Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien.
Erich Kästner zählte seine klassische Internatsgeschichte um eine Handvoll frecher Lausbuben zu seinen besten Kinderbüchern. Die Konflikte zwischen Gymnasiasten und Realschülern sind zeitlos, und die Charaktere sind unverändert: Matthias, der ständig eine Semmel in der Hand hat, Johnny, der oft an seine abwesenden Eltern denkt, und Uli, der vor Angst wegläuft und seinen Mut mit einem gefährlichen Fallschirmsprung beweisen will. Die Erwachsenen, wie Dr. Bökh und sein Nichtraucherfreund, haben oft nicht mehr die Geduld, den Kindern zuzuhören, wenn sie ihre Sorgen teilen. Die Zeit, um ihnen mit Rat zur Seite zu stehen, fehlt den meisten. Kästners abenteuerliche Schulwelt ist zwar nicht perfekt, bietet jedoch Wärme und Verständnis für die Probleme der Kinder. Er thematisiert, wie Erwachsene ihre Jugend vergessen und die Traurigkeit von Kindern übersehen können. Gleichzeitig warnt er: „Ihr sollt hart im Nehmen werden, wie Boxer das nennen. Ihr sollt lernen, Schläge einzustecken und zu verdauen.“ Diese Worte erhalten besondere Bedeutung, da sie 1933, im Jahr von Hitlers Machtergreifung, veröffentlicht wurden. Für Kästner, einen Individualisten, war die folgende Zeit eine dunkle Ära, in der er trotz Schreibverbots in Deutschland blieb.
Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wussten, plötzlich in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen müssen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Luise und Lotte beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien... Auch als
Artigsein, Stillsitzen und Tischmanieren sind ihnen einfach ein Graus: Für die beiden unzertrennlichen Titelhelden, den Waisenjungen Tom Sawyer und den Herumtreiber Huckleberry Finn, sollen die Tage und Nächte schließlich voller Freiheit, Spaß und Abenteuer sein! Und davon gibt es in diesen beiden herrlich frechen Romanen, die der große Mark Twain (1835–1910) seinem berühmten Lausbubenpaar widmete, nun wahrlich eine ganze Menge. Nicht zuletzt sein unverhohlen kritischer Blick und sein spielerisch gekonnter Umgang mit der Alltagssprache der Südstaaten machen Twains Romane bis heute zu weltweiten Klassikern nicht nur der Jugendliteratur.
Wenn sich Löwe Alois mit Oskar, dem Elefanten, und der Giraffe Leopold zum Abendschoppen am Tschadsee trifft, kommt über kurz oder lang die Sprache auf die Menschen, und über die ist man schnell einer Meinung: Schreckliche Leute sind das, die mit ihrer Tüchtigkeit nichts anzufangen wissen. Zwar können sie tauchen wie die Fische, fliegen wie die Adler und klettern wie die Gämsen, doch bringen sie nichts anderes zustande als Kriege, Revolutionen und Hungersnöte. Sie haben ihr Unglück verdient. Nur um die Kinder ist es schade. Die tun den Tieren so Leid, dass sie endlich etwas unternehmen wollen. Die erste „Konferenz der Tiere“ wird einberufen und aus der ganzen Welt strömen sie zusammen, um den Frieden unter den Menschen durchzusetzen. Bald wird den Konferenzteilnehmern klar, dass sie ein paar Tricks anwenden müssen, damit die Menschen sie auch ernst nehmen... Zum E-Book
Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Kusine Pony Hütchen erwarten ihn am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht, auch nicht mit dem nächsten Zug. Während die Großmutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung: von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.
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Der alte Klapperzahn macht aus der Not eine Tugend: Aus seinen elf Söhnen formt er eine Fußballmannschaft. Nach jahrelangem Training steigt das erste Spiel gegen einen Prager Vorortklub. Doch schon bald warten andere Gegner: Die legendäre Elf von Slavia Prag, Mailand, Berlin, der FC Barcelona. Klapperzahns Wunderelf eilt von Erfolg zu Erfolg - bis sie eines Tages erstmals bezwungen wird. Von einem kleinen Jungen, dem ein Lederball gehört. Da beschließen die elf Brüder, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Aber plötzlich winkt ein letztes großes Spiel: in Sydney, Australien.