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Ronit Matalon

    Ronit Matalon zählte zu den bedeutendsten israelischen Schriftstellerinnen, deren Werke sich mit jüdischer Identität, Modernität und den komplexen Beziehungen zwischen Individuen und ihren Gemeinschaften auseinandersetzten. Ihr Schreiben zeichnete sich durch tiefen Einblick in die menschliche Psyche und eine meisterhafte Sprachbeherrschung aus, mit der sie Themen wie Erinnerung, Geschichte und die Suche nach Sinn in einer sich schnell wandelnden Welt erforschte. Als Journalistin und Kritikerin brachte Matalon eine scharfe analytische Perspektive in ihre Fiktion ein, wodurch sie ihre Erzählungen mit tiefgründigen Ebenen bereicherte und die Leser dazu anregte, über ihre eigenen Lebenserfahrungen nachzudenken. Ihr literarisches Erbe liegt in ihrer Fähigkeit, universelle menschliche Dilemmata in einem einzigartigen israelischen Kontext einzufangen, was sie zu einer unvergesslichen Figur der zeitgenössischen Literatur macht.

    Ronit Matalon
    Met het gezicht naar ons toe
    Was die Bilder nicht erzählen
    Eine Geschichte, die mit dem Begräbnis einer Schlange beginnt
    Und die Braut schloss die Tür
    • Und die Braut schloss die Tür

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eine geistreiche, unterhaltsame Komödie über arabische Juden in Israel und zugleich eine subtile Auseinandersetzung mit der Selbstfindung der Frau: Kurz vor ihrer Hochzeit schließt sich Margi in ihrem Zimmer ein und verkündet: „Ich heirate nicht.“ Aber warum? Die Braut bleibt stumm – was bei den anderen einen Tumult an schmerzlichen Erinnerungen und unterdrückten Konflikten hervorruft. Der Bräutigam Matti kann nicht anders, als an ihrer Liebe zu zweifeln; ihre Mutter Nadja muss daran denken, dass sie vor zehn Jahren ihre jüngere Tochter Natalie und vor fünf Jahren ihren Mann verloren hat; Mattis Eltern zerbrechen sich über die Kosten des Fests den Kopf; Margis Cousin Ilan, der Schmuck und Frauenklieder liebt und eine enge Beziehung zur schwerhörigen Großmutter Savtona hat, will unbedingt helfen und steht nur im Weg. Als alle Überredungskünste zu versagen drohen, scheint einzig die alte Savtona den Schlüssel zum Herzen der Braut zu finden ...

      Und die Braut schloss die Tür
      3,2
    • Margalit und Benjamin leben mit ihren Eltern in einem Vorort von Tel Aviv. Die großen Ferien haben gerade begonnen und Margalit ist auf der Suche nach neuen Abenteuern. Da kommen ihr die vielen Unternehmungen von Benjamin gerade recht. Wenn er nicht den langen Begräbniszug für die gefährliche schwarze Schlange anführt, tüftelt er an geheimen Plänen. Auch wenn Benjamin seiner Schwester streng verboten hat, in sein Zimmer zu gehen, weiß Margalit, wie sie an die verschlossenen Notizen herankommt. Aber bevor sie Benjamin wegen seiner Pläne zur Rede stellen kann, überschlagen sich die Ereignisse: Ihre Hündin Tuwit ist plötzlich verschwunden. Die Kinder finden heraus, dass sie an einen Fischer in Tel Aviv verkauft wurde und schon sind sie auf dem Weg in die Stadt, um Tuwit zurückzuholen. Die Fahrt in die Großstadt und die Suche nach Tuwit birgt viele aufregende Erlebnisse: Die Kinder werden in ihrer Gutgläubigkeit von einem jungen Mann beraubt und die Suche nach dem Fischer stellt sich als sehr schwierig heraus. Doch Margalit und Benjamin geben nicht auf, und am Ende hat Margalit ihrer Kusine viel Spannendes zu berichten. Ronit Matalon hat eine unterhaltsame und einfühlsame Geschwistergeschichte geschrieben, die durch ihre schöne Sprache besticht.

      Eine Geschichte, die mit dem Begräbnis einer Schlange beginnt
    • Was die Bilder nicht erzählen

      • 381 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Envoyée en longues vacances chez son oncle, patron de pêcheries et self-made-man levantin installé au Cameroun, Esther, adolescente israélienne indocile, découvre la très étrangère vie des Blancs en Afrique. À travers sa relecture de photos de famille, elle déchiffre le passé de ces juifs d’Égypte, cosmopolites et polyglottes, façonnés par le colonialisme du Levant. Sous son regard libre, féroce et amusé, s’anime un monde hétéroclite et décadent, un monde qui a tourné le dos au sionisme et fait le choix d’un néocolonialisme bricolé et bancal. Où l’on découvre une famille qui s’ébat avec aisance dans sa villa avec piscine et fréquente la communauté française locale. Mais aussi la vie parallèle, si loin si proche, des Noirs qui gravitent autour, entre intimité ignorée et distance affirmée. À la fois chronique et coup de semonce, mêlant vitriol et nostalgie, reconstitue une histoire qui n’a pas fini de redistribuer les rôles de maîtres et d’esclaves. Montage, collage, enquête, chanson faussement douce, c’est une lecture aussi envoûtante qu’insaisissable.

      Was die Bilder nicht erzählen
    • Met het gezicht naar ons toe

      • 258 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Een 17-jarig Israëlisch meisje wordt naar haar oom in Kameroen gestuurd en raakt verstrikt in een web van intriges.

      Met het gezicht naar ons toe
      2,5