Der kleine Lodge für Einsteiger und Liebhaber, passend für jede Jahreszeit. Je drei Sommer- und Wintergeschichten drehen sich um den Wechsel der Jahreszeiten und die Themen, die junge Menschen bewegen und die sich nie ändern: Selbstbewusstsein, Sex und Moral.
David Lodge Bücher
David Lodge ist ein gefeierter britischer Autor, dessen Werke sich durch scharfen Humor und treffende Beobachtungen des akademischen Lebens und der Gesellschaft auszeichnen. Er verwebt sein umfassendes Wissen über Literaturtheorie und -kritik gekonnt in fesselnde Erzählungen. Seine Romane, die oft im universitären Umfeld angesiedelt sind, untersuchen die Komplexität menschlicher Beziehungen, intellektuelle Bestrebungen und die Suche nach Sinn in der modernen Welt. Lodges unverwechselbarer Stil, der Witz, Ironie und ein tiefes Verständnis der menschlichen Natur vereint, macht ihn zu einer bedeutenden Stimme in der zeitgenössischen britischen Literatur.







Im Zuge eines Austauschsemesters wechseln der kauzige, steife und häusliche Philip Swallow aus Rummidge in der britischen Provinz und sein wissenschaftlicher Kollege von der amerikanischen Westküste, der erfolgreiche Selfmademan Morris Zapp, nicht nur die Standorte, sondern auch gleich die Ehefrauen und Beziehungen... Intelligent, ironisch, unterhaltsam - eine nostalgisch- witzige Reminiszenz an die sechziger Jahre.
Ein hilfreicher leitfaden für Menschen, die schreiben, und gleichzeitig ein einzigartiger Einblick in die Schreibwerkstatt eines der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit.
Die Kunst des Erzählens
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
Wie man Romane und Erzählungen unserer Zeit versteht und schreibt, erklärt anhand von Textbeispielen aus der klassischen und modernen englischen Literatur, von Laurence Sterne bis Rudyard Kipling, von Charles Dickens bis Joseph Conrad, von Jane Austen bis Fay Weldon.§Ein angenehmes Lehrbuch für alle Literaturstudenten, künftigen Literaten und jeden Leser.
Schnitzeljagd. Roman
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Ehrgeizige Professoren aus aller Welt hetzen im Kampf um einen begehrten Lehrstuhl von einer Konferenz zur nächsten - und dabei sind sie sich für keine Intrige zu schade. Unter ihnen ist auch der unbedarfte Neuling Persse McGarrigle, der in dieser geistreichen Satire auf die akademische Welt allerdings nicht nur nach Ruhm und Anerkennung sucht. Seine Aufmerksamkeit gilt in erster Linie einer hübschen jungen Frau namens Angelica.
Ein satirischer Roman über Weltanschauungen und Lebensstile der verschiedenen Gesellschaftsschichten. Der englische Literaturprofessor David "Lodge erzählt - fast realistisch - was in unserem Berufsleben vor sich geht, aber mit so kraftvoller satirischer Energie, daß der Realismus ins Pradoxe und in schieren Wahnsinn umkippt. Lodge hat eine eigene Gattung erfunden: den akademischen Schelmenroman." (Umberto Ecco in L'Espresso)
Dem TV-Sitcom-Autor Laurence Passmore fehlt nur eines zum Glück: Zufriedenheit und Seelenruhe. Auf der Suche nach der Ursache stolpert Laurence über Kierkegaard, durch Polizeireviere, Klatschspalten und verschiedenste Betten und Schlafzimmer
Finger weg
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Michael und Miriam, Polly und Adrian entdecken entzückt das andere und das eigene Geschlecht ? und dies alles mit einem katholisch-schlechten Gewissen!
Der Roman beleuchtet das Leben und Werk von Henry James und seinen Zeitgenossen, beginnend im Dezember 1915 und rückblickend auf seine mittleren Jahre. Er thematisiert die Herausforderungen und Erfolge des Schriftstellers, seine Freundschaften und die literarische Szene der spätviktorianischen Ära. David Lodge bietet eine einfühlsame Innenansicht eines großen Autors.
David Lodge hat eine Vorliebe für Tonbandaufnahmen. In Wunde Punkte wird ein Diktaphon zum Racheinstrument, das sich gegen seinen intriganten Nutzer wendet. In Denkt hilft ein Recorder dem Erzähler, seinen Bewusstseinsstrom unmittelbar darzustellen. Dieser kluge narrative Trick simuliert menschliches Denken und macht die Lektüre bereits wegen dieser Pointe lohnenswert. Das Buch beschäftigt sich intensiv mit dem Denken, während gleichzeitig viel passiert, typisch für Lodge. Der glücklich verheiratete Kognitionsforscher Ralph Messenger hat einen angesehenen Lehrstuhl an der Uni Gloucester, könnte mit seinem Leben zufrieden sein, verfolgt jedoch seine neue Kollegin Helen Reed, was zu komplizierten Verwicklungen führt. Lodges Helden sind psychologisch unsichere Charaktere, die den Versuchungen des Alltags nicht widerstehen können. Messengers innerer Monolog endet nicht mit einem klaren „Ja“, sondern mit einem unbestimmten „warum nicht“. Nach einem zweifelhaften Liebesrausch, der in parallelen Handlungssträngen durch Messengers Reflexionen und Reeds Tagebuchnotizen erzählt wird, bleibt der Professor als gerupfter Hahn und die Geliebte als betrogene Betrügerin zurück. Die Leser hingegen sind amüsiert. Lodge hat seinem Campus-Roman eine augenzwinkernde Bemerkung vorangestellt: „Die University of Gloucester ist eine völlig fiktive Einrichtung.“ Jetzt existiert sie, und sollte es sie nicht geben, müsste man ihn bitten, sie zu erfinden.



