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William Faulkner

    25. September 1897 – 6. Juli 1962

    William Faulkner war ein Nobelpreisträger und amerikanischer Romanautor und Kurzgeschichtenschreiber, dessen Werke hauptsächlich in seinem Heimatstaat Mississippi angesiedelt sind. Sein kraftvoller und künstlerisch einzigartiger Beitrag zum modernen amerikanischen Roman hat seinen Ruf als einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts gefestigt. Beeinflusst vom europäischen Modernismus setzte Faulkner häufig die Bewusstseinsstromtechnik ein und schuf so komplexe und fesselnde Erzählungen.

    William Faulkner
    New Orleans
    Der Springer greift an
    Der Springer greift an
    Briefe
    Sartoris
    Eine Rose für Emily und andere Erzählungen
    • Bereits im ersten Roman des Zyklus über Glanz und Elend des amerikanischen Südens sind die wesentlichen gesellschaftlichen Rollen verteilt: Da gibt es die aristokratischen Sartoris, die plebejischen Mac-Callum ebenso wie Vertreter des mörderischen Snopes-Clans und der ausgepowerten Schwarzen. In diesem Buch, das unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg spielt, ist die Südstaatenproblematik mit dem Thema der "verlorenen Generation" verknüpft. Der junge Bayard Sartoris ist Exponent einer Generation, die desillusioniert aus einem gewonnenen Krieg heimkehrte. Weder zur Familie noch zur vertrauten Tradition findet er wieder Kontakt; im Alkohol und Geschwindigkeitsrausch versucht er seinen Weltschmerz und die traumatischen Erinnerungen an das Kriegsgeschehen zu vergessen

      Sartoris
      5,0
    • »Ein Glück, daß ich einen kühlen Kopf habe und nicht eingebildet bin«, schrieb der Vierunddreißigjährige an seine Frau Estelle, nachdem Hollywood ihn entdeckt hatte. Da war er schon ein berühmter Mann. Aus seiner Korrespondenz gewinnt man verblüffende Einsichten in den Menschen Faulkner – Autor, Ehegatte und Südstaatler der alten Schule –, der niemals aufhörte, sich über seine eigene Begabung zu wundern.

      Briefe
      4,0
    • Der Springer greift an

      Kriminalgeschichten

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      William Faulkner, der 1949 den Literaturnobelpreis erhielt, schuf mit dieser Sammlung von Kriminalgeschichten um Bezirksanwalt Gavin Stevens und seinen ihm istierenden Neffen Charles sechs spannende und atmosphärisch dichte Erzählungen.

      Der Springer greift an
      4,0
    • Dieser Band vereinigt in der Übertragung Arno Schmidts die ersten Prosastücke, die Faulkner 1925 in New Orleans unter dem Titel New Orleans Sketches und Aus dem Gesellschaftsleben von Chartres Street für Sherwood Andersons Zeitschrift »Double Dealer« schrieb. Man begegnet hier bereits Gestalten, die uns aus dem späteren Werk Faulkners bekannt sind: Außenseitern und Ausgestoßenen, die sich durch Stoizismus, kleinen Schwindel und großen Betrug zu behaupten suchen. »Was immer der Süden der Vereinigten Staaten war, was sich in ihm ereignete, welche Schufte und Chevaliers er hervorbrachte: Faulkners ruheloses, vorstellendes Gedächtnis fing alles ein, bewahrte es und brachte es an den Tag« Fritz J. Raddatz/Zeit Magazin, Hamburg

      New Orleans
      3,0
    • Hamlet

      Shakespeare, William – englische Weltliteratur; Übersetzung – 31

      »Hamlet« ist das meistgespielte Stück Shakespeares und die bekannteste Figur des Autors. Vor rund 250 Jahren führte die Shakespeare-Begeisterung in Deutschland zu einem sogenannten ›Hamlet-Erlebnis‹, bei dem sich viele mit dem melancholischen Dänenprinzen identifizierten. Die menschliche Psyche und ihre Widersprüche sowie die Reflexion über Ich, Fiktion und Welt stehen im Mittelpunkt. Der berühmteste Monolog der Theatergeschichte, »To be or not to be, that is the question«, hat hier seinen Platz. Die Schlegel-Tieck-Übersetzung, an der August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck, Dorothea Tieck und Wolf Heinrich Graf Baudissin mitwirkten, wurde im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen deutschen Klassiker. Die Übersetzer nutzten die Literatursprache der deutschen Klassik im Gefolge Goethes und Schillers und schufen ein poetisches Werk von großer sprachlicher Geschlossenheit und Wirkung – der Text liegt in neuer Rechtschreibung vor. Im Stück heiratet Gertrude, die Witwe des dänischen Königs, dessen Bruder Claudius, der nun König ist. Ihr Sohn Hamlet, benannt nach seinem verstorbenen Vater, sieht den Geist seines Vaters, der ihm offenbart, von Claudius ermordet worden zu sein. Hamlet sinnt auf Rache, was Gertrude, Claudius und auch die geliebte Ophelia, Tochter des Oberkämmerers Polonius, betrifft. Letztlich wird Hamlet von Ophelias Bruder Laertes getötet. Friedrich Schlegel beschreibt das Werk als ein Meisterstück, in dem alle Teil

      Hamlet
      4,2
    • Die berühmtesten Erzählungen des Nobelpreisträgers (1950) William Faulkner - eine Auswahl, welche die ganze Breite seines Schaffens berücksichtigt: 'Rotes Laub', 'Eine Bärenjagd', 'Eine Rose für Emily', 'Brandstifter', 'Rauch' und viele andere mehr.

      Meistererzählungen
      3,5