit Clara durch Deutschland
      3,0
    • Die Mauersegler

      • 832 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Aramburu präsentiert nach dem Bestseller "Patria" einen berührenden Roman über Toni, einen Antihelden und Philosophie-Lehrer, der nach einer Trennung sein Leben beenden will. Doch eine unerwartete Begegnung mit einer Frau und ihrem Hund namens Toni bringt seinen Plan ins Wanken und führt zu einer warmherzigen Feier des Lebens.

      Die Mauersegler
      3,6
    • Der Junge

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      «Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.» RBB Radioeins. Ein mitreißender Familienroman voller Schmerz und Trost, der an den großen internationalen Erfolg des Autors anknüpft. Jeden Donnerstag besucht der alte Nicasio das Grab seines Enkels Nuco und erzählt ihm von der Welt. Am 23. Oktober 1980 ereignete sich eine verheerende Propangasexplosion in der Schule des sechsjährigen Jungen, bei der fünfzig Kinder und drei Lehrer, darunter Nuco, ums Leben kamen. Der gesamte Ort Ortuella ist erschüttert. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Unglück unterschiedlich: José Miguel will alle Erinnerungen hinter sich lassen, während Mariaje von den Ereignissen nicht loskommt. Irgendwann versuchen sie, wieder ins Leben zurückzufinden. Doch eines Tages verschwindet José Miguel. Diese bewegende Geschichte voller Menschlichkeit thematisiert, was wir voreinander verbergen, worauf wir hoffen und wie wir einen Neuanfang wagen können. «Aramburu erweist sich als großartiger Geschichtenschreiber in der Tradition eines Gabriel García Márquez.» Tages-Anzeiger. «Aramburu gelingt es meisterhaft, Großes im Kleinen zu erzählen.» Stern.

      Der Junge
    • Patria (wydanie filmowe)

      • 656 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Jedna z najważniejszych książek ostatniej dekady w Hiszpanii, przez 70 tygodni utrzymywała się na listach bestsellerów. Powieść ukazała się w ponad 30 krajach. Książka Roku 2018 według Magazynu Literackiego Książki! Serial Patria dostępny tylko w HBO i HBO GO Porażający obraz kilkudziesięciu ostatnich lat historii Kraju Basków od połowy lat 80. do 2011 roku stworzony z opowieści o losach członków dwóch baskijskich rodzin. Książka o ludzkim strachu, zniszczonych przyjaźniach i związkach, bezsilności wobec niekontrolowanej spirali terroryzmu, a w końcu także o wybaczeniu. Księga wielkiej narracji, która pozwala zrozumieć to, co wydarzyło się w Kraju Basków, gdy do głosu doszła ETA, która stawia sobie za cel wywalczenie z bronią w ręku niepodległości. Autor nie wnika w istotę konfliktu baskijskiego, nie pokazuje jego korzeni, ukazuje fakty, ale w szerszym kontekście, nie znajdziemy tu wielkiej polityki, lecz ludzi z krwi i kości. Magazyn Literacki Książki Jeśli Chata wuja Toma stała się ostatecznym impulsem dla abolicjonizmu... Jeśli Jeden dzień Iwana Denisowicza uświadomił to, co się działo w ZSRR To z Patrią powinno być podobnie, bo wstrząsa naszymi sumieniami. Nie możemy zapomnieć, że wszystko, co zostało w niej opisane, wydarzyło się naprawdę. I miało miejsce tutaj. Fernando Hernndez, Diario de Navarra Kiedy skończysz ją czytać, będziesz wiedział, że przeczytałeś klasykę. Ignacio Martnez de Pisón

      Patria (wydanie filmowe)
      4,6
    • Patria. Nuova ediz.

      • 640 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Due famiglie, quella di Joxian e del Txato, sono legate da un’amicizia profonda, cresciute insieme in un paesino vicino a San Sebastián. Le loro mogli, Miren e Bittori, e i loro figli condividono giochi e studi tra gli anni settanta e ottanta. Tuttavia, un evento tragico segna un prima e un dopo nelle loro vite: il Txato, proprietario di un'impresa di trasporti, diventa obiettivo dell'ETA. Dopo aver ricevuto minacce, subisce un attentato mortale. Bittori, incapace di restare nel luogo dove è stato ucciso il marito e dove la sua presenza è sgradita, decide di andarsene. Col passare degli anni, nonostante il dolore e l'ostracismo, Bittori continua a cercare la verità e il perdono, aspirando a una riconciliazione necessaria per tutti. Con la forza della letteratura, l'autore racconta una comunità lacerata, esplorando temi di affetti, amicizie e sentimenti feriti. Il romanzo si inserisce tra i grandi modelli narrativi che pongono l'universo familiare al centro della loro trama, offrendo una riflessione profonda sulle conseguenze della violenza e sulla ricerca di pace.

      Patria. Nuova ediz.
      4,3