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Joyce Carol Oates

    16. Juni 1938

    Joyce Carol Oates ist eine produktive Autorin, deren Werke sich häufig mit den dunkleren Aspekten des amerikanischen Lebens befassen. Ihr Schreiben ist bekannt für seine Intensität und seine eindringliche Erforschung der menschlichen Psyche. Durch ihre Erzählungen untersucht sie unermüdlich Themen wie Gewalt, Identität und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Oates zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, die rohe Realität und emotionale Tiefe ihrer Charaktere einzufangen.

    Joyce Carol Oates
    Das Rad der Liebe
    Die Lästigen
    Der Zorn des Engels
    Lieben, verlieren, lieben
    Die Andere Bibliothek: Die Lästigen
    Im Dickicht der Kindheit. Roman
    • Die Andere Bibliothek: Die Lästigen

      Eine amerikanische Chronik in Erzählungen

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Niemand hat Amerika so sehr den Puls gefühlt wie Joyce Carol Oates. Ihre Helden sind unsichere Existenzen. Männer werden zu Jägern und Frauen zu wehrlosen Wildtieren, die es zu erlegen gilt. Nicht immer endet es mit dem Tod, aber das Gleichgewicht ist nachhaltig gestört. Eine amerikanische Chronik lautet der Untertitel der grandiosen neunzehn Erzählungen, die zwischen 1963 und 1999 entstanden sind. Da erschießt eine Mutter ihre drei Kinder, weil sie ihren neuen Liebhaber nicht verlieren will. Da drechselt ein morbider Richter aus den Knochen seiner Opfer elfenbeinerne Schmuckstücke. Da weiß die drogensüchtige Melanie still zu halten, wenn sie die Männer bedient, aus Angst, dass wieder der Würgegriff angewendet wird.

      Die Andere Bibliothek: Die Lästigen
      4,5
    • Von ganz "normalen" Menschen erzählt Joyce Carol Oates, von Männern und vor allem von Frauen, von Hausfrauen, Ehefrauen, Müttern und Geliebten.

      Lieben, verlieren, lieben
      4,5
    • Niemand hat Amerika so sehr den Puls gefühlt wie Joyce Carol Oates. Ihre Helden sind unsichere Existenzen. Männer werden zu Jägern und Frauen zu wehrlosen Wildtieren, die es zu erlegen gilt. Nicht immer endet es mit dem Tod, aber das Gleichgewicht ist nachhaltig gestört. Eine amerikanische Chronik lautet der Untertitel der grandiosen neunzehn Erzählungen, die zwischen 1963 und 1999 entstanden sind. Da erschießt eine Mutter ihre drei Kinder, weil sie ihren neuen Liebhaber nicht verlieren will. Da drechselt ein morbider Richter aus den Knochen seiner Opfer elfenbeinerne Schmuckstücke. Da weiß die drogensüchtige Melanie still zu halten, wenn sie die Männer bedient, aus Angst, dass wieder der Würgegriff angewendet wird. Elende Ehen, gewaltbereite Männner, gedemütigte Frauen, die Familie ist kein Zufluchtsort, rassistische Übergriffe, die Arglosen sind alles andere als arglos. Auch hier zeigt sich Oates als geniale Beobachterin menschlicher Abgründe, sie weiß das dunkle Ich, die zerstörerischen Leidenschaften in brillant bedrückenden Geschichten einzufangen. Oates Einblicke in das Durchschnittsleben, das schnell zur Hölle werden kann, sind grandios, schockierend und trotz allem tröstend.

      Die Lästigen
      4,5
    • Wofür ich gelebt habe

      • 749 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Jerome äCorkyä Corcoran ist 42, ein erfolgreicher aber auch korrupter Geschäftsmann und Playboy. Als Finanzjongleur gewinnt er im Rat der Stadt Union City, New York, zunehmend an politischem Einfluss. Doch dann droht ihm innerhalb weniger Tage alles verlorenzugehen. Mit wachsender Verzweiflung versuch Corky, seine finanziellen Besitztümer vor dem Untergang zu retten, sein Gefühlsleben in den Griff zu bekommen und seine rebellierende Stieftochter davor zu bewahren, sich selbst - un ihn - zu zerstöhren.

      Wofür ich gelebt habe
      4,2
    • Joyce Carol Oates und Raymond Smith waren über ein halbes Jahrhundert ein Paar. Im Moment seines Todes ist Oates nicht nur dem Schmerz des Verlustes und dem Alleinsein ausgesetzt, sondern auch der Tatsache, weiterleben zu müssen. Wie sieht ein Leben aus, wenn der Mensch nicht mehr da ist, mit dem man in Freundschaft und Liebe, in Höhen und Tiefen alles geteilt hat? Nie zuvor hat Oates so tiefen Einblick in ihr Innerstes gegeben. Hier tut sie es, bewegend, klug und überraschend. Wir lernen eine andere Joyce Carol Oates kennen: eine starke Frau, die am Ende sagen kann »Dies ist jetzt mein Leben«.

      Meine Zeit der Trauer
      4,3
    • Diesmal würde er keinen Fehler machen!Als der Mörder Lee Roy Sears auf Bewährung entlassen wird, beginnt ein Alptraum für Rechtsanwalt Michael O'Meara und seine Frau. §§

      Schlangenhaut
      4,0
    • Joyce Carol Oates zeigt, wie man eine Geschichte zu etwas Außergewöhnlichem macht, einen Roman zum Leben erweckt und warum ein Schriftsteller nicht nur Künstler, sondern auch literarischer Handwerker sein muss. Es geht um Inspiration, Erinnerung, Selbstkritik und die 'einzigartige Macht des Unbewussten'. Darüber hinaus verrät sie Persönliches, bietet Ratschläge für junge oder angehende Schriftsteller an und schreibt über den Einfluss fiktiver Figuren auf den Autor und welche Wechselbäder er bei seiner Arbeit erlebt und nicht zuletzt, warum es so wichtig ist, viel zu lesen, wenn man schreiben will. In vierzehn Kapiteln erklärt sie in Beim Schreiben allein, wie Sprache, Ideen und Erfahrungen zusammenfließen, um Kunst entstehen zu lassen.

      Beim Schreiben allein
      4,0
    • Die Tote im Moor. Roman

      • 411 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Matt McBride wird in seinen Träumen von seiner toten Jugendfreundin verfolgt und fühlt sich für ihren Tod verantwortlich. Als in der Nachbarschaft erneut eine Frau ermordet wird, kehren die Erinnerungen zurück, und Matt wird besessen von der Idee eines Zusammenhangs zwischen den beiden Fällen.

      Die Tote im Moor. Roman
      3,0
    • Foxfire

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      In flammender Schrift sind eines Tages auf Hauswänden Parolen zu lesen wie: »Foxfires Rache« oder »Foxfire brennt immer weiter«. Ein Schülerstreich, so scheint es. Doch dann verschafft sich »Foxfire« Respekt. Und seine Opfer sind immer Männer. Hinter »Foxfire« stecken vierzehn-, fünfzehnjährige Mädchen, die es satthaben, immer auf der Verliererseite zu stehen. Sollen die anderen sie doch für Kriminelle halten, sie verstehen sich als Blutsschwesternschaft, in der sie Freundschaft, Liebe und ein Zuhause finden. Doch in ihrer Rebellion gegen die Welt schraubt sich die Spirale der Gewalt immer höher. Und der Absprung wird immer schwerer. Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Februar 2012

      Foxfire
      4,0
    • »Meisterhaft inszeniert sind diese Balanceakte, zu schade für einen schnellen Leser, der über die Details nur hinwegfliegt.« Die Zeit »Alles an ihr hatte zwei Seiten, eine für zu Hause und eine für alles, was nicht ihr Zuhause war: ihr Gang, der kindlich und hüpfend sein konnte, aber auch schlendernd, so dass man denken konnte, sie lausche einer Musik, die in ihrem Kopf spielte; ihr Mund, der meistens blass war und grinste, aber rosa leuchtete an den Abenden, an denen sie ausging; ihr Lachen, das zu Hause zynisch und gedehnt war, aber nervös und leicht schrill anderswo, ähnlich dem Klimpern der Anhänger an ihrem Armband.« Wie die 15-jährige Connie stehen alle Figuren, die Joyce Carol Oates in den zehn Erzählungen des Bandes Bad Girls entwirft, mit einem Fuß in der Kindheit und dem anderen im Erwachsensein. Überwältigt von ihren Gefühlen, voller Lebenshunger und Hoffnung, voller Angst und Wut kämpfen sie rastlos mit Fantasien, die abgründiger und verwirrender nicht sein können.

      Bad girls
      4,0
    • Bellefleur

      • 766 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Der Osten der USA ist der Schauplatz dieser phantastischen Familiensaga. Die Schicksale der Bellefleurs, deren Stammvater Frankreich kurz vor der Französischen Revolution verließ und mit dem Fluch seines Vaters beladen nach Nordamerika kam, werden in einem farbenprächtigen Tableau zusammengefügt. Zentrum ist das Schloß 'Bellefleur', ein gigantisches Gebäude mit Türmen und Zinnen. Aus dem Leben der stolzen Frauen und schönen Männer, die dieses Haus bewohnten, webt Joyce Carol Oates einen amerikanischen Mythos.

      Bellefleur
      4,2
    • Die Geheimnisse von Winterthurn

      • 900 Seiten
      • 32 Lesestunden

      Der Landsitz Winterthurn, bewohnt von exzentrischen Aristokraten, wird zur Kulisse für grausame Verbrechen, die den jungen Xavier Kilgarvan als Privatdetektiv in Aktion treten lassen. In drei mysteriösen Kriminalfällen wird sein Scharfsinn auf die Probe gestellt und seine Fähigkeiten als Ermittler geschult. Die Geheimnisse, die er aufdeckt, sind oft von übernatürlicher Natur und führen ihn in eine Welt voller Rätsel und Intrigen.

      Die Geheimnisse von Winterthurn
      4,0
    • Über Boxen

      • 126 Seiten
      • 5 Lesestunden

      'Außer Boxen ist alles so langweilig.' (Mike Tyson) Dieser Essay entstand während der Arbeit an einem Roman über die McCarthy-Ära, als die großen Boxer der fünfziger Jahre gefeierte Stars waren. Der Aufstieg der Schwarzen und der Einwanderer aus den Ghettos vollzog sich im Ring, „Boxen wurde Amerikas tragisches Theater“, ein getreues Abbild seiner Gesellschaft und für Joyce Carol Oates zugleich eine Metapher der menschlichen Existenz, des Überlebenswillens im Kampf. 'Boxen hat grundsätzlich nichts Spielerisches, nichts Helles, nichts Gefälliges an sich. In seinen intensivsten Momenten ist es ein so ungebrochenes und so machtvolles Bild des Lebens - seiner Schönheit, seiner Verletzlichkeit und Verzweiflung, seines unberechenbaren und oft selbstzerstörerischen Muts -, dass es das Leben selbst ist und kaum ein bloßer Sport.'

      Über Boxen
      3,7
    • Woodslee ist eine kleine exklusive Privatuniversität im Staat New York. Der Lehrkörper bildet einen eigenen Mikrokosmos. Man trifft sich regelmäßig auf Parties, klatscht und intrigiert, lädt berühmte Dichter ein, um sich in ihrem Glanz zu sonnen. Brigit Stott, attraktive Romanautorin und Literaturdozentin macht bei diesem akademischen Gesellschaftsspiel nur solange mit, bis sie die Äffäre mit einem Musikdozenten aus dem Leerlauf des Alltags rausreißt.

      Unheilige Liebe
      3,3
    • Wenn fünf Schwestern aus gutem Hause an einem lieblichen Sommernachmittag im Park sitzen, wenn dann die Jüngste entführt wird, und zwar in einem schwarzseidenen Ballon, wenn die nächste ihrem Bräutigam das ius primae noctis auf immer verweigert und ihm statt ihrer selbst eine Schneiderpuppe ins Bett legt, die er unbesehen entjungfert, wenn die dritte bei Nacht und Nebel die leidgeprüften Eltern verläßt und am Ende, in der Silvesternacht 1900, die gesamte Menschheit gerade noch einmal davonkommt - dann sollten die geneigten Leser kurz Luft holen und sich einfach in dieses Lesevergnügen hineinstürzen.

      Die Schwestern von Bloodsmoor
      3,9
    • Die Karriere und auch ihre Liebesbeziehung zu einem verheirateten Mann wird für eine Kunststudentin plötzlich durch mehrere Todesfälle wunderbar geebnet.

      Dein Tod - mein Leben
      3,0
    • Marya

      • 351 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Eine Frau aus einfachsten Verhältnissen schafft den Aufstieg zur Universitätsprofessorin. - Autobiographischer Roman der amerikanischen Autorin (Jg. 1938).

      Marya
      3,7
    • Der Andere

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Molly Marks muß erfahren, daß ihr Geliebter einen Zwillingsbruder vor ihr verheimlicht. Fasziniert und schockiert versucht sie, das Geheimnis der beiden Brüder zu ergründen, und wird dabei Opfer eines grausamen Spiels.

      Der Andere
      3,4
    • Joyce Carol Oates erzählt in ihrem Roman die provozierende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen. Auf einer Cocktail-Party lernen die Lehrerin Monika Jensen und die Malerin Sheila Trask sich kennen. Monika, nach achtjähriger Ehe geschieden und auf der Flucht vor der Vergangenheit, ist gerade dabei, ein neues Leben zu beginnen. Sheila, die Witwe eines berühmten Künstlers, lebt seit dem Tod ihres Mannes sehr zurückgezogen voller Angst vor der Zukunft. Die beiden freunden sich an. Ihre Freundschaft wird immer intensiver, und ohne es zu merken, geraten sie in eine rasch wachsende gegenseitige Abhängigkeit.

      Im Zeichen der Sonnenwende
      3,2
    • Ich schließe mich selbst ein

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In ihrem Roman "Ich schließe mich selbst ein" erweckt Joyce Carol Oates jene geheimnis-umwitterte Frau zum Leben, die der belgische Maler Fernand Khnopff in seinem gleichnamigen Gemälde porträtiert hat. Oates verleiht ihr die Identität von Edith Margaret Freilicht, geboren 1890, der ihre im Kindbett verstorbene Mutter den Kosenamen Calla gab. Die junge Frau erscheint den Menschen in ihrem Heimatdorf exzentrisch und eigensinnig; selbst ihrem Ehemann und ihren Kindern bleibt die rothaarige Schönheit rätselhaft. Niemanden lässt sie wirklich an sich heran - bis der farbige Wassersucher Tyrell Thompson ins Dorf kommt. Aus der Sicht von Callas Enkelin erfährt der Leser von einer alles verzehrenden Leidenschaft, die gegen alle Konventionen verstößt. Joyce Carol Oates verleiht jenen elementaren Kräften des Lebens Ausdruck, "für die es gewöhnlich keine Worte, keine Sprache gibt, und die darum Literatur benötigen, um überhaupt wahrgenommen zu werden." Richard Ford§

      Ich schließe mich selbst ein
      3,9
    • Joyce Carol Oates wurde 1938 im US-Bundesstaat New York geboren, studierte Englische Literatur und Philosophie und unterrichtete an den Universitäten von Detroit, Windsor (Kanada) und in Princeton. Sie veröffentlichte bisher über 300 Erzählungen, etwa 60

      Bitterkeit des Herzens
      3,9
    • Das Rendezvous

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Den Geheimnissen und Schrecken der zwischenmenschlichen Beziehungen spürt Joyce Carol Oates in diesen Erzählungen nach. Da gibt es den alternden Mann, der sich in einem pikanten Liebesverhältnis Erlösung von den Banalitäten seiner Alltagswelt erhofft, oder die Frau, die vom Sohn ihres Liebhabers terrorisiert wird, oder es gibt den ganz alltaglichen Horror in der Ehe. Meisterhafte Short Stories der 'Chronistin der amerikanischen Psyche' (Klaus Harpprecht). Joyce Carol Oates überzeugt, weil sie ehrlich provoziert, weil ihre Inszenierungen den Schmerz nicht ausblenden, weil sie nicht nur schockiert, sondern auch versteht. Mit den Mitteln einer großen Literatin führt sie uns in eine ausgedehnte Träumerei, aus der es hin und wieder zwar ein schreckliches, aber auch heilsames Erwachen gibt.

      Das Rendezvous
      3,9
    • 999

      • 847 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Neue Stories von Stephen King, Kim Newman u. a. In noch nie dagewesenem Umfang serviert Al Sarrantonio ein Milleniumswerk der Spannungsliteratur. Stephen King, Kim Newman, Nancy A. Collins, David Morrell, Joyce Carol Oates, Neil Gaiman, F. Paul Wilson und andere Autoren haben neue Geschichten geschrieben: mal knallhart, mal komisch, aber auch philosophisch und erotisch. Jede einzelne ein kleines Meisterwerk in ihrer Art. (Amazon.de)

      999
      3,6
    • Blond

      Roman

      • 1024 Seiten
      • 36 Lesestunden

      1926 wird Norma Jeane Baker in Los Angeles geboren. Ihre Kindheit ist von Einsamkeit und Sehnsucht geprägt. Als junge Frau hat sie bereits verinnerlicht, dass es für sie nur einen Weg gibt, sich ihres Selbstwertes zu versichern: über das Begehren der Männer. Ab da beginnt die Verwandlung zur Kunstfigur Marilyn Monroe. Einfühlsam und sprachgewaltig erzählt Joyce Carol Oates in ihrem Roman von der größten Hollywood-Legende des zwanzigsten Jahrhunderts, von ihrem Schmerz, ihrer Strahlkraft, ihren Träumen und ihrem tragischen Ende. »Ein ganz beeindruckendes Werk, wie ein Punkkonzert.« Eva Menasse,Das literarische Quartett ZDF »Ein erzählerisch wildester Ritt.« Thea Dorn,Das literarische Quartett ZDF

      Blond
      3,9
    • Rosamond Smith alias J. C. Oates ist stets von neuem für Unterhaltung in wechselnden Tonarten gut. Hier nun spielt sie mit beliebten Motiven des 19. Jahrhunderts in der Art von E. A. Poe und R. L. Stevenson: Persönlichkeitsspaltung, medizinisch verbrämter Sadismus, das Doppelantlitz der Frau als erotische Schlange und kindisch reine Heilige. Ein ehrbarer, wohlhabender junger Mann auf einer Reise nach Philadelphia sieht sich plötzlich auf rätselhafter Weise im Besitz einer fremden Brieftasche, eines fremden Koffers. Beginn eines spukhaften Geschehens, das ihm das Äußere und den Charakter des ANDEREN unwiderstehlich aufzwingt und ihn in seinem Namen zum Mörder werden läßt. Nostalgischer, sehr spannender Thriller

      Komm, wenn es dunkel wird. Psychothriller
      2,5
    • J. C. Oates' Roman spielt im Amerika der fünfziger Jahre, die geprägt waren vom Korea-Krieg und der Kampagne McCarthys gegen "unamerikanische Aktivitäten". Erzählt wird die Geschichte einer kleinbürgerlichen Familie.

      Die unsichtbaren Narben
      3,8
    • Die sechsköpfige Familie Mulvaneys ist vom Glück begünstigt, beliebt und angesehen, ein All-American-Clan - bis zu dem Tag, an dem ein schreckliches Verbrechen die Stärke und den Zusammenhalt der Familie fordert und sie vor eine Zerreißprobe stellt.

      Wir waren die Mulvaneys
      3,8
    • Die attraktive Teena wird von einer Gruppe Männer vergewaltigt; ihre Peiniger lassen sie hilflos liegen. Ihre zwölfjährige Tochter Bethie muss hilflos zusehen und entkommt nur knapp dem gleichen Schicksal. Doch ihr Leiden ist damit noch nicht zu Ende – die Vergewaltiger drohen straffrei auszugehen. Fesselnd und eindringlich erzählt J. C. Oates die Geschichte von Teena, Bethie und ihren Peinigern – aber auch die ihres heimlichen Beschützers, der im Hintergrund um Gerechtigkeit für die Frau und ihre Tochter kämpft – und um deren Liebe.

      Vergewaltigt
      3,5
    • Im Jahre 1937 steht die 16jährige Loretta Botsford vor dem Spiegel und denkt über die Zukunft nach. Sie ist hübsch, lebenslustig und voller Zuversicht, daß ihr Leben glücklich und erfolgreich sein wird. Aber sie hat keine Chance: In derselben Nacht erschießt ihr Bruder ihren Liebhaber. Angst und Verzweiflung treiben sie in eine übereilte Ehe, und sie gerät immer tiefer in die dumpfe Welt der Armen und Verlassenen. »Jene da«, die weißen Slumbewohner, die Menschen aus den Armenvierteln des reichen Amerika, die sich nicht artikulieren können, sind die Helden dieses Romans. Joyce Carol Oates erzählt die Geschichte einer Familie, die auch die Geschichte Amerikas von den dreißiger Jahren bis zu den blutigen Rassenunruhen in Detroit 1968 ist.

      Jene
      3,8
    • Ian und Glynnis McCullough, ein Ehepaar in den "besten Jahren", verkörpert den amerikanischen Traum vom Erfolg. Es hat alles Erstrebenswerte erreicht: eine hohe gesellschaftliche und berufliche Position, Ansehen, materielle Sicherheit. Auch ein entsprechender Freundeskreis existiert. Doch eines Tages bekommt der Traum vom dauerhaften Glück Risse. Die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates schildert in ihrem neuen Roman die zunehmende Haltlosigkeit in unserer Wohlstandsgesellschaft.

      Amerikanische Begierden
      3,6
    • Das Frühlingsopfer

      • 340 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Nur äußerlich scheint Maggie Blackburns Leben als Dozentin am Konservatorium harmonisch und ruhig. Sie ist eine intelligente und sensible Persönlichkeit, der zum Beispiel niemand eine leidenschaftliche, aber unerklärte Liebe zutrauen würde. Doch dann, mit einer brutalen Vergewaltigung, ändert sich für sie alles. Maggie kennt sowohl das Opfer als auch den Täter, ja bald weiß praktisch jeder Bescheid, aber wie man helfen und für Gerechtigkeit sorgen soll, davon scheint niemand eine Vorstellung zu haben. Der Vergewaltiger ist ein brillanter Kopf, ein arroganter Komponist von Rang, auf den man nicht verzichten kann. Ein subtiler psychologischer Thriller.

      Das Frühlingsopfer
      3,5
    • Das Leben ist ein Verhängnis. Noch in der Hochzeitsnacht wird Ariah zur Witwe. Spurlos verschwindet ihr Mann in den Tiefen der Niagarafälle. Aber für Ariah fließt der Lebensstrom weiter, sie verliebt sich und gründet eine Familie – und dann schlägt das Schicksal noch einmal zu. Auch ihr zweiter Mann kommt auf mysteriöse Weise um. Jahrzehnte später decken die Kinder das Drama der Eltern auf: dunkle Geheimnisse, Betrügereien und verletzte Gefühle. Mit der Gewalt der Wasserfälle inszeniert Joyce Carol Oates die amerikanische Familie in der Krise und verbindet bravourös fesselnde Spannung mit verstörendem Tiefgang.

      Niagara
      3,6
    • Freaky Green Eyes

      Textbook

      • 163 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "You should see your eyes! Freaky green eyes!" Francesca Pierson will never forget this accusation made by an older boy on a hard heavy-metal rock party. It is the moment when Freaky Green Eyes, her alter ego, awakes in her heart. Step by step this rebellious inner persona helps her to perceive that underneath the facade of a pompous lifestyle and a perfect family life the foundations are crumbling. (Buchdeckel verso).

      Freaky Green Eyes
      3,6
    • Verfolgung

      Roman

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Als Kind quält Abby Nacht für Nacht ein immer wiederkehrender Traum, in dem sie über ein Feld, übersät von Schädeln und Knochen, wandelt. Später, als Erwachsene ist sich Abby sicher, diesen Traum hinter sich gelassen zu haben. Bis zum Abend vor ihrer Hochzeit, an dem der schreckliche Traum zurückkehrt und sie mit den dunklen Geheimnissen konfrontiert, die sie bislang vor Willem, ihrem künftigen Ehemann, verborgen hat. Am folgenden Tag – Abby ist weniger als 24 Stunden verheiratet – tritt sie auf die Straße und wird von einem Bus erfasst. Während seine Frau halb im Koma, halb im Wachzustand im Krankenhaus liegt, versucht Willem herauszufinden, ob der Unfall ein bloßes Missgeschick oder eine absichtliche Tat war, und stößt dabei auf rätselhafte Hinweise, auf das, was seine Frau möglicherweise verbirgt. Warum zum Beispiel hat sie einen ausschlagähnlichen roten Abdruck um ihr Handgelenk? Was wühlt sie in ihren Träumen derart auf, dass sie durch ihre eigenen Schreie erwacht? Allmählich öffnet sich Abby ihrem Ehemann und erzählt ihm, was sie bislang noch niemandem anvertraut hat. In Verfolgung lassen uns Gedankenfragmente von einer Erzählebene zur anderen, von einem Kapitel zum nächsten springen, sie spiegeln die Zerrissenheit der Protagonistin in Gegenwart, Vergangenheit und Traum wider. Realität und Albtraum sind kaum voneinander zu trennen, treiben die Handlung atemberaubend bis zum Finale.

      Verfolgung
      3,5
    • Joyce Carol Oates ergreifendes Porträt einer trauernden Tochter. Was bedeutet es, die Mutter zu verlieren?Nikki Eaton, Anfang dreißig, unabhängig und eigenwillig, will endlich ihr schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter klären. Sie ist noch unterwegs, da wird diese Opfer eines Raubüberfalls. Wäre Nikki zehn Minuten eher bei ihrer Mutter eingetroffen, hätte sie deren Tod vielleicht noch verhindert. Bisher hatte sie ihre Mutter nur an Feiertagen besucht, immer auf der Hut vor deren Einmischung in ihr Leben. Nun trifft sie der Kummer um ihren Tod unerwartet und heftig.Einfühlsam und spannend beschreibt Joyce Carol Oates das Spektrum der Veränderungen und verwirrenden Gefühle in Nikkis Trauerjahr: Lähmung, Wut, Sorge und auch Erkenntnis. ›Du fehlst‹ ist ein erschütternder, intensiver Page-turner über Mütter und Töchter.

      Du fehlst
      3,6
    • In Salthill-on-Hudson, nur eine halbe Zugstunde von Manhattan entfernt, sind die Bewohner gut gekleidet, lassen sich regelmäßig restaurieren und engagieren sich in wohltätigen Komitees. Sie alle teilen das schwere Schicksal des Älterwerdens und beginnen, in ihren späten Vierzigern und frühen Fünfzigern, ernsthafte Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen. Ihr Leben scheint stillzustehen, bis die Nachricht vom Tod des charismatischen Adam Berendt eintrifft. Adam, ein geheimnisvoller Junggeselle, Bildhauer und Lebenskünstler, stirbt während eines Segeltörns, als er ein ertrinkendes Mädchen rettet. Sein Tod versetzt die Stadt in Entsetzen und löst wilde Spekulationen über seine wahre Identität aus. Der Tod wird zum zentralen Punkt, um den sich ein rasantes Karussell schillernder Figuren und Schicksale dreht. Mit Adams Tod rückt auch der eigene Tod näher, und die Bewohner reagieren auf ihre Ängste mit Exzessen: Camille entdeckt ihre Liebe zu streunenden Hunden, während ihr Mann Lionel mit der Krankengymnastin Siri neue Wege beschreitet. Roger, von seiner Frau Ann Lee getrennt, zeugt ein Kind mit einer Frau, zu der er keine Bindung hat. Abigail versucht, ihre innere Leere mit einem asiatischen Liebhaber zu füllen. In diesem turbulenten Geschehen wird das anständige Leben in Salthill auf den Kopf gestellt, und die Geschichte entfaltet sich als romantische Komödie und Gesellschaftsreigen, der bis zur letzten Seite fesselt.

      Hudson River
      3,6
    • Schwarzes Wasser

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die junge Kelly Kelleher trifft auf einer Party einen einflußreichen, charismatischen Politiker, ßder Senatorß. Abends brechen beide gemeinsam auf, um die Nacht miteinander zu verbringen. Der Senator ist angetrunken. Er verliert die Kontrolle über seinen Wagen, das Fahrzeug stürzt in sumpfiges Gewässer. Nur der Mann kann sich retten. Die Parallelen zu Edward Kennedys Unfall in Chappaquiddick, 1969, sind unübersehbar. Joyce Carol Oates richtet aber ihr Hauptinteresse nicht auf den berühmten Politiker, sondern auf das Opfer, das damals in der Öffentlichkeit wenig Beachtung fand.

      Schwarzes Wasser
      3,6
    • Mit offenen Augen

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Joyce Carol Oates zweiter großer Jugendroman ist ein überzeugendes Plädoyer gegen Gewalt. Du bist stark! Du kannst dich wehren! Das weiß Franky, seit sie auf einer Party die hartnäckigen Annäherungsversuche eines älteren Jungen abgewehrt hat. Sie besitzt die Stärke ihres Vaters, eines berühmten TV-Sportjournalisten. So erfolgreich und beliebt wäre Franky auch gerne. Von ihrer ängstlichen Mutter Krista, die sich immer mehr von der Familie zurückzieht, entfremdet sie sich zunehmend. Bis Krista vermisst wird und Franky erste Zweifel kommen, wer dafür verantwortlich ist. »Es ist vielleicht ein komischer Gedanke, aber mit den meisten Leuten in unserer Familie wären wir nicht befreundet, wenn wir nicht mit ihnen verwandt wären.« Joyce Carol Oates spannungsgeladene Geschichte zeigt, wie wichtig Freiheit und Toleranz sind, und wie schwer es manchmal ist, »das Richtige« zu tun.

      Mit offenen Augen
      3,4
    • Engel des Lichts

      • 550 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die Geschichte einer vornehmen alten Familie in Washington, die zwischen Politik und Verbrechen aufgerieben wird. Ein mit meisterhafter psychologischer Genauigkeit entworfenes Szenarium des emotionalen und sexuellen Verrats.

      Engel des Lichts
      3,0
    • Babysitter

      Roman | Von der internationalen Bestsellerautorin von »Blond« | »Beunruhigend, geheimnisvoll, gewandt, düster und auf unheimliche Weise glaubhaft.« Margaret Atwood

      • 624 Seiten
      • 22 Lesestunden
      Babysitter
      3,4
    • Das Unerwartete

      Erzählungen | | Einfühlsam und messerscharf beweist Oates, weshalb sie eine der bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart ist

      Eine etablierte Schriftstellerin kehrt in ihren Heimatort zurück und fragt sich, was hätte sein können, wenn sie nie gegangen wäre. Eine Attentäterin denkt über die Schwere ihrer Tat nach. Eine Professorin fühlt eine starke Verbindung zu ihrer Studentin und löst in ihr weitreichende Veränderungen aus. »Das Unerwartete« ist eine prägnante Vision alternativer Realitäten, eine Sammlung, die über die Zwänge nachdenkt, denen wir alle aufgrund der Umstände unserer Geburt und unseres Temperaments ausgesetzt sind, und die den konkurrierenden Druck und die Erwartungen insbesondere an Frauen untersucht. Fein abgestimmt auf die Nuancen unseres sozialen und psychischen Selbst demonstriert Joyce Carol Oates, warum sie nach wie vor eine unserer berühmtesten und wichtigsten Literatinnen ist.

      Das Unerwartete
      3,4
    • Amerika in den sechziger Jahren: Anellia ist jung, neugierig und bereit, an ihre Grenzen zu gehen. Schonungslos durchbricht sie die stickige Enge des Frauencolleges. Sie wird gefeuert - ausgesetzt. Unerfahren, aber unerschrocken verliebt sie sich in den viel älteren schwarzen Philosophiestudenten Verner. Er entführt sie in die Welt abgehobener Gedanken und leidenschaftlicher Lust. Anellia scheint im eigenen Leben angekommen. Doch dann liegt der längst tot geglaubte Vater im Sterben. Die Reise zu ihm wird zur existentiellen Mutprobe - ein mitreißender und einfühlsamer road movie.

      Ausgesetzt
      3,4
    • Das Spukhaus

      • 380 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Sechzehn Geschichten von einer der großen amerikanischen Autorinnen der Gegenwart, die das gesamte Genre des "gothic writing" umfassen: von der klassischen Schauergeschichte und der psychologischen Horrorstory über in absolute Alpträume umschlagende Begebenheiten und ausgeprägt Makaberes bis hin zu surreal Groteskem.

      Das Spukhaus
      2,8
    • Unter Verdacht

      Die Geschichte von Big Mouth & Ugly Girl

      Im Hexenkessel der Hysterie - Provozierend aktuell! Niemals wäre Matt auf die absurde Idee gekommen, ein Attentat auf seine Schule zu verüben. Und doch soll es Zeugen geben, die schwören, er habe damit gedroht. Matt steht unter Verdacht. Und wie es scheint, gibt es nur einen Menschen an der Schule, der ihm glaubt: Ursula Riggs, die Unnahbare, die Jungen sonst aus dem Weg geht, so gut sie kann.Sind denn alle verrückt geworden?

      Unter Verdacht
      3,4
    • Rebecca ist eine erwachsene Frau, als sie endlich bei sich ankommt und ihr Glück findet. Hinter ihr liegt ein halbes Leben voller Abschiede. Weil sie Juden sind, flieht ihre Familie aus Deutschland. Rebecca wird noch auf dem Fluchtschiff im New Yorker Hafen geboren. In der neuen Heimat sind sie ein Niemand und der Vater arbeitet jetzt als Totengräber. Um der depressiven Atmosphäre in der Familie zu entkommen, flieht Rebecca in eine Ehe. Aber auch dort erfährt sie nur Demütigung. Rebecca weiß, hier muss sie raus. Um mit allem zu brechen, erfindet sie sich neu. Sie heißt jetzt Hazel, lässt alles zurück und findet Rettung in der Liebe zu Chet. Joyce Carol Oates erzählt mit unvergleichlicher Intensität eine deutsch-amerikanische Geschichte von epischer Größe - einfühlsam und packend.

      Geheimnisse
      3,4
    • Pik-Bube

      Roman

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Genie und Wahnsinn: ein Thriller auf höchstem Niveau von Amerikas Literatur-Ikone Joyce Carol Oates Unter dem Pseudonym »Pik-Bube« verfasst der renommierte Schriftsteller Andrew Rush düster-verstörende Thriller. So leicht ihm das Schreiben dieser rauschhaften Gewaltfantasien weit nach Mitternacht von der Hand geht, so verschwommen ist später seine Erinnerung an den Inhalt. Als ein Plagiatsvorwurf Rushs guten Ruf – und damit seine Existenz und seine Familie – bedroht, ist plötzlich »Pik-Bube« mit hinterhältigen Ratschlägen zur Stelle. Und fast gegen seinen Willen beginnt Rush ihnen zu folgen ... »Nur wenige Autoren leuchten die dunkelsten Winkel des menschlichen Geistes derart gekonnt aus.« Seattle Times

      Pik-Bube
      3,1
    • Zombie

      • 213 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Er ist ein Problem für seinen Professoren-Vater und seine ihn liebende Mutter - und natürlich glauben sie nicht, dass ihr Sohn tatsächlich für das verantwortlich ist, was man ihm vorwirft. Er ist eine Herausforderung für seinen Psychiater, der sich ablenken lässt von der wachsenden Offenheit seines Patienten, Quentins Bereitwilligkeit, über seine Träume zu reden. Er ist nichts als ein zauberhafter junger Mann, fragt man seine Großmutter, die ihm kaum etwas abschlagen kann. Er ist einer der glaubwürdigsten und erschreckendsten Psychopathen und Serienkiller, die je von einem Autor zum Leben erweckt wurden. Quentin P. ist der ewige Außenseiter, ohne eine Spur dessen, was man ein Gewissen nennen könnte. Kalt und gefühllos begeht er seine Verbrechen, umgeben von Leuten, die die Wahrheit nicht sehen wollen. Und so nimmt der Schrecken seinen Lauf, Quentins Wunsch nach einem Zombie, der ihm hörig und gefällig ist, fordert Opfer auf Opfer. „Ein Buch von Joyce Carol Oates zu lesen, fühlt sich jedesmal an, als stünde man an der Schwelle zu einem dunklen Keller, in den hinunterzugehen man Angst hat, und dann geht man doch, weil es einem keine Ruhe lässt.“ Berliner Zeitung „Joyce Carol Oates bürgt für literarische Qualität.“ Augsburger Allgemeine

      Zombie
      3,3
    • Princeton 1905 – das Jahr des Fluches. Die beschauliche Universitätsstadt wird in ihren Grundfesten erschüttert, als Annabel auf der Schwelle zum Altar von einer dämonischen Gestalt entführt wird. Ihr Bruder Josiah macht sich auf die Suche und entdeckt das Grauen. Vampire treiben ihr Unwesen und reißen Princetons intellektueller Elite die Maske herunter. Woodrow Wilson, der Präsident der Universität, entpuppt sich als bekennender Rassist mit beachtlichem Drogenkonsum, und der Sozialist Upton Sinclair predigt die Gleichheit der Menschen, erniedrigt aber seine eigene Frau. Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Gewalt gegen jeden, der anders ist: Das ist das wahre Gesicht der Dichter und Denker. Joyce Carol Oates zeigt sich in Höchstform, scharfzüngig und witzig.

      Die Verfluchten
      3,2
    • Für ihn ist immer alles Gegenwart: 1965 lernt die junge Neurowissenschaftlerin Margot an der Universität von Darven Park den charismatischen Patienten Eli kennen. Er leidet an Gedächtnisverlust und kann sich nur an Dinge erinnern, die nicht länger als siebzig Sekunden zurückliegen. Margot beginnt, Elis Erinnerungsvermögen mit einer Reihe von Tests zu untersuchen, und kommt dem ungewöhnlichen Patienten im Laufe der Zeit erstaunlich nahe. Eine unmögliche Beziehung, denn er vergisst immer wieder, wer sie ist. Joyce Carol Oates hat einen Roman über Liebe und Erinnerung, über Einsamkeit und imaginierte Nähe geschrieben – luzide, feinsinnig, funkelnd.

      Der Mann ohne Schatten
      3,1
    • Darren Flynn ist beliebt - die Mädchen finden ihn sexy, die Jungs halten ihn für einen guten Kumpel und die Lehrer glauben, er könne noch viel mehr als gut schwimmen. Nur er selbst weiß nicht so richtig, wer er ist und was er will. Doch bevor er das herausfindet, wird er zum Spielball fremder Interessen: Seine Freunde spinnen eine Intrige gegen den Englischlehrer Mr. Tracy, weil sie mit ihren Noten unzufrieden sind. Sie behaupten, der Lehrer belästige kleine Jungen. Darren könnte eine entlastende Aussage machen, aber er zögert. Und plötzlich ist es zu spät: Mr. Tracy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Jetzt muss Darren Verantwortung übernehmen ...

      Sexy
      3,2
    • Für Merissa, Tink und Nadja ist es das letzte Jahr in ihrer Schule, die Weichen werden gestellt. Merissas Zukunft sieht rosig aus: Sie ist beliebt und ehrgeizig, schreibt in jedem Fach Bestnoten und hat den Studienplatz schon sicher. Tink dagegen ist rebellisch, sie lässt sich weder von Lehrern noch von Eltern oder Mitschülern etwas sagen. Die schüchterne Nadja bewundert im Stillen Tinks Selbstbewusstsein. Sie selbst kann sich gegen Angriffe und Mobbing nicht zur Wehr setzen. Dass alle drei Mädchen mit den gleichen Ohnmachtsgefühlen kämpfen, hätte niemand gedacht. Ein Jugendbuch über Familie, Freundschaft und das Erwachsenwerden zwischen Internetmobbing und Selbstzweifeln.

      Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe
      2,8
    • Terence Green, ein angesehener Familienvater, wird Geschworener und ist von der Zeugin Ava-Rose fasziniert, die brutal angegriffen wurde. Seine Besessenheit führt ihn in einen Strudel aus Lügen und Gewalt, während ihre manipulative Familie ihn weiter in die Obsession zieht.

      Lockender Engel. Psychothriller. Dtsch. v. Maria Poelchau
    • Sieben Kurzgeschichten aus der Feder von Amerikas Ikone und Bestseller-Autorin mit Auszeichnung Joyce Carol Oates. Diese Psycho-Spannung mit Annäherung ans Horror-Genre beweist aufs Neue, dass Joyce Carol Oates eine Meisterin ist, ihre Leser in literarische Albträume zu entführen: Ein Kind verschwindet, was zum Auslöser für eine Hexenjagd auf seinen Lehrer wird; ein abgehalfterter Weiberheld trifft am Ufer eines verlassenen Flussbettes auf seine rachsüchtige Stieftochter; ein eifersüchtiges kleines Mädchen freundet sich mit einer unheimlichen Katze an; ein Zwillingsbruder-Paar kämpft schon im Mutterleib um den besten Platz im Leben; ein Mann plant den Mord an seinem ebenso charmanten wie egoistischen Bruder; eine Witwe mittleren Alters zahlt einen hohen Preis, um nicht alleine zu sein und ein Schönheitschirurg lässt sich von einer seiner Patientinnen zu einem irrsinnigen Eingriff überreden. Die sieben Geschichten sind: - Die Maisjungfer - Beersheba - Niemand weiß, wie ich heiß - Fossile Figuren - Totenmahl - Helfende Hände - Loch im Kopf »Zwar sind ganz klar die Schatten Poes und Hitchcocks über diesen Geschichten wahrnehmbar, doch ist Oates auch allein bereits eine Meisterin darin, den Leser das Grauen zu lehren.« Kirkus Reviews

      Sieben Reisen in den Abgrund
    • Lockender Engel : Psychothriller

      • 398 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Begegnung mit der schönen, angeblich misshandelten Ava-Rose wird dem erfolgreichen Anwalt und glücklichen Familienvater Terence zum Verhängis. Er wird für sie zum Verbrecher, der selbst vor Mord nicht zurückschreckt.

      Lockender Engel : Psychothriller
    • Wache halten

      Roman | Ein Geschichte über Trauer und Verlust, Einsamkeit und Realitätsflucht | »Ein Fiebertraum von einem Roman« New York Times

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Michaela und ihr Mann sind in die wunderschöne, aber unheimliche Landschaft New Mexicos gezogen, um dort an einem renommierten akademischen Institut zu arbeiten. Doch dann erkrankt Gerard schwer, und schon bald gleicht ihr Leben einem Albtraum. Mit 37 Jahren steht Michaela vor der erschreckenden Aussicht, Witwe zu werden – und vor dem Verlust von Gerard, dessen Identität ihre eigene stark geprägt hat. »Wache halten« ist eine Erkundung des rohen Wahnsinns von Trauer und eine wahrhaftige Liebesgeschichte, die sich mit den großen Fragen unserer Existenz auseinandersetzt.

      Wache halten
    • Der Schlächter

      Roman

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Düster wie Bram Stoker, feministisch wie Margaret Atwood: Der neue Roman von einer der bedeutendsten amerikanischen Autorinnen der Gegenwart Pennsylvania, Anfang des 19. Jahrhunderts. Dr. Silas Weir ist ein junger Arzt aus gutem Hause, doch ohne Charisma und Talent. Beim Anblick von Blut wird er ohnmächtig, Frauenkörper stoßen ihn ab. Um seinen strengen Vater zu beeindrucken, versucht er, auf unorthodoxe Weise als Chirurg voranzukommen, was ihn gesellschaftlich isoliert. Dann wird er durch eine Aneinanderreihung von Zufällen Direktor der Staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke in New Jersey. Hier beginnt Weir, vorgeblich im Dienste des medizinischen Fortschritts, Experimente an den meist schwarzen und irischen Insassinnen durchzuführen. Bald gilt er als führender, wenn auch berüchtigter Experte für Gynäkologie und Psychiatrie. Bis eine junge Dienstmagd zu seiner Obsession, seinem wichtigsten Versuchsobjekt und schließlich zu seinem Verhängnis wird. »Oates' Anklage gegen die physische und psychische Behandlung von Frauen durch das medizinische Establishment ist eine fesselnde, anspruchsvolle Lektüre.« Publishers Weekly

      Der Schlächter
    • Cries of the Spirit

      A Celebration of Women's Spirituality

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Brimming over with the inspirational words and thoughts of some of our finest writers, Cries of the Spirit is a beautiful sourcebook of poetry and prose in praise of life and all that it entails. Here women's voices fill the age-old silence about matters central to their experience-from menstruation, sexual intimacy, and childbirth to caretaking, household rituals, and death. These writings represent a healing vision of the sacred that emerges from the particular consciousness of women-a vision that partakes of the world of earth and flesh.

      Cries of the Spirit
      4,4
    • Little Deaths

      24 Tales of Sex and Horror

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      These 16 stories explore the nightmarish point where sensuality and horror meet. Displaying their unique talents with a focus on dark fantasy, each writer offers a sophisticated tale that will delight fans of horror, erotica, and quality short fiction alike. Authors include Clive Barker, Joyce Carol Oates, Dan Simmons and Doug Clegg.

      Little Deaths
      4,0
    • Man Without a Shadow LP, The

      • 514 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Set in 1965, the narrative follows neuroscientist Margot Sharpe as she encounters Elihu Hoopes, an amnesiac known as the "man without a shadow." Struggling with a severe infection, Elihu's memory is limited to just the last seventy seconds, making him a unique subject for study. Their interactions delve into the complexities of memory and identity, exploring the profound impact of amnesia on both Elihu's life and Margot's research.

      Man Without a Shadow LP, The
      4,0
    • High Lonesome

      New and Selected Stories 1966-2006

      • 688 Seiten
      • 25 Lesestunden

      This collection features a selection of Joyce Carol Oates' finest short stories, showcasing her signature style and thematic depth. Alongside the established favorites, it introduces nine new stories that further explore her exploration of the human experience. Readers can expect a rich tapestry of narratives that delve into complex characters and poignant themes, making it a must-read for fans and newcomers alike.

      High Lonesome
      4,2
    • Mordsfrauen

      • 234 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Treffen Sie gefährliche Frauen!§Frauen - das sanftere Geschlecht? Da sind die besten amerikanischen Krimiautoren ganz anderer Ansicht. Frauen sind unwiderstehlich und mordsgefährlich, nicht nur weil so mancher Mann für eine schöne Frau ein Verbrechen begehen würde, sondern weil die weiblichen Waffen noch immer die schärfsten sind. Faszinierende Geschichten über mörderische Femmes fatales von den besten Erzählern des Genres.

      Mordsfrauen
      4,2
    • For this singular collection, Joyce Carol Oates selected fifty-five unforgettable essays by the finest American writers of the twentieth century. Here is a sampling -- twelve unabridged essays -- featuring a wide variety of contemporary writers reading classics of the genre, along with authors reading their own work. Nothing less than a political, spiritual, and intensely personal record of America's tumultuous modern age, THE BEST AMERICAN ESSAYS OF THE CENTURY is "an outstanding, galvanic collection" (Entertainment Weekly).

      The Best American Essays of the Century
      4,2