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Erich Fromm

    23. März 1900 – 18. März 1980

    Erich Fromm war ein Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, der die Wechselwirkung zwischen Psychologie und Gesellschaft erforschte. Seine Theorie stellt eine einzigartige Mischung aus Freud und Marx dar, wobei Fromm untersuchte, wie biologische und gesellschaftliche Kräfte die menschliche Psyche prägen. Er befasste sich insbesondere damit, wie soziale und wirtschaftliche Systeme die Persönlichkeit und das Verhalten eines Individuums beeinflussen. Seine Arbeit tauchte in die Tiefen der menschlichen Natur im Kontext gesellschaftlicher Strukturen ein.

    Erich Fromm
    Die Revolution der Hoffnung
    Ihr werdet sein wie Gott
    Lieben wir das Leben noch?
    Das Menschenbild bei Marx
    Die Kraft der Liebe
    Von der Kunst des Zuhörens
    • Von der Kunst des Zuhörens

      Therapeutische Aspekte der Psychoanalyse

      Psychoanalyse ist ein Prozeß, in dem die menschliche Seele verstanden werden kann. Für Erich Fromm ist dies eine Kunst: die Kunst des angstfreien, emphatischen und liebevollen Zuhörens. Sein therapeutischer Ansatz lautet: „Es gibt nichts Menschliches, das mir fremd wäre. Alles gibt es in mir. Ich bin ein kleines Kind, ich bin ein Erwachsener, ich bin ein Mörder udn ich bin ein Heiliger. Nur in dem Maße, wie ich jene Erfahrungen, von denen mir der Patient berichtet, in mir wiederfinden kann, kann ich verstehen, wovon der Patient spricht. Der Patient wird nicht das Gefühl haben, daß ich über ihn rede oder zu ihm herabspreche. Vielmehr wird er spüren, daß ich von etwas spreche, das wir beide teilen.“

      Von der Kunst des Zuhörens
      4,5
    • Die Kraft der Liebe

      Über Haben und Sein, Liebe und Gewalt, Leben und Tod

      Einsichten und Gedanken aus Erich Fromms Werk - aus seiner Tätigkeit als Psychoanalytiker, aus seiner Erfahrung als Mensch.

      Die Kraft der Liebe
      4,6
    • Das Menschenbild bei Marx

      • 225 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Kaum ein Denker wurde so missverstanden wie Karl Marx, und kaum eine Idee wurde so missbraucht wie die des Sozialismus. In diesem Buch, das in der DDR auf dem Index stand, vermittelt Erich Fromm den Zugang zur philosophischen Denke von Marx. Fromm zeigt, dass Marx einen Menschen im Blick hatte, der seine Erfüllung in der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen findet – und wie diese humanistische Vorstellung im real existierenden Sozialismus pervertiert wurde. Fromm löst viele Missverständnisse und Fehldeutungen auf und holt die Aussagen und Wertvorstellungen des Menschenbildes von Marx zurück ins Licht. Sie sind wichtig, um die jüngere Geschichte von Ost und West zu verstehen und haben angesichts der heutigen Konflikte von ihrer Aktualität kaum etwas eingebüßt.

      Das Menschenbild bei Marx
      4,5
    • Ihr werdet sein wie Gott

      Eine radikale Interpretation des Alten Testaments und seiner Tradition

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Erich Fromm betrachtet das Alte Testament als ein revolutionäres Werk, das eine zeitlose Vision für die Menschheit bietet. Seine humanistische Interpretation zeigt, wie die Bibel als Beispiel für die Entwicklung menschlicher Kräfte und die Förderung einer friedlichen Welt verstanden werden kann.

      Ihr werdet sein wie Gott
      4,5
    • Erich Fromm, der die Hoffnung auf eine Humanisierung der menschlichen Gesellschaft nie aufgegeben hat, versucht in diesem Buch den Leser zum Hoffen aufzurufen, zu einer aktiven Teilnahme an der Gestaltung seiner Umwelt. Er sieht die Menschen an einem Scheideweg: Die eine Richtung führt in eine völlig mechanisierte Gesellschft, in der der Mensch nur noch Bestandteil einer ungeheuren Maschinerie ist; der zweiteWeg ist die Renaissance des Humanismus, in der die Technik im Dienst der Menschheit steht.

      Die Revolution der Hoffnung
      5,0
    • Die Furcht vor der Freiheit

      • 226 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Bedeutung der Freiheit für den modernen Menschen Erich Fromm setzt sich in dieser Monografie mit der Bedeutung der Freiheit für den modernen Menschen auseinander und zeigt, dass er diese Freiheit, verstanden als positive Verwirklichung des individuellen Selbst, noch nicht errungen hat. Ein Grundlagenwerk des berühmten Sozialphilosophen, in dem seine wichtigsten Positionen versammelt sind.

      Die Furcht vor der Freiheit
      4,3
    • Authentisch leben

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wissen, was die eigene Person ausmacht. Bewusst aus eigenen Quellen leben. An die seelischen Ressourcen kommen, keine Fassadenexistenz führen, sondern intensiv fühlen: „Freude - das Ergebnis intensiven Lebens“ (E. Fromm).

      Authentisch leben
      4,3
    • Haben oder Sein

      Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das neben der ›Kunst des Liebens‹ berühmteste und bedeutendste Buch Erich Fromms 1976, vier Jahre vor seinem Tod, erschien mit ›Haben oder Sein‹ das neben der ›Kunst des Liebens‹ berühmteste und bedeutendste Buch Erich Fromms, in dem er Gedankengänge früherer Werke bewusst anschaulich und prägnant resümiert. In seiner Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins aber für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Der Mensch, der nicht mehr vom Haben, sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit zu verwechseln ist, und kann seine menschlichen Fähigkeiten produktiv einsetzen.

      Haben oder Sein
      4,3
    • Humanismus als reale Utopie

      Der Glaube an den Menschen

      Humanismus als konkret erlebter Glaube an den Menschen - das ist Erich Fromms Ideal. In den vorliegenden Schriften aus seinen letzten fünfzehn Lebensjahren formuliert er dieses Ideal neu. Fromm ist einer der bedeutendsten Humanisten des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig ein unerbittlicher Kritiker der Industriegesellschaft.

      Humanismus als reale Utopie
      4,0
    • Die Antwort der Liebe

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Liebe zum Leben - sich auf das Leben einlassen, ohne es absolutem Sicherheitsdenken unterzuordnen.

      Die Antwort der Liebe
      4,0
    • Krieg, Gewalttätigkeit, Verbrechen haben ein Ausmaß erreicht, das die Aufdeckung ihrer Ursachen zu einer Frage des Überlebens macht. Keine Lösung, allenfalls Entlastung für das schlechte Gewissen, bietet die These, mit der Konrad Lorenz berühmt wurde. Er erklärte die menschliche Aggression zum Naturgesetz, zum angeborenen Trieb, der vielleicht zu kanalisieren, aber nicht zu unterbinden sei. Ihm erteilt Erich Fromm, einer der bedeutendsten Sozialpsychologen unserer Zeit, eine radikale Absage. Er beschreibt detailliert – am eindringlichsten in den brillanten Studien zu Stalin, Himmler und Hitler –, aus welchen individuellen und sozialen Ursachen die Unfähigkeit, zu lieben und sich rational zu verhalten, erwächst und wie sie notwendig zu der Leidenschaft führt, Leben entweder absolut zu kontrollieren oder zu vernichten. Die «Anatomie der menschlichen Destruktivität» ist ein epochemachendes Werk von größter empirischer Sorgfalt und höchster theoretischer Originalität. Es ist eine Verteidigung der menschlichen Würde, ein wohlbegründeter Appell an die Menschheit, ihr Leben und dessen gesellschaftspolitische Bedingungen zu verändern.

      Anatomie der Menschlichen Destruktivität
      4,2
    • Es geht um den Menschen

      • 241 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit Scharfsicht analysiert der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Erich Fromm die Beziehungen zwischen den Weltmächten Sowjetunion und USA zur Zeit des Kalten Krieges. Ein Dokument seines intensiven politischen Engagements und zugleich das bedeutende Werk des großen Humanisten darüber, was Politik ist und was sie sein könnte.

      Es geht um den Menschen
      3,5
    • Den Menschen verstehen

      Psychoanalyse und Ethik

      Psychoanalyse und Ethik Welche Normen und Werte sollten einen Menschen leiten und ihm zur Verwirklichung seines Selbst und seiner Möglichkeiten verhelfen? Der große humanistische Denker Erich Fromm befasst sich mit der Ethik und macht sie zu einem Gegenstand psychologischer Betrachtung. Denn die Frage nach dem rechten Leben und Handeln ist für ihn unlösbar verbunden mit dem Verständnis der menschlichen Natur: »Der Mensch ist allein und zugleich steht er in Beziehung.«

      Den Menschen verstehen
      4,2
    • Diese Essays zeigen seine tiefe Besorgnis angesichts des bedrohten Weltfriedens. Im Ungehorsam gegenüber falschen Autoritäten sieht er die wahrscheinlich einzige Möglichkeit, die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren

      Über den Ungehorsam und andere Essays
      4,1
    • In diesem Buch aus dem Jahr 1950 hat Fromm erstmals seine Ansichten zur Religion veröffentlicht. Sie sind von seiner Beschäftigung mit der Psychoanalyse ebenso beeinflusst, wie von seiner Auseinandersetzung mit nicht-theistischen Religionen und der Mystik. Fromms Sicht der Religion ist stark davon geprägt, dass er ein autoritäres Religionsverständnis einem humanistischen gegenüberstellt – eine Kontrastierung, die auf der in Psychoanalyse und Ethik ausgeführten Unterscheidung zwischen einer nicht-produktiven und der produktiven Charakterorientierung aufbaut. Da institutionalisierte Volksreligionen in der Regel an den nicht-produktiven Gesellschafts-Charakterorientierungen partizipieren, haben sie nur zu oft negative Wirkungen für das Gelingen des Menschen. Diese Erkenntnis führt bei Fromm zu einer deutlichen Religionskritik, obwohl für ihn das Phänomen des Religiösen ein urmenschliches Phänomen ist. Fromms kritische Auseinandersetzung mit autoritären Religionsphänomenen provozierte eine zum Teil heftig geführte Auseinandersetzung vor allem mit christlichen Theologen des angelsächsischen Raums, die sich gegen Fromms Kritik am calvinistisch geprägten Protestantismus zur Wehr setzten und nicht müde wurden, sein humanistisches Religionsverständnis in Frage zu stellen.

      Psychoanalyse und Religion
      4,1
    • Jenseits der Illusionen

      Eine intellektuelle Autobiografie

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wer Erich Fromm und seine Theorien kennenlernen möchte, erfährt hier mehr als in jeder Biografie. ›Jenseits der Illusionen‹ hat Erich Fromm selbst als seine »intellektuelle Autobiografie« bezeichnet. Er erzählt und deutet hier Stationen seines Lebens und seines Denkens, etwa wie sein Aufwachsen in einer jüdischen Familie, das Erleben des Ersten Weltkriegs in Deutschland und ein Suizid im Bekanntenkreis ihn prägten und in ihm das leidenschaftliche Interesse daran weckten, welche »Gesetze« den Einzelnen und die Gesellschaft beherrschen. Antworten auf seine Fragen fand er in den Schriften von Karl Marx und Sigmund Freud. Aus ihnen bezog er Impulse für sein eigenes Denken und seine Entwicklung als Sozialphilosoph und Psychoanalytiker. In diesem Buch zeigt sich der gemeinsamen Nenner von Marx, Freud und Fromm: dass sich der Mensch von Illusionen befreien muss, um den Humanismus zu verwirklichen.

      Jenseits der Illusionen
      3,0
    • Die Kunst des Liebens

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Lieben ist eine Kunst, die gelernt sein will. Der Lernprozess ist der einer jeden Kunst: Man muss sowohl die Theorie als auch die Praxis beherrschen. Da dies aber bekanntlich nicht so einfach ist, muss einem - so Erich Fromm - »die Meisterschaft in dieser Kunst mehr als alles andere am Herzen liegen.« Nur leider tut sie es viel zu selten. Auch wenn die Liebe in all ihren Facetten heute mehr denn je beredet, beschrieben, gedreht und gewendet wird - wir vergessen darüber allzu leicht, dass sie nach wie vor und vor allem Arbeit an uns selbst bedeutet. Nur der Glaube an die eigenen menschlichen Kräfte und der Mut, auf diese Kräfte zu vertrauen, macht uns zu Menschen, die anderen Liebe geben können. Nicht lieben lassen, sondern lieben lernen ist das Motto.

      Die Kunst des Liebens
      4,1
    • Märchen, Mythen, Träume

      Eine Einführung in das Verständnis einer vergessenen Sprache

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Für den Psychoanalytiker Erich Fromm ist Träumen ein schöpferischer Prozeß, der Zugang schafft zu dem großen Reservoir von Erfahrungen und Erinnerungen, von dessen Existenz wir tagsüber nichts wissen. Wenn wir uns mit diesen Erfahrungen und Erinnerungen näher beschäftigen, uns auf ihre Symbolsprache einlassen, können wir Ähnlichkeiten mit den ältesten Schöpfungen der Menschheit, den Mythen, feststellen. Wir haben verlernt, die Mythen wie auch die Märchen als Erfahrungen und Erinnerungen der Menschheit zu begreifen; wir können ihre Sprache nicht mehr verstehen. Um Sachen, Menschen und Zusammenhänge auch über ihr äußeres Erscheinungsbild hinaus erfassen zu können, sollten wir diese Sprache in all ihrer Vielseitigkeit wieder kennenlernen. Märchen, Mythen und Träume werden so zum notwendigen Bestandteil unserer Welt.

      Märchen, Mythen, Träume
      4,0
    • Eine tiefgreifende Kritik am Materialismus zugunsten eines Lebens mit Sinn. Das Leben im modernen Zeitalter begann, als die Menschen nicht mehr dem Willen der Natur ausgeliefert waren, sondern die Kontrolle über sie übernahmen. Wir bauten Pflanzen an, um nicht mehr auf das Sammeln angewiesen zu sein, und produzierten Flugzeuge, Züge und Autos für den Transport. Mit Fernsehern und Computern müssen wir das Haus nicht mehr verlassen, um die Welt zu sehen. Irgendwo in diesem Prozess ging die natürliche Neigung der Menschheit von einem Sein und dem Ausüben unserer eigenen menschlichen Fähigkeiten und Kräfte zu einem Haben über, indem wir Objekte besitzen und Werkzeuge nutzen, die unsere eigenen Fähigkeiten zum Denken, Fühlen und unabhängig Handeln ersetzen. Fromm argumentiert, dass positive Veränderungen – sowohl sozial als auch wirtschaftlich – aus dem Sein, Lieben und Teilen hervorgehen werden.

      Schriften aus dem Nachlass
      3,8
    • Erich Fromm in »freier und doch konzentrierter Formulierung« im Radio - dieses Buch fasst Rundfunksendungen aus den letzten Jahren seines Lebens zusammen, die die Intensität der gesprochenen Sprache Fromms vermitteln und grundlegende Gedanken zu gesellschaftlichen und psychischen Problemen enthalten. Dieses Buch fasst Vorträge und Gespräche zusammen, die vom Süddeutschen Rundfunk in den siebziger Jahren gesendet wurden - und Fromms Leitthemen Ausdruck geben. Herausgeber der Rundfunksendungen ist Hans Jürgen Schultz.

      Über die Liebe zum Leben : Rundfunksendungen
      3,8
    • In diesem Buch erläutert der Psychoanalytiker und Soziologe Erich Fromm die wichtigsten Erkenntnisse und Leistungen des Begründers der Psychoanalyse Sigmund Freud. Gleichzeitig zeigt er, wie dessen bürgerliches Denken einige seiner Entdeckungen wieder verdeckte und warum die einstmals radikale Theorie der Psychoanalyse Gefahr läuft, sich zu einer Theorie der Anpassung zu entwickeln, wenn sie sich Weiterentwicklungen verschließt. Im Mittelpunkt seiner kritischen Neubetrachtung der Psychoanalyse steht die Freudsche Triebtheorie und die Bedeutung des Ödipuskomplexes, aber auch die Traumtheorie und Traumdeutung, die Charaktertheorie und der Narzissmus, die Fromm selbst weiterentwickelt hat.

      Sigmund Freuds Psychoanalyse - Grösse und Grenzen
      3,9
    • Ist die jüdische Bibel, das Alte Testament, mehr als nur ein historisches Relikt, dem wir höflich Respekt zollen? Hat sie etwas zu sagen für den modernen Menschen – einen Menschen, der in einer Welt der Revolutionen, Automatisierung und Atomwaffen lebt, in einer Welt mit einer materialistischen Philosophie, die religiöse Werte implizit oder explizit leugnet? In „Radikale Interpretation des Alten Testaments und seiner Tradition“ hat Erich Fromm seine vorherigen Studien (Judentum, Soziologie, Psychologie, Psychoanalyse, Philosophie) meisterhaft zusammengeführt. Dieses im Grunde religionstheoretische, konfessionsübergreifende und multidisziplinäre Werk ist ein wahrer Höhepunkt von Fromms Denken.

      Ihr werdet sein wie Gott
      3,8
    • Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen ... oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

      Die Seele des Menschen
      3,9
    • Zen-Buddhismus und Psychoanalyse

      • 226 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Band gibt eine zusammenfassende Darstellung der Wesenszüge des Zen-Buddhismus und macht den Versuch, die Brücke zwischen östlicher Religiosität und westlicher Wissenschaft zu schlagen und die Frage zu beantworten, welchen Wert die Begegnung von Zen-Buddhismus und Psychoanalyse haben könnte.

      Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
      3,8
    • Über Jahrhunderte hinweg galt der Überlegenheitsanspruch des Mannes als gottgegeben, biologisch eindeutig und keines Beweises bedürftig, bis Johann Jakob Bachofen um die Mitte des 19. Jahrhunderts Gesellschaften beschrieb, in denen das Mutterrecht den Frauen die Vorherrschaft über die Männer verlieh. Erich Fromm war der erste Psychoanalytiker, der sich mit dieser revolutionären Entdeckung auseinandersetzte und die Frage stellte, welche Bedeutung das Mutterrecht für das Verständnis des Menschen habe, für seine Sexualität und Liebe sowie für die Geschlechterfrage.

      Liebe, Sexualität und Matriarchat
      3,8
    • In neun brillant geschriebenen Essays, die zwischen 1932 und 1969 entstanden sind, entwickelt Erich Fromm seine Sicht davon, wie die psychischen Antriebskräfte jedes Menschen von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfordernissen geprägt sind. Für Fromm ist die Psychoanalyse in erster Linie eine Wissenschaft von (gesellschaftlich erzeugten) irrationalen Leidenschaften, auch wenn diese dem Einzelnen weitgehend unbewusst sind. In dem Text »Die Krise der Psychoanalyse« setzt sich Fromm deshalb mit der ich-psychologischen Psychoanalyse kritisch auseinander. Sie verkenne den radikalen Ansatz Freuds, weil sie das Augenmerk nicht mehr auf die meist unbewussten irrationalen Antriebskräfte des Menschen richte.

      Analytische Sozialpsychologie und Gesellschaftstheorie
      3,7
    • Gesamtausgabe 3

      Empirische Untersuchungen zum Gesellschafts-Charakter

      • 569 Seiten
      • 20 Lesestunden
      Gesamtausgabe 3
    • Das jüdische Gesetz 2

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      s/t: Zur Soziologie des Diaspora-Judentums=The Jewish Law: On the Sociology of Diaspora Jewry: Dissertation of 1922

      Das jüdische Gesetz 2
    • Mut zum Menschen

      Erich Fromms Denken und Werk, seine humanistische Religion und Ethik

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden
      Mut zum Menschen
    • Die Kunst des Lebens

      Zwischen Haben und Sein

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Viele spüren, dass ein Leben, das dem Erfolg, der Konkurrenz, der Ausbeutung dient, in Wirklichkeit ein Leben ist, das die Menschen unglücklich macht.“ (Erich Fromm) Die Weisheit eines glücklichen Lebens besteht darin, aufmerksam zu werden für das, was wirklich zählt. Erich Fromm lehrt uns das Leben neu zu lernen: Achtsamkeit zu entwickeln, aufmerksam für das Wesentliche zu werden, Wurzeln zu schlagen und doch frei zu sein. Ein lebenspraktisches Buch eines großen Psychoanalytikers über die Kunst, tiefer zu leben. Herausgegeben von Rainer Funk. Die Alternative „Haben oder Sein“ dient als Schlüssel zum Verständnis dessen, woran man bewusst, halbbewusst oder unbewusst das Herz hängt und was man mit Leidenschaft im Leben verfolgt. Mit ihr lässt sich nicht nur begrifflich fassen und diagnostizieren, was in Wirklichkeit in jedem vor sich geht, sie ist zugleich eine konkretisierbare Leitidee zur Veränderung des Lebens. Diese Alternative als Grundausrichtung des leidenschaftlichen Strebens - des Charakters - hatte Erich Fromm über viele Jahre beschäftigt.

      Die Kunst des Lebens
    • Das jüdische Gesetz

      Zur Soziologie des Diaspora-Judentums

      Das Jüdische Gesetz ist Erich Fromms soziologische Dissertation, die er 1922 an der Universität Heidelberg eingereicht hat. An drei historischen Erscheinungen des Judentums in der Diaspora - den Karäern, den deutschen Reformjuden und der chassidischen Bewegung - zeigt Fromm, was diese Gruppierungen soziologisch zusammenhält. Fromm fragt hier bereits sozialpsychologisch: Was lässt viele einzelne Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln und wie kann man das Gesellschaftsbildende im Individuum verorten? Zehn Jahre später, im Rahmen seiner Tätigkeit am Frankfurter Institut für Sozialforschung, hat Fromm diese Fragen mit seiner Theorie des Sozialcharakters detailliert beantwortet. Seine Doktorarbeit ist nicht nur für jene eine Pflichtlektüre, die in ihm einen Ideengeber für die Programmatik der Frankfurter Schule sehen, sondern darüber hinaus eine Fundgrube für alle, die mehr über "das Jüdische" in Fromms Denken und Werk erfahren wollen

      Das jüdische Gesetz
    • Erlösung und Utopie

      • 327 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das Verhältnis zwischen jüdischem Messianismus und anarchistischer Utopie ist trotz seiner zahlreichen Berührungspunkte durch eine spannungsreiche Verschiedenheit unterschiedlicher Positionen gekennzeichnet. Es reicht von radikaler Unvereinbarkeit wie bei Gershom Scholem und Gustav Landauer bis hin zu wechselseitiger Befruchtung und Erhellung wie im Fall von Ernst Bloch und Walter Benjamin. Eine mögliche Verbindung dieser Pole steht und fällt mit der Überwindung des traditionellen Gegensatzes zwischen Atheismus und Religion, Materialismus und Spiritualität, Nationalismus und Romantik. Michael Löwy konzentriert sich dabei auf eine Gruppe von deutsch-jüdischen Intellektuellen (u.a. Benjamin, Kafka, Rosenzweig, Buber, Scholem, Löwenthal, Landauer, Bloch, Lukács, Fromm), deren Beiträge zu diesem Thema bis heute weitgehend unabgegolten sind.

      Erlösung und Utopie
    • Schriften über Sigmund Freud

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Schriften, in den sich Erich Fromm mit Sigmund Freud auseinandersetzt und die hier in einer Auswahl neu vorgelegt werden, würdigen den Pionier einer Wissenschaft vom Irrationalen nicht durch Linientreue, sondern durch Kritik und kreative Weiterentwicklung seiner bahnbrechenden Ideen. Rainer Funk, Assistent Fromms und bester Kenner des Frommschen Werks, hat die Auswahl besorgt und mit Kommentaren versehen.

      Schriften über Sigmund Freud
    • Mein Glaube an den Menschen

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      'Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere', schrieb Erich Fromm. Seine Texte, die psychoanalytisches und soziologisches Denken verbinden, haben an Aktualität nichts eingebüßt. Rainer Funk porträtiert den großen Humanisten und führt in sein Denken ein. Fromm hat wie kein anderer die gesellschaftlich erzeugten Illusionen aufgedeckt, ohne in seinem vom Judentum geprägten Glauben an den Menschen erschüttert zu werden. Ein großer Zeuge der Menschlichkeit.

      Mein Glaube an den Menschen
    • Erich Fromm (1900-1980) ist als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts. Er wurde in Frankfurt am Main geboren, studierte Soziologie und Psychoanalyse in Heidelberg und emigrierte 19

      Das Christusdogma und andere Essays
    • Erich Fromms sozialpsychologische Untersuchung aus dem Jahr 1930, durchgeführt am Institut für Sozialforschung, ist eine wegweisende empirische Analyse der Diskrepanz zwischen politischem Bekenntnis und charakterlicher Einstellung. Die Studie fokussierte sich auf links orientierte Probanden, um zu erkunden, ob deren revolutionäre Äußerungen mit unbewussten Persönlichkeitsmerkmalen übereinstimmen. Die ernüchternden Ergebnisse zeigten, dass nur 15 Prozent der Befragten eine Übereinstimmung zwischen bewusster Meinung und unbewussten Einstellungen aufwiesen. Zudem identifizierte Fromm bei einem signifikanten Teil der Teilnehmer autoritäre Neigungen. Bereits in den 1930er Jahren erkannte er, dass der Erfolg der Nationalsozialisten auf der mangelnden Widerstandskraft der deutschen Arbeiterschaft basierte, wie sie in dieser Untersuchung erfasst wurde. Die detaillierte Erhebung von Hunderte von Probanden bietet einzigartige Einblicke in die deutsche Gesellschaft um 1930, einschließlich ihrer Ansichten zu Politik, Kunst, Moral, Mode, Genderfragen und Erziehung. Die Studie beleuchtet auch persönliche Präferenzen, wie Wohnstil und Lektüre, sowie Antworten auf zentrale Fragen zur Inflation, historischen Persönlichkeiten, Frauenberufen und Erziehungsmethoden.

      Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches
    • Ethik und Politik

      Antworten auf aktuelle politische Fragen (Schriften aus dem Nachlass / Erich Fromm)

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden
      Ethik und Politik
    • Jüdische Miniaturen - 221: Erich Fromm

      Frei Leben – Schöpferisch Lieben

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Erich Fromm (1900–1980) prägte mit seinen Büchern „Die Kunst des Liebens“ und „Haben oder Sein“ die gesellschaftlichen Aufbrüche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Arbeiten des Sozialphilosophen und Psychotherapeuten zu verordneter Autorität einerseits und verantworteter Freiheit andererseits sind noch heute aktuell. In der Suche nach scheinbar unveränderlichen Strukturen und in der Angst vor Fremden erkennt er Unsicherheit und Mangel an schöpferischem Leben. Hoffnungsbilder kreativer Gestaltung des menschlichen Lebens entnimmt er der jüdischen Tradition und übersetzt deren Gedanken in die Sprache eines universalen Humanismus. Wolfgang Pauly zeigt, wie Fromms Denken Sprengkraft gegenüber verkrusteten Strukturen haben und Anregung geben könnte, die Welt des Menschen menschlicher zu gestalten.

      Jüdische Miniaturen - 221: Erich Fromm