Die Biologie der Tugend. Warum es sich lohnt, gut zu sein.
- 378 Seiten
- 14 Lesestunden
Matthew Ridley ist ein englischer Wissenschaftsautor und Aristokrat, dessen Werk sich mit den komplexen Themen der menschlichen Natur und des Fortschritts befasst. Mit einem starken wissenschaftlichen Hintergrund untersucht er, wie unser evolutionäres Erbe die heutigen Gesellschaften und Individuen prägt. Ridleys Stil ist bekannt für seine Zugänglichkeit, er übersetzt komplexe wissenschaftliche Konzepte in fesselnde Erzählungen. Sein Schreiben fordert die Leser auf, über die tiefgreifenden Fragen nachzudenken, die unsere Vergangenheit und Zukunft umgeben.







Eine überzeugende Absage an den Pessimismus unserer Zeit. Die Geschichte der Menschheit ist eine großartige Erfolgsgeschichte, und es gibt keinen vernünftigen Grund für die – allerdings weitverbreitete – Annahme, dass urplötzlich in unserer Zeit der Fortschritt erlahmen, die Innovationskraft und Erfindungsgabe der Menschen versiegen und die Verbreitung von Wohlstand an ein Ende kommen soll. Die kulturelle Entwicklung des Menschen hat über Jahrtausende zu immer besseren Lebensbedingungen geführt. Der Schlüssel dafür waren die Arbeitsteilung und der Austausch von Ideen. Wenn wir nicht verzagen und die kreativen Kräfte der Menschen nicht behindert werden, dann kann uns ein 21. Jahrhundert bevorstehen, in dem der Wohlstand sich vermehrt, Armut zurückgeht, Krankheiten eingedämmt werden, die Überbevölkerung abnimmt, die technologische Entwicklung blüht, Wissen und Bildung immer mehr Menschen erreicht und Umweltbedingungen sich verbessern.
Eros und Sexualität sind die Grundkräfte, die das Schwungrad der Evolution in Gang halten. Und sie bilden auch den Schlüssel für das Verständnis der menschlichen Natur: für Handlungen, die oft nur scheinbar rational begründet sind, für Verhaltensweisen, die uns nicht einsichtig sind, und für die vielen kleinen Unzulänglichkeiten, die auch zu unserer Natur gehören.
Siegt wirklich immer nur das Böse? Hat der Egoist einen festen Platz auf der Sonnenseite des Lebens? Unterdrückt die Evolution das Gute und stempelt den Guten zum Verlierer? Matt Ridley, britischer Zoologe und Soziobiologe, überrascht in diesem Buch mit neuesten Erkenntnissen der Genforschung und der Verhaltensforschung, die beweisen, daß die Tugend in der Evolution eine wichtige Rolle spielt. "Das Prinzip des Guten zieht sich durch die gesamte Evolutionsgeschichte. Wir finden es bei Einzellern, Ameisen und Fledermäusen genauso wie bei Affen oder Delphinen, die alle ein spezifisches Gruppenverhalten etabliert haben, ohne das das Überleben ihrer Art nicht gewährleistet sein könnte."
The bestselling author of "Genome" chronicles a new revolution in the world'sunderstanding of genes.
The extraordinary implications of Charles Darwin's strangest idea
Exploring the unique mating behaviors of birds, this book delves into the origins of beauty and its connection to humanity. Acclaimed science writer Matt Ridley examines how these avian rituals reflect broader themes of attraction and evolution, offering insights into the intricate relationship between nature and human perception.
Understanding how Covid-19 started is more important than we know for the future of humankind. Determining whether the virus came from nature or from a lab will help us to safeguard against the next pandemic.
Ridley traces Crick's life from middle-class mediocrity through his leap into biology at the age of 31 and his co-discovery of the double helix structure of DNA.
Following his acclaimed previous work, the author presents a profound exploration of human behavior's roots. The narrative delves into the intricate question of identity, sparked by the revelation that the human genome comprises only 30,000 genes, significantly fewer than previously thought. This led some to argue that behavior is shaped entirely by nurture rather than nature. However, the author contends that the reality is more nuanced: nurture relies on genetics, and genetics require nurturing. Genes not only shape the brain's structure but also interact with experiences, respond to social cues, and influence memory. They serve as both causes and consequences in the tapestry of human behavior. This work, published fifty years after the discovery of DNA's double helix, chronicles a transformative shift in our understanding of genetics. The author navigates the century-long debate between nature and nurture, illustrating how humans embody a complex interplay of free will, instinct, and cultural influences. This engaging account sheds light on how genes construct brains capable of absorbing experiences, offering a fresh perspective on the age-old nature-nurture dichotomy.