Leonard Cohen geboren 1934, in Montreal als Sohn jüdischer Eltern, ist Sänger und Musiker und vor allem ein großer Poet. Er begann seine künstlerische Laufbahn 1956 mit dem Gedichtband Let Us Compare Mythologies. Er veröffentlichte elf Bücher, darunter zwei Romane, und 17 Schallplatten. Im März 2008 wurde Cohen in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Sein Kultroman Beautiful Losers erscheint bei Blumenbar in neuer Übersetzung im Herbst 2009.
Leonard Cohen Bücher
Leonard Cohen war ein kanadischer Singer-Songwriter, Dichter und Romanautor, dessen Werk oft Themen wie Religion, Isolation, Sexualität und komplexe zwischenmenschliche Beziehungen erforscht. Seine frühen Lieder schöpften aus europäischer Volksmusik, während sich in den 1970er Jahren seine Einflüsse auf Pop, Kabarett und Weltmusik erweiterten. Seit den 1980er Jahren hat sich sein Stil zu tieferen Registern und elektronischen Synthesizern verlagert, begleitet von weiblichen Backgroundsängerinnen. Seine Lieder und Gedichte haben unzählige andere Musiker beeinflusst, und über tausend Coverversionen seiner Werke wurden aufgenommen.







Leonard Cohen, der wie kein anderer die Schönheit und die Abgründe des Lebens besungen hat, legt mit seinem „Buch der Sehnsüchte“ eine beeindruckende Sammlung von Zeichnungen, Gedichten und Stories vor. Cohens poetische Arbeiten entstanden größtenteils während eines fünfjährigen Aufenthalts in einem zenbuddhistischen Kloster auf dem Mount Baldy im Süden Kaliforniens. Es ist ein Buch über das Schreiben und Reisen, über Abschiede und Erleuchtungen, Frauen und Hotels, Zigaretten und Liebe, über das Scheitern, die Sehnsucht und das Selbst.
Wild, respektlos und schräg – Leonard Cohens zweiter Roman verursachte bereits bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1966 eine literarische Kontroverse. In Windeseile wurde »Beautiful Losers« zu einem internationalen Bestseller und avancierte zum Kultbuch einer ganzen Ära. Endlich ist der Roman nun zurück und hat nichts von seiner Sprengkraft eingebüßt. »Beautiful Losers« legt nahe, warum Cohen von Millionen Fans nicht nur als Sänger und Songwriter, sondern auch als Lyriker und Autor vereehrt wird.
Montreal, wo er 1934 geboren wurde, sei der einzige Ort, an dem er sich je zu Hause gefühlt habe. Leonard Cohens Eltern sind gläubige Juden, und er selbst wird zeit seines Lebens ein spirituell Suchender sein. Und dann sind da noch die Frauen: Gitarre lernt er angeblich nur deshalb spielen, weil er ein Mädchen für sich gewinnen will. Zunächst aber zieht es ihn nicht zur Musik, sondern zur Literatur. Schon mit dreizehn lernt er die Gedichte García Lorcas auswendig. Und Cohen schreibt selbst: Gedichte und Romane. Kaum jemand kann sich da vorstellen, dass er als Sänger reüssieren wird - mit dieser Stimme. Trotzdem versucht sich Cohen bald als Musiker, zunächst aus finanziellen Gründen. Auf dem Newport Folk Festival 1976, wo er Joni Mitchell zum ersten Mal begegnet, erlebt er seinen Durchbruch. In diesen Gesprächen erzählt Cohen eindringlich und mit Nonchalance von hellen und dunklen Zeiten, Begegnungen mit Jimi Hendrix und Janis Joplin im New Yorker Greenwich Village der späten sechziger Jahre, seinem Absturz in den siebziger Jahren, Depressionen, vielen Liebschaften, den Jahren im Zen-Kloster und natürlich von seinen großen Songs.



