Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien.
Walter Trier spielte eine bedeutende Rolle im Widerstand gegen die Nazis und in der britischen Propaganda. Beauftragt vom britischen Informationsministerium, gestaltete er ein meisterhaftes Flugblatt in Form eines Leporellos, das den Diktator vor einem blauen Himmel zeigt, mit einem großen V, das aus den Kondensstreifen eines britischen Flugzeugs gebildet wird. Auf der Rückseite wird Hitler in verschiedenen Posen konfrontiert, bis er sich schließlich an einem V-förmigen Balken aufhängt. Dieser Band enthält die Reproduktion des Original-Flugblatts und untersucht Trier's Widerstand gegen die Nazis. Philip Oltermann erklärt in einem aufschlussreichen Text die Entstehung der britischen Propaganda und Trier’s Rolle darin. Aus dem Walter-Trier-Archiv stammen zahlreiche schaurig-satirische Zeichnungen, die seinen Widerstand dokumentieren. Nach der Besetzung Belgiens durch die Nazis floh der frühere Justizminister ins Exil und moderierte am 14. Januar 1941 eine denkwürdige Sendung bei Radio Belgique, wo er einen gemeinsamen Code – den Buchstaben V – für seine Landsleute vorschlug, da dieser für "Victoire" im Französischen und "Vrijheid" im Flämischen steht. Der liberale Politiker betonte die Einheit der Wallonen und Flamen im Kampf um Freiheit. Der Band enthält zudem erklärende Texte von Philip Oltermann und Antje M. Warthorst sowie zahlreiche satirische Illustrationen von Trier gegen Hitler und die Nazis.
Artigsein, Stillsitzen und Tischmanieren sind ihnen einfach ein Graus: Für die beiden unzertrennlichen Titelhelden, den Waisenjungen Tom Sawyer und den Herumtreiber Huckleberry Finn, sollen die Tage und Nächte schließlich voller Freiheit, Spaß und Abenteuer sein! Und davon gibt es in diesen beiden herrlich frechen Romanen, die der große Mark Twain (1835–1910) seinem berühmten Lausbubenpaar widmete, nun wahrlich eine ganze Menge. Nicht zuletzt sein unverhohlen kritischer Blick und sein spielerisch gekonnter Umgang mit der Alltagssprache der Südstaaten machen Twains Romane bis heute zu weltweiten Klassikern nicht nur der Jugendliteratur.
Seit Jahren sind die Schüler aus dem Internat Kirchberg und von der benachbarten Realschule verfeindet. Beide Gruppen denken sich die verrücktesten Streiche aus, um die anderen zu ärgern. Als die Realschüler die Diktathefte der Gymnasiasten klauen und dabei auch noch einen Schüler gefangen nehmen, hört der Spaß allerdings auf: Uli, Matthias und ihre Freunde fordern die Realschüler zum alles entscheidenden Kampf auf. Limitierte Taschenbuchausgabe - nur solange der Vorrat reicht!
Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wussten, plötzlich in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen müssen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Luise und Lotte beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien... Auch als
Abend für Abend schleicht Pünktchen sich aus ihrem Zimmer, um mitten in Berlin Streichhölzer zu verkaufen. Und das, obwohl ihre Eltern viel Geld haben und ihr jeden Wunsch erfüllen. Ganz anders geht es Anton, der kaum weiß, wo er die nächste Mahlzeit hernehmen soll. Obwohl die beiden in verschiedenen Welten leben, sind sie dicke Freunde. Und das ist gut so: Denn als sich herausstellt, dass Diebe das Haus von Pünktchens Eltern ausrauben wollen, ist Anton mit Mut und Tatkraft zur Stelle! Das zweite Kinderbuch von Erich Kästner wurde mehrmals mit großem Erfolg verfilmt.
Wer hat nicht schon mal mit dem Telefon gespielt und fremde Leute angerufen, wenn die Eltern nicht zu Hause waren? Am Mofa seines Bruders gebastelt, weil er sauer war, dass der ihn nie hat mitfahren lassen? Wer von euch hat nicht schon mal andere Kinder geärgert und alte Leute erschreckt? Oder damit angegeben, dass er manchmal dreißig Klöße isst? Was nun alles Komisches, aber auch Schlimmes passieren kann - nicht alle Streiche sind harmlos! -, das erzählt Erich Kästner mit Humor und Augenzwinkern.
»Wir werden die Welt schon in Ordnung bringen! Wir sind ja schließlich keine Menschen!« Oskar, der Elefant, und seine Freunde haben eine Konferenz der Tiere einberufen. Sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege denken und darüber ganz die Kinder vergessen. Das muss anders werden!, fordern die Tiere aus allen Himmelsrichtungen. Schon bald aber müssen sie feststellen: Die Menschen nehmen sie nur ernst, wenn sie ein paar kluge Tricks anwenden.