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J. R. Möhr

    Medizinische Informatik und Statistik - 14: Datenpräsentation
    • Medizinische Informatik und Statistik - 14: Datenpräsentation

      6. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik Heidelberg, 1.–3. März 1979 ... und Epidemiologie

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine benutzergerechte Datenpräsentation und -manipulation hängt wesentlich von der Kommunikationsschnittstelle zwischen Benutzer und Rechner ab. Der Benutzer steuert die Kommunikation durch Kommandos, um die gewünschten Informationen (A/N-Daten und Bilder) zu erhalten. Für diese Kommunikation werden Bildschirmgeräte und geeignete Eingabeperipherie verwendet, die gegebenenfalls durch lokale Intelligenz unterstützt werden. Man spricht von graphisch-interaktiven Systemen, die diese Kommunikation ermöglichen. Die einfachste Möglichkeit zur Beschreibung eines graphisch-interaktiven Systems ist über die verwendeten Eingabe- und die erwarteten Ausgabedaten. Bei Bildern als Ein- und Ausgabedaten handelt es sich um Bildverarbeitung; bei einer Bildbeschreibung als Eingabe und einem Bild als Ausgabe um Generative Computergrafik; und wenn aus einer Bildeingabe eine Bildbeschreibung resultiert, um Bildanalyse. Interaktive Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass Benutzerinteraktionen in einer für den Benutzer zweckdienlichen und befriedigenden Zeit beantwortet werden. Die Vorteile interaktiver Anwendungen umfassen die Erweiterung des Werkzeugsatzes für den Informationsaustausch zwischen Benutzer und System sowie hohe Daten- und Selektionsraten.

      Medizinische Informatik und Statistik - 14: Datenpräsentation1979