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Adam Haslett

    24. Dezember 1970
    Adam Haslett
    Are We Feelong Better Now? Fiktion und Autobiografie
    Union Atlantic
    Stellt euch vor, ich bin fort
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    • Ein Mann, ein manischer Pläneschmied, versucht, Zugang zu seinem entfremdeten Sohn zu finden. Eine Dame aus bester Familie, seit langem Insassin eines Pflegeheims, wird zur Ratgeberin eines liebeskranken Jungen. Ein ältliches Geschwisterpaar, vereint durch Jahrzehnte stiller Resignation, erwartet den Besuch eines Mannes, der vor langer Zeit beider Leben verändert hat. Adam Hasletts Geschichten erzählen von Verlust, Beschädigung und von Liebe. Sie sind erschütternd schön und sehr bewegend. «Adam Haslett ist eine wunderbare Rarität: ein altmodischer jugendlicher Erzähler, der etwas Drängendes, Neues und radikal Intelligentes zu sagen hat. Hasletts große Gaben als Autor – insbesondere seine Unerschrockenheit – sind auch für den Leser große Gaben. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie diese Geschichten nicht nur lieben, sondern sich nach der Lektüre auch gestärkt fühlen werden.» Jonathan Franzen

      Hingabe
      4,6
    • „Stellt euch vor, ich bin fort“ wurde in der englischsprachigen Presse «atemraubend» genannt, «überwältigend und herzzerreißend», wurde als «Literatur höchsten Ranges» gefeiert und für den Pulitzer Preis, den National Book Award und den National Book Critics Circle Award nominiert. Ein moderner Familienroman in der Tradition einer welthaltigen und weltläufigen US-Literatur. Alles beginnt mit einem Unglück auf einer Landpartie in Maine. Nein, früher: Es beginnt in den 1960er Jahren in London, als die junge Amerikanerin Margaret erfährt, dass John, ihr Verlobter, nicht einfach verschwunden, sondern manisch-depressiv in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden ist. Vor die Wahl gestellt, entscheidet sie sich für ein Leben an seiner Seite, ein Leben mit seiner Krankheit. Was daraus folgt, ist die Geschichte einer Familie über zwei Generationen, die Geschichte einer erblichen bipolaren Störung, einer mal glanzvollen und häufiger noch prekären Existenz, durchzogen von den Spuren eines großen Verlusts. Adam Haslett erzählt von Mutterliebe und Geschwisterbanden mit derselben Glaubwürdigkeit und Präzision wie vom Hummerfischen, von Clonazepam oder Funk, Techno und House. „Stellt euch vor, ich bin fort“ ist ein Meisterwerk des psychologischen Realismus, genauso einfühlsam wie einfallsreich, ein Roman, der unseren Blick auf die Menschen, die uns am wichtigsten sind, dauerhaft verändern kann.

      Stellt euch vor, ich bin fort
      3,7
    • Von Managern, Menschen und sprechenden Hunden Eine pensionierte Geschichtslehrerin, ein Investmentbanker und der junge, haltlose Nate – unweit von Boston, in einer Kleinstadt am See, treffen sie zum ersten Mal zusammen: drei Generationen, drei Menschen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Sie werden sich streiten, sich verlieben und fast ruinieren – und am Ende dieses Sommers eine noch viel weiter reichende Krise heraufdämmern sehen. Adam Haslett hat den großen Roman zur internationalen Wirtschaftskrise geschrieben: ein tief berührendes Porträt der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts – hellsichtig, menschlich und klug. Das Buch der Stunde. «Dieser Roman ist ein seltener Glücksfall – ein Buch von unvergleichlicher Reife und Vollständigkeit, voll Mitgefühl, Spannung und Humor. Es ist lange her, dass ein amerikanischer Romancier so viel gewagt und von dem, was er sich vorgenommen hat, so viel erreicht hat.» Jonathan Franzen

      Union Atlantic
      3,5
    • In diesem Band der Tübinger Poetik-Vorlesungen 2009 untersuchen Jonathan Franzen und Adam Haslett das Wechselspiel zwischen Leben und Schreiben. Poetikvorlesungen bieten Wissen, das aus Erfahrung und persönlichen Erlebnissen stammt, und sollen keine bloßen Wiederholungen bereits veröffentlichter Texte sein. Stattdessen wird eine biografisch gesättigte Reflexion über das eigene Schreiben und Lesen angestrebt. Diese Vorlesungen thematisieren die Funktion, Wirkung und Rolle des Autors, wobei nicht nur die Rolle im Text, sondern auch die Person des Autors, seine Stimme, Geschichte und Präsenz im Mittelpunkt stehen. Die Frage nach dem Autobiografischen im Roman ist für den Autor von Bedeutung und geht über literaturwissenschaftliche Überlegungen hinaus. Franzen sieht einen Roman als persönlichen Kampf an, während Haslett betont, dass Schriftsteller die Bücher schreiben, die sie selbst lesen möchten. Beide Autoren reflektieren über die Herausforderungen, die das Schreiben mit sich bringt, und die Sehnsucht nach Anerkennung der inneren Konflikte. Franzen, geboren 1959, ist bekannt für Werke wie „Die Korrekturen“, während Haslett, Jahrgang 1970, mit „Union Atlantic“ über die Finanzkrise des 21. Jahrhunderts schrieb.

      Are We Feelong Better Now? Fiktion und Autobiografie