Arbeiterkind mit Bodenhaftung, queer, meinungsstark und humorvoll – Lena Cassel repräsentiert eine neue Generation von Sportjournalistinnen. Ihre Aufstiegsgeschichte in der Männerwelt des Fußballs spiegelt die Wandlung eines Landes und seines liebsten Sports wider. Ohne Fußball wäre Lena nicht die Person, die sie heute ist, und ohne Frauen wie sie wäre der Fußball nicht so vielfältig – ein Sport für alle. Lena kommt aus einfachen Verhältnissen und entdeckt früh ihre Leidenschaft für das Spiel. Als Mädchen unter Jungs und später als Frau in einer Männerdomäne setzt sie sich durch. Bei der Sportschau beginnt sie zunächst in der Archiv-Redaktion, weil sie als „zu laut und zu bunt“ für die Kamera gilt. Heute ist genau das ihr Markenzeichen. Neben dem Platz reflektiert sie über ihre Kindheit, die Abende mit ihrer Schwester, während ihre alleinerziehende Mutter arbeitet, ihre erste Liebe – eine Torhüterin, die heimlich zu ihr kommt – und den frühen Verlust ihres Vaters. Dies ist eine inspirierende und emotionale Geschichte über das Erwachsenwerden einer Frau und eines Sports. Lena Cassel zeigt, dass Fußball mehr ist als ein Milliardengeschäft; er kann Heimat, Identifikation und Gemeinschaft bieten.
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