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Hugo Ball

    22. Februar 1886 – 14. September 1927
    Hugo Ball
    Zur Kritik der deutschen Intelligenz
    Tenderenda der Phantast
    Die Flucht aus der Zeit
    Der Künstler und die Zeitkrankheit
    Almanach der Vergessenen
    Seiltänzer noch im Dunkeln
    • Als Seiltänzer noch im Dunkeln hat Hugo Ball sich selbst und Emmy Hennings viele Jahre nach der Zeit ihres Kennenlernens bezeichnet. Eine Zeit, die genau einzugrenzen schwerfällt, da Ball nichts darüber hinterlassen hat. Hennings jedoch erzählte nach Balls frühem Tod immer wieder von dieser prägenden und ihr Leben verändernden Begegnung, von seinem »Ruf« und ihrem »Echo«. Mit dem Beginn des Jahres 1915 ist die Beziehung des »wunderlichen Paares« – als das der spätere Freund Hermann Hesse sie bezeichnet – nachweisbar. Ihr gemeinsamer Weg führt sie von Berlin nach Zürich über Bern bis ins Tessin, zurück nach München und Flensburg, nach Italien und immer wieder ins Tessin, wo Ball 1927 stirbt. Zwölf Jahre rastloses Leben und Arbeiten. Gemeinsam – aber auch immer wieder getrennt, denn ihre Liebe verträgt Abstand oft besser als Zusammenleben, wenn die Sehnsucht sie zur Feder greifen lässt, zur Schreibmaschine, um ihr unterbrochenes Gespräch in Briefen und Gedichten fortzusetzen. Das Vorwort von Bärbel Reetz, das in Kürze alle wichtigen Lebens- und literarischen Schaffensstationen dieses außergewöhnlichen Künstlerehepaares umreißt, schafft die Grundlage für den fein gesponnenen lyrischen Bogen aus dem sehr persönlichen lyrischen Werk dieser beiden Liebenden vom Anfang bis zum Ende.

      Seiltänzer noch im Dunkeln
      4,0
    • Das große Erinnerungsbuch des Dada-Erfinders Hugo Ball in einer ausführlich kommentierten Neuedition. Selten hat ein Autor so gegensätzliche weltanschauliche und künstlerische Positionen in sich vereinigt wie Hugo Ball (1886-1927). Begonnen hat er als dissertierender Nietzsche-Adept, wechselte aber ohne akademischen Abschluß zum Theater. Es folgte eine Phase als expressionistischer Bohème-Literat, die mit dem Ersten Weltkrieg ein jähes Ende fand. Ball meldete sich vergeblich als Freiwilliger und fuhr als journalistischer Beobachter an die Front. Bald zum Kriegsgegner geworden, emigrierte er im Frühjahr 1915 nach Zürich. Ohne die Weltlage aus den Augen zu verlieren, gründete er ein eigenes Cabaret und erfand den Dadaismus. Als dieser Karriere zu machen begann, war Ball schon wieder anderswo: bei der Redaktion einer republikanischen Zeitung, die demokratische Verhältnisse in Deutschland forderte. Die Revolution von 1918 enttäuschte ihn jedoch – Ball wandte sich der Religion zu und wurde zum bekennenden asketisch orientierten Katholiken. Wie war all dies zu vereinen und zu erklären? Ball trug über mehrere Jahre den Plan eines autobiographischen Buchs mit sich herum. Daraus erwuchs schließlich »Die Flucht aus der Zeit«, erschienen 1927, kurz vor seinem frühen Tod. In diesem Werk zeichnet Ball seine Entwicklung in zahlreichen Notaten, kurzen Aufzeichnungen und Reflexionen nach.

      Die Flucht aus der Zeit
      4,0
    • In einer imaginären Stadt wird die Ankunft eines neuen Gottes erwartet, während ein mysteriöser Scharlatan auf dem Marktplatz eine Himmelfahrt verspricht. Trotz seiner ausgeklügelten Theorie stößt er auf Skepsis und Widerstand der Bürger. Die Spannung steigt, als die buntscheckigen Bulletins des abwesenden Gottes Donnerkopf über die Geschehnisse informieren. Der Roman thematisiert die Interaktion zwischen Glauben und Skepsis sowie die Auswirkungen von Illusionen auf die Gesellschaft.

      Tenderenda der Phantast
      3,2
    • Der Protagonist Flametti bereitet sich auf den Tag vor, indem er seine Kleidung sorgfältig anlegt und sich mit einer Zigarette auf den Weg aus dem Schlafzimmer in die warme Stube macht. Diese Szene vermittelt ein Gefühl von Routine und persönlicher Aufmerksamkeit, während sie gleichzeitig die Atmosphäre und den Charakter des Hauptdarstellers skizziert. Flamettis Handlungen und Einstellungen geben Einblick in seine Persönlichkeit und den Lebensstil, den er führt.

      Flametti oder vom Dandysmus der Armen
      2,8
    • Hugo Ball: Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk Erstdruck: Berlin, S. Fischer, 1927 Vollstandige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ernst Wurtenberger, Hermann Hesse, 1905. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt."

      Hermann Hesse
      3,4
    • Hermann Hesse (Großdruck)

      Sein Leben und sein Werk

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Biografie beleuchtet das Leben und die Werke von Hermann Hesse, einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Hugo Ball analysiert Hesses literarische Entwicklung und seine philosophischen Ansichten, die stark von seinen persönlichen Erfahrungen und der Suche nach Identität geprägt sind. Das Buch bietet tiefgehende Einblicke in Hesses Beziehungen, seinen Einfluss auf die Literatur und die kulturellen Strömungen seiner Zeit, sowie die Themen, die in seinen bekanntesten Werken wie "Siddhartha" und "Der Steppenwolf" behandelt werden.

      Hermann Hesse (Großdruck)
    • Flametti; oder vom Dandysmus der Armen

      in Großdruckschrift

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Verlag Megali hat sich auf die Reproduktion historischer Werke in Großdruck spezialisiert, um Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit das Lesen zu erleichtern. Diese Ausgabe bietet eine hochwertige Nachbildung eines Originals und berücksichtigt die Bedürfnisse von Lesern, die auf größere Schrift angewiesen sind.

      Flametti; oder vom Dandysmus der Armen