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Peter Bichsel

    24. März 1935
    Peter Bichsel
    Stockwerke : Prosa
    Des Schweizers Schweiz
    Heute kommt Johnson nicht
    Im Hafen von Bern im Frühling
    Über das Wetter reden
    Alles von mir gelernt. Kolumnen 1995–1999
    • Über das Wetter reden

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Über das Wetter reden, also über irgendetwas. Verstanden werden, und sei es von einem, der gar nicht meine Sprache spricht. Peter Bichsels Kolumnen kommen mit jedem ins Gespräch, denn seine hohe Kunst des Erzählens beschäftigt sich mit allem Möglichen: Jahreszeit und Wetter, Sport- und politischen Ereignissen – immer aber mit Menschen, mit Geschichten von Fremden und Freunden. Der Erzähler meint und meldet Zweifel an, auch an der eigenen Meinung. Er zielt auf eine Aussage, indem er abkommt vom Weg, hinübergleitet zu einem anderen Gegenstand, abbricht, um in einer Schlussvolte doch wieder anzuknüpfen. Dauernd sind sie in Bewegung, seine Kolumnen, das hält uns wach; wir reagieren angeregt; wir fühlen uns gut unterhalten.

      Über das Wetter reden
      4,0
    • Im Hafen von Bern im Frühling

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es gibt unwichtige Geschichten, die kann man gut erzählen, und es gibt wichtige Geschichten, von denen man nicht mal weiß, warum sie wichtig sind.

      Im Hafen von Bern im Frühling
      4,0
    • Heute kommt Johnson nicht

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Vom Warten ist in Peter Bichsels Kolumnen immer mal wieder die Rede. Es gibt mancherlei Arten und viele Geschichten dazu, Minutennovellen, Fabeln, Anekdoten. Heute ist es Johnson, der nicht kommt, dessen Platz in der Kneipe, eher zufällig, frei bleibt und an ihn erinnert. Dabei wartet der Erzähler nicht eigentlich auf ihn, Johnson, eher ist es ein Warten an sich – das ihn an einen anderen erinnert, Rolf, auf den er schon lange wartet, ein Gestorbener, der ihm einmal einen wartenden Spatz auf dem Dachfirst gegenüber zeigte und später eine Fabel fast wie von La Fontaine dazu erzählte, die der Schreibende erst nachträglich begreift. „Ob Vögel das Warten kennen? Ob Menschen das Warten können? Johnson kommt heute wohl nicht. Es ist Mittwoch, am Mittwoch kommt er selten. Aber auf Rolf warte ich oft, auch wenn ich weiß, daß er nicht mehr kommt.“ Erneut läßt sich verfolgen, wie erfindungsreich und überraschend der Erzähler jedesmal neu zu einer Kolumne ansetzt, wie er, nicht selten antäuschend und hakenschlagend, zum um so größeren Vergnügen des Lesers ein Ende, Ende auch diesmal, ansteuert und erreicht.

      Heute kommt Johnson nicht
      4,0
    • Das Motto des streitbaren Intellektuellen Peter Bichsel, der auch als solcher immer ein Poet bleibt, könnte der Schlußsatz des Titelessays sein: »Eine Demokratie ohne Diskussion wäre museal. Der innere Feind der Schweiz heißt pervertierter Bürgersinn. Die Igelstellung –eingerollt und die Stacheln nach außen – ist zum Sinnbild unserer Unabhängigkeit geworden. Aber auch ein Igel muß sich zur Nahrungsaufnahme entrollen.«

      Des Schweizers Schweiz
      4,2
    • Im Winter muss mit Bananenbäumen etwas geschehen

      Geschichten für die kalte Jahreszeit

      Die Herausgeberin, die Peter Bichsel und Peter Bichsels Kolumnen und Geschichten seit vielen Jahren kennt, liebt und verehrt, hat aus des Autors Werk eine Reihe erhellender Geschichten für die dunklere Jahreszeit für den Dezember, für Weihnachten und Silvester – und für die Zeit danach.

      Im Winter muss mit Bananenbäumen etwas geschehen
      3,5
    • Peter Bichsel bildet nicht die Welt ab, wie sie angeblich ist, sagt Peter von Matt, sondern er hat gelernt, auf die Stimmen der Welt zu hören, sie aufzufangen und mit ihnen zu arbeiten, sie zu verbinden und zu fügen, spielerisch und doch in strenger Komposition. Nirgendwo lassen sich jene Stimmen der Welt besser, deutlicher vernehmen als in jenen so eigensinnigen Geschichten, die Peter Bichsel Kolumnen nennt: Beobachtungen von unterwegs. Da begegnen wir dem eigenartigen Egon, der nur in Andeutungen und Abkürzungen spricht, werden Zeugen eines Wutausbruchs von Paul, eines sonst eher gemütlichen Menschen, sitzen als Fremde in einer Bar in Brisbane, besuchen die Bahnhofswinterschule, treffen eine alles andere als naive Erstkläßlerin, denken an die mißlingenden Weihnachtsfeste, den kranken Freund und hören den heutigen Jungen zu, die später erzählen werden, daß früher alles anders und besser war. Aber was wären wir, wenn sich nicht alles verändert hätte? fragt Peter Bichsel. Wir wären nichts, hätten nichts, hätten nichts erlebt und nichts zu erzählen. schovat popis

      Doktor Schleyers isabellenfarbige Winterschule
      3,0
    • Dezembergeschichten

      Das perfekte Geschenk zu Weihnachten

      Jaa. Schooon. Sagt Peter Bichsel, wenn man ihn fragt: Wie geht es dir?! Fragt man ihn: Was machst du an Weihnachten, ist die Antwort: Jaaa. Weihnachten. Jaja. Beides im Grunde völlig überflüssige Fragen. Seine sehr bedächtig gesprochenen, einfachen Antworten wiederum erzählen eine ganze Geschichte. Mal sind es drei Zeilen, manchmal reicht ein einziges Wort, und es entsteht die ganz eigene, detailgenaue Bichsel-Welt. Wer sich Zeit nimmt und den Worten nachlauscht, der wird von Peter Bichsel reich beschenkt. Und dieses Mal sind es wunderbare Geschichten zum Dezember – und die Zeit danach.

      Dezembergeschichten
      3,8
    • Robert Walser (1878-1956) zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk wird nun durch eine kritische Neuausgabe gesichert, die den Standards der Editionswissenschaft entspricht. Die gefährdeten Handschriften im Walser-Archiv bewahren unersetzliches literarisches Kulturgut. Die Kritische Robert Walser-Ausgabe (KWA) dokumentiert mit den ersten beiden Bänden den Erstdruck und die Faksimile-Edition des unpublizierten Manuskripts von „Geschwister Tanner“, Walsers Debütroman. KWA IV/1 bringt die faksimilierte Handschrift mit diplomatischer Umschrift, die als früheste erhaltene Druckvorlage gilt und vermutlich die erste Niederschrift des Romans darstellt. Christian Morgenstern, damals Lektor, äußerte sich positiv über das Manuskript, wobei er auch auf einige Ungeduld im zweiten Teil hinwies. Das stark bearbeitete Manuskript bietet neue Einblicke in Walsers schriftstellerische Anfänge und die Einflüsse von Bruno Cassirer und Morgenstern. Ein vollständiges Variantenverzeichnis dokumentiert die Textveränderungen bis zum Erstdruck. Die Edition des Erstdrucks (KWA I/2) enthält philologische Annotationen zur Textdifferenz und ein Nachwort zur frühen Rezeption. Eine beigelegte CD-ROM bietet die elektronische Version der Edition sowie Dokumente und farbige Handschriftenfaksimiles. Zudem enthält sie das erste „Findbuch“, das alle Texte Walsers nach Archivstandorten und Erstdruckorten identifizie

      Weißes Programm Schweiz: Geschwister Tanner – Mit einem Nachwort von Peter Bichsel
      3,0