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Douwe Draaisma

    1. Januar 1953

    Douwe Draaisma ist Professor für Psychologiegeschichte an der Universität Groningen und Autor mehrerer Bestseller. Seine Werke tauchen ein in die faszinierende Welt des menschlichen Gedächtnisses und seine Funktionsweise. Draaismas Schriften machen komplexe psychologische Themen für ein breites Publikum zugänglich und ansprechend und erforschen die Feinheiten dessen, wie wir uns erinnern.

    Douwe Draaisma
    Die Heimwehfabrik
    Geist auf Abwegen
    Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird
    Halbe Wahrheiten
    Wie wir träumen
    Das Buch des Vergessens
    • 2017

      Forgetting

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden
      3,4(3)Abgeben

      Does forgetting signal a failing mind? What can be done to ward off forgetfulness? Is there an upside to forgetting? In his highly praised book The Nostalgia Factory, renowned memory scholar Douwe Draaisma explored the puzzling logic of memory in later life with humor and deep insight. In this compelling new book he turns to the "miracle" of forgetting. Far from being a defect that may indicate Alzheimer's or another form of dementia, Draaisma claims, forgetting is one of memory's crucial capacities. In fact, forgetting is essential. Weaving together an engaging array of literary, historical, and scientific sources, the author considers forgetting from every angle. He pierces false clich s and asks important questions: Is a forgotten memory lost forever? What makes a colleague remember an idea but forget that it was yours? Draaisma explores "first memories" of young children, how experiences are translated into memory, the controversies over repression and "recovered" memories, and weird examples of memory dysfunction. He movingly examines the impact on personal memories when a hidden truth comes to light. In a persuasive conclusion the author advocates the undervalued practice of "the art of forgetting"--a set of techniques that assist in erasing memories, thereby preserving valuable relationships and encouraging personal contentment.

      Forgetting
    • 2016

      So war das nicht! Wie unsere Erinnerung uns belügt. »Was in deiner Jugend geschah, ist häufig das Ergebnis dessen, wie dein späteres Leben verlaufen ist.« Sie glauben, die Vergangenheit sei die Summe Ihrer Erinnerungen? – Weit gefehlt! In Halbe Wahrheiten. Vom seltsamen Eigenleben unserer Erinnerung spürt Douwe Draaisma den Tricks und Fallen nach, mit denen wir uns selbst täuschen. Die meisten von uns meinen noch genau zu wissen, wo sie waren und was sie gerade taten, als sie von 9/11, vom Tod John F. Kennedys oder Lady Dianas erfuhren. Selten entsprechen diese »Blitzlichterinnerungen« an Schockmomente jedoch der Wahrheit. Sie haben sich erst mit der Zeit geformt. Erinnerungen werden durch spätere Ereignisse um- und überschrieben. Jemand, der erfährt, dass er ein Kuckuckskind ist, beginnt, seine Familie in völlig neuem Licht zu sehen. Dieselben Ereignisse der Vergangenheit erhalten plötzlich eine andere Bedeutung. Lange Vergessenes taucht wie aus dem Nichts auf und fügt sich zu einem neuen Bild. Draaisma zeigt, dass Erinnerungen höchstens Versionen der Vergangenheit bieten und folglich nur »halbe Wahrheiten« sein können. Mit Blick auf eine »Vergessenspille«, wie sie beispielsweise in der Traumatherapie erforscht wird, fragt er auch nach der Rolle der Erinnerung für unsere Identität. Angenommen, unsere Erinnerungen sind identitätsstiftend: Was geschieht, wenn sich diese Erinnerungen verändern oder sogar vergessen werden?

      Halbe Wahrheiten
    • 2015

      Wie wir träumen

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden
      3,0(1)Abgeben

      Alles, was Sie schon immer über Ihr Nachtleben wissen wollten. Ob Flug-, Nackt-, Alb- oder Prüfungstraum, ob erotischer oder prophetischer Traum – Douwe Draaisma kennt sie alle. Und auch die spannenden Geschichten, Analysen und Interpretationen von Traumforschern, Psychologen und Neurologen dazu. Manche Teile unseres Gehirns müssen wachen, während wir schlafen. Sie fangen an, seltsame Geschichten zu spinnen: Eine Prüfung muss wiederholt werden, die man schon vor Jahren bestanden hat. Man trifft Menschen, die nicht mehr leben. Plötzlich steht man nackt zwischen Kollegen, die sich darüber aber überhaupt nicht wundern. Oder man springt von einem steilen Felsen und kann wie ein Adler fliegen. Viele dieser Geschichten lösen sich beim Erwachen in Luft auf und sind schnell vergessen. Oft jedoch werfen sie Fragen auf und beschäftigen einen noch tagelang: Warum muss man im Traum immer durch Examen fallen, die man im wahren Leben längst bestanden hat? Wie kommt es zu der peinlichen Vorstellung, plötzlich irgendwo nackt herumzustehen? Weshalb träumt man, dass man fliegen kann? Douwe Draaisma durchquerte entschlossen alle möglichen Traumlandschaften. Auch ihn beschäftigte die Frage, was Träume bedeuten, ob sie etwas über den Träumenden aussagen, ja ob man sie vielleicht sogar steuern kann. Er durchstöberte ganze Bibliotheken von Schlaf- und Traumforschern, von Psychologen und Neurologen. Und stieß dabei auf immer noch spannendere Themen

      Wie wir träumen
    • 2014

      The Nostalgia Factory

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden
      3,5(4)Abgeben

      You cannot call to mind the name of a man you have known for 30 years. You walk into a room and forget what you came for. These are common experiences, and as we grow older we tend to worry about these lapses. Is our memory failing? Is it dementia? This book focuses on memory in later life.

      The Nostalgia Factory
    • 2012

      Das Buch des Vergessens

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden
      4,0(3)Abgeben

      Das Vergessen ist besser als sein Ruf Das Standardwerk über den Nutzen und Nachteil des Vergessens für das Leben Warum erinnern wir uns so schlecht an unsere Träume? Was passiert mit verdrängten Erinnerungen – wo bleiben sie? Warum ist die Vorstellung eines absoluten Gedächtnisses für uns so verführerisch, ja faszinierend? Warum gibt es Gedächtnistrainings, aber keine Vergessenstechnik? Mit solchen und vielen anderen Fragen nähert sich der holländische Bestsellerautor Douwe Draaisma in Das Buch des Vergessens umfassend, erhellend und unterhaltsam dem interessantesten Aspekt der Gehirnforschung: dem Vergessen. Unser Gedächtnis, so Draaisma, ist wie ein unfolgsames Kind: Woran wir uns erinnern und woran nicht –, darauf haben wir keinen Einfluss. Kein Wunder, dass es so schwer ist, die dahinterstehenden Mechanismen zu erkennen. Douwe Draaisma lädt seine Leser ein zu einem Streifzug durch Psychologie, Philosophie und Gehirnforschung, die sich seit Jahrhunderten mit dem Vergessen befassen. Er erzählt von Schlaflabors und Traumprotokollen, von Gehirnoperationen und Patientenschicksalen, er beschäftigt sich mit den neusten Techniken der Traumatherapie genauso wie er seinen Blick auf die Pioniere der Gedächtnisforschung richtet. Ein spannendes Buch, das vor allem eins klarmacht: Vergessen ist besser als sein Ruf.

      Das Buch des Vergessens
    • 2010

      Vergeetboek

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Waarom hebben we zo'n slecht geheugen voor dromen? Bestaat verdringen? Wat gebeurt er met gedeelde herinneringen als degene waar je die herinneringen mee deelde er niet meer is? Hoe kan het dat een collega wel uw idee heeft onthouden, maar vergeten is dat het úw idee was? De lastigste vragen die je over het geheugen kunt stellen gaan niet over het herinneren maar over vergeten, schrijft Douwe Draaisma in Vergeetboek . Waarom bestaat er eigenlijk geen vergeettechniek? Waarom hebben portretten de neiging onze herinneringen aan gezichten te wissen? Wat gaat er mis in de hersenen van iemand die geen gezichten kan onthouden? In het denken over vergeten wordt zichtbaar wat we van onze herinneringen hopen of vrezen. De 'eerste herinnering' markeert niet alleen het begin van ons geheugen, maar onderstreept tegelijk de vergeten jaren die daaraan vooraf zijn gegaan. Ons goede geheugen voor 'eerste keren' herinnert ons ook aan al die keren die er op volgden en die we zijn vergeten. En zelfs mensen met een goed geheugen voor gezichten hebben een pover geheugen voor de geschiedenis van gezichten. Wie kan met de hand op zijn hart verklaren zich - los van foto's - te herinneren hoe zijn dierbaren er tien jaar geleden uitzagen? In Vergeetboek voert Draaisma de lezer langs de theorieën over waarom het geheugen pas zo laat op gang komt, de oorzaken voor het vergeten van dromen en de verklaring voor 'onbewust plagiaat'. Hij stelt ons voor aan Henry M., die door een geheugendefect leefde in een 'nu' ter breedte van een halve minuut en aan soldaat S. die zelfs zijn eigen gezicht niet kon onthouden. Draaisma schrijft over trauma en verdringing, over het vergeten dat zichzelf onzichtbaar maakt, over het herschrijven van je herinneringen bij het ouder worden.

      Vergeetboek
    • 2009

      Podtitul: "O autobiografické paměti" Kniha nizozemského profesora historie a psychologie se zabývá autobiografickou pamětí, tedy tou částí psychiky, kde jsou uloženy naše vzpomínky. Tato paměť je značně autonomní a nedá se řídit naší vůlí. Je jako „pes, který si lehne, když se mu chce“. Autor v několika kapitolách seznamuje čtenáře s historií a poznatky experimentální psychologie, která se právě touto pamětí zabývá. Na příkladu několika mimořádných osobností ukazuje, že paměť může být téměř bezedná. Ve své knize se rovněž zabývá problémem uvedeným v názvu knihy, tedy proč se nám zdá, že čas ubíhá rychleji, když stárneme. Na tuto otázku nenabízí jednoznačnou odpověď, protože iluze zrychlování času s věkem se nedá ověřit vědeckým experimentem, ale nechává čtenáře, aby si vytvořil vlastní názor.

      Proč život ubíhá rychleji, když stárneme. O autobiografické paměti
    • 2009

      Douwe Draaismas These ist in Zeiten von Gehirndoping und dem Bemühen um bessere Gedächtnisleistung so ungewöhnlich wie bestechend: Das Gedächtnis wird im Alter nicht schlechter, es wird anders: Bestimmte Funktionen des Gedächtnisses nehmen ab, andere aber funktionieren besser als zu je zuvor. 80- und 100-Jährige erinnern sich beispielsweise detailgenau an Ereignisse aus ihrer Kindheit, Jugend und ihrem frühen Erwachsenenalter. Dieser „Reminiszenzeffekt“ ist wissenschaftlich erforscht und belegt. Dass sich die individuelle Sicht auf Ereignetes mit der Zeit verändert, ist bekannt. Draaisma erklärt diese veränderte Sicht auf Vergangenes durch den Zugewinn an Erfahrung und die dadurch entstehende Fähigkeit zur Differenzierung.

      Die Heimwehfabrik
    • 2006
    • 2006

      Ob Alzheimer, Parkinson, Tourette oder Asperger – jeder kennt die Krankheiten, aber kaum einer die Forscher, die sich hinter diesen Namen verbergen. Douwe Draaisma erzählt, wie die Symptome, Ursachen und Folgen dieser und anderer neurologischer Defekte beobachtet und systematisch untersucht wurden. Die Anekdoten, Überraschungen, Tragödien und genialen Funde zeichnen das spannende Bild einer wichtigen Epoche der Gehirnforschung und ihrer Pioniere.

      Geist auf Abwegen