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Franco Cordelli

    Narratori della Fenice: Tra un atto e l'altro
    Pinkerton
    Le forze in campo
    Zwischen den Akten
    Väter und Söhne
    • Zwischen den Akten

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      ›Zwischen den Akten‹ spielt im Sommer 1939, in einer Zeit politischer Umwälzungen in Europa, die zwar nicht direkt benannt werden, aber spürbar sind – von der Annexion Österreichs und der Tschechoslowakei bis zur Bedrohung Polens und dem Fall Barcelonas. Der Großteil des Romans entstand bereits nach der Niederlage Frankreichs und während des »Battle of Britain«, als die alte Welt zu zerfallen schien. Virginia Woolf reflektiert in diesem Werk über England, dessen Geschichte, Literatur, Landleben und Mentalität, dramatisch und episodisch an einem Sommertag erzählt. Die Erzählung ist durch lyrische Einlagen und Zitate geprägt, die von Charakteren in Anlehnung an große englische Poesie geschaffen werden. Woolfs Vision eines »vollständigen Ganzen« präsentiert sich als eine Art Gesamtkunstwerk, das jedoch eine Leichtigkeit und Skizzenhaftigkeit aufweist, die die Raffinesse der Konstruktion überlagern könnte. Am 20. März 1941 sandte sie das Typoskript an John Lehmann von der Hogarth Press und bat um sein Urteil, während sie selbst den »sogenannten Roman« als »viel zu leichtgewichtig« empfand. Lehmann war begeistert, doch am 27. März äußerte Woolf den Wunsch, das Werk zu überarbeiten, da sie es als zu trivial erachtete. Tragischerweise war sie am 28. März 1941 bereits verstorben.

      Zwischen den Akten2009
      3,7
    • Väter und Söhne

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      1859 kehrt Arkadij Kirsanow nach Beendigung seines Studiums auf das väterliche Landgut zurück. Begleitet wird er von seinem Freund Jewgeni Basarow, der sich selbst als Nihilist bezeichnet. Arkadij ist fasziniert von Jewgeni, der sich betont rational gibt, Autorität nicht anerkennt und sich gegen die bestehende Ordnung der Adelsherrschaft auflehnt. Als die beiden Freunde auf ihrer weiteren Reise durch das russische Hinterland auf die schöne Witwe Anna Odinzowa treffen, werden sie von ihren Gefühlen überwältigt und ihre rational geprägte Weltanschauung gerät ins Wanken. Dieser klassische Roman von einem der bedeutendsten russischen Autoren des 19. Jahrhunderts behandelt den Konflikt zwischen den tradierten Werten der aristokratischen Vätergeneration und dem Radikalismus der Jugend im Spiegel der Liebe.

      Väter und Söhne2006
      4,2