Dany Laferrière Reihenfolge der Bücher
Dany Laferrière erforscht in seinem Werk die Themen Identität und Exil, wobei er oft auf seine Erfahrungen aus seiner Heimat Haiti und sein Leben in Amerika zurückgreift. Sein Schreiben zeichnet sich durch seine poetische Sprache und aufschlussreiche Beobachtungen des menschlichen Zustands aus. Laferrière taucht in die Komplexität interkultureller Beziehungen und die Suche nach Zugehörigkeit in einer sich ständig verändernden Welt ein. Er gilt als bedeutende Stimme in der zeitgenössischen französischsprachigen Literatur, die die Leser durch ihre Tiefe und Aufrichtigkeit anspricht.







- 2022
- 2021
- 2020
- 2017
Devenu adolescent, Vieux Os quitte Petit-Goâve et le monde de sa grand-mere pour se réfugier chez sa mere, dans une petite maison de Port-au-Prince. François Duvalier est au pouvoir, les tontons macoutes rôdent tels des requins dans les rues de cette ville-aquarium. L'asphalte ramolli par la chaleur, le temps immobile, les odeurs enivrantes, la sensualité prégnante, le désir tout- puissant. Le danger n'est pas que dans la ville, il vient aussi de l'autre côté de la rue, du côté des jeunes filles. Apres un incident tragique impliquant un tonton macoute, le jeune adolescent se réfugie chez Miki, en face, ou il demeurera caché durant quelques jours. Pourra-t-il résister longtemps au chant lancinant des sirenes, a l'appel du désir ? Histoire de la conquete de la sensualité par un adolescent, le Gout des jeunes filles est aussi une chronique haitienne. Ces jeunes filles insolentes n'ont peur de rien, s'étoudissent a danser, a jouir de la vie, et n'obéissent qu'a leurs propres lois. Plus encore qu'un roman d'initiation, le Gout des jeunes filles est un roman d'exaltation.
- 2017
Europa hat eine unvergleichliche Macht erlangt: Die Vielzahl seiner Hauptstädte und Expeditionen hat es zu einer großen Republik gemacht. Dies schrieb Antoine de Rivarol 1783, als er die weltweite Gültigkeit der französischen Sprache thematisierte. Die Berliner Akademie forderte in ihrem Wettbewerb die Frage auf, warum die französische Sprache universell sei und ob sie diese Auszeichnung auch in Zukunft bewahren könne. Rivarol gewann den ersten Preis und wurde berühmt. Seine Rede, die bis heute in Frankreich gelehrt wird, erscheint nun erstmals in deutscher Sprache. Sie ist nicht nur aktuell in ihren treffenden Beschreibungen der europäischen Kulturen und Sprachen, sondern verbirgt hinter ihrem Humor eine polemische Vehemenz. Die Juroren lobten Rivarols geschliffene Sprachkraft im Vergleich zur schwerfälligen Darbietung seines Konkurrenten Johann Christoph Schwab. Dany Laferrière, ein Nachkomme afrikanischer Sklaven, kritisiert die Haltung zur Sklaverei, die in Rivarols Text anklingt, und reflektiert das zwiespältige Verhältnis der ehemaligen Kolonisierten in Haiti zur Sprache des Kolonisten. Dennoch verbindet ihn mit Rivarol die Liebe zur französischen Sprache, die trotz ihres Zentralismus flexibel genug ist, um auch nicht-europäische Erfahrungen auszudrücken.
- 2016
Czy to prawda, że stary prezydent powołał armię zombi, żeby stawić czoło armii amerykańskiej? W wierzeniach Haitańczyk�w kraj bez kapelusza jest miejscem, w kt�re odchodzą dusze zmarłych. Powieść Dany'ego Laferriere'a to literacka podr�ż po Haiti ? tym rzeczywistym i tym wyobrażonym. Narrator, pisarz, kt�ry powraca do kraju po dwudziestu latach emigracji, musi na nowo odnaleźć się w niegdyś dobrze sobie znanym świecie. Nie chodzi tu jednak tylko o nostalgiczny powr�t do przeszłości. Bohater przyjeżdża z konkretną misją: chce napisać reportaż z zaświat�w. A że w kraju wudu wszystko jest możliwe, trafia na trop armii zombi, kt�ra grasuje w miasteczku Bombardopolis?Kraj bez kapelusza to wybuchowa mieszanka styl�w i gatunk�w: literackiego reportażu, autobiografii, powieści satyrycznej i mitu. Nuty nostalgii przeplatają się tu z ironią i pastiszem, a pozornie lekka forma skrywa poważne polityczne i metafizyczne wątki. Laferriere ma własny, rozpoznawalny ton, kt�ry czyni zeń jednego z najważniejszych wsp�łczesnych pisarzy haitańskich.Gdzie i kiedy toczy się akcja powieści togijskiego autora? Tego dokładnie nie wiadomo; prawdopodobnie w jakimś afrykańskim kraju przypominającym Rwandę czy Sudan. Z pewnością zaś dziesięć lat po bratob�jczej walce. Gdzieś na linii demarkacyjnej oddzielającej życie od śmierci, dobro od zła. Duchy przeszłości nawiedzające świat żywych nie pozwalają zapomnieć o wojennej traumie. Powracający po latach nie mogą odnaleźć się w świecie, w kt�rym kiedyś przeżywali chwile uniesień. Wszystko uległo zmianie i wszystko jest w przebudowie. Nie ma tu już miejsca na gorycz i b�l. Obowiązuje ideologia pojednania. Kraj stał się terenem nowych eksploracji i ekonomicznych podboj�w. W tej scenerii narrator powieści pr�buje odnaleźć dawnych przyjaci�ł z trupy teatralnej. Było ich trzech, a zostało?W poetyckiej, wizyjnej powieści Efoui stawia pytania o sens i możliwość życia w świecie, w kt�rym doszło do bankructwa wszelkich wartości. Gdzie szukać ratunku, ukojenia, nadziei? W zapomnieniu? W pokusie odwetu? A może w cynizmie i pełnym sarkazmu dystansie wobec innych?
- 2015
Mit der lockeren und charmanten Art, in der er seine Texte präsentiert und kommentiert, ist der Autor in Frankreich ein Liebling der Medien, seine Bücher erreichen hohe Auflagen und die Besucher strömen massenhaft in seine Lesungen. 2014 wurde das erste auf Deutsch erschienene Werk von Laferrière Das Rätsel der Rückkehr mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin ausgezeichnet – es war sein dreiundzwanzigster Roman. Das Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama ist der Roman der Lektüren, ein Buch für jeden, der gerne liest, oder vielleich auch selbst schreiben möchte. Humorvoll komponiert der Autor eine Geschichte aus Anekdoten und theoretischen Ausführungen. Die Ratschläge an einen »jungen Autor« sind kleine Erzählungen, von Freud und Leid des Schreibens (»Die Knute von Truman Capote«), über die Schreibhemmung und das Korrigieren eines Textes. Kioskszenen werden zur Bühne des Ärgernisses, das sich mit Fragen des Publikums an den Autor entzünden kann. Kurze Kapitel verweben Szenen, Refle xionen und Biografisches miteinander. Was wir hier über die Theorie des Romans erfahren, steht in Nachbarschaft zum Wunsch des jungen Exilanten, prekären Lebensumständen zu entkommen. Laferriére spürt der These nach, literarischer Geschmack bilde sich beim Lesen der Großen, hier lernten wir, wie ein gelungener Satz klingen muss. Tolstoi, Marquez, Kafka und andere stehen ihm dabei Pate. Dafür muss man sich aber in ein Gespräch mit ihnen begeben: »Sprechen Sie laut mit dem Klassiker. Er kann Sie hören.« Der Roman ist ein Bad in der Literatur und eine Reise um die Welt, zugleich vermittelt er das Bild von einem Autor aus Haiti, der mit seinem Erfolg, aber auch konkret in seinen Texten, Stereotypen und kulturelle Vorurteile durchbricht.
- 2013
Wie schon sein Vater in den 1960er Jahren, entschließt sich der 23jährige Journalist Dany Laferrière 1976 ins Exil zu gehen, nachdem ein Freund und Kollege von Paramilitärs im Dienst des Diktators François Duvalier ermordet wurde. Er geht nach Kanada, lebt in der Metropole Montréal, wo ihn dreiunddreißig Jahre später eines Nachts am Telefon die Nachricht erreicht, dass sein Vater in New York soeben gestorben ist. Die ihn unvorbereitet treffende Nachricht lässt ihn erstmals an eine Rückkehr in seine Heimat denken, uber sein Leben im Exil seit seiner Ankunft in Montréal refl ektieren. Erinnerungen aus den Tiefen der Kindheit und Landschaften kommen in ihm hoch, als 'langsame Vorbereitungen zur Abreise', wie er es selbst bezeichnet. Gemeinsam mit seinem Neffen, seinem jungeren Alter Ego, bereist er Haiti, wo die Bevölkerung hungert und unter der politischen Verfolgung und Korruption leidet. Er trifft auf ein schwer gepruftes Land, das aber auch in die lebendige Kunstszene und die Jugend große Hoffnung setzt. Inspiriert von Aimé Césaires Cahier d'un retour au pays natal ist der Roman in Versform geschrieben, die ohne Reime und fi xes metrum auskommt. Die Rhythmen und Klangwiederholungen ergeben einen sehr musikalischen Erzählstil, der eher einem Popsong als einem Langgedicht ähnelt, was den großen Erfolg des Buchs im französischen Sprachraum erklärt.
- 2012
Un recueil d'histoires entrelacées explore Haïti, ses corps noirs et l'attirance physique. Un propriétaire de café à Brooklyn s'installe à Port-au-Prince, une fille de maître séduit un esclave, et une Américaine découvre des secrets dans sa maison bleue.
- 2012
Tout bouge autour de moi
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Le 12 janvier 2010, Dany Laferrière se trouvait à Port-au-Prince. Un an après, il décide de témoigner de ce qu'il a vu et écrit Tout bouge autour de moi. Sans pathos, sans lyrisme. Des "choses vues" qui disent l'horreur, mais aussi le sang-froid des Haïtiens. Que reste-t-il quand tout tombe ? La culture. Et l'énergie d'une forêt de gens remarquables.