Die Freiheit der Puppen
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Rosa, als Enkelkind deutscher Immigranten in Kuba geboren, erlebt die Rückkehr ihrer Eltern nach Deutschland während der Kuba-Krise. Dort passen sie sich den Gegebenheiten an und werden bald von der Stasi angeworben. Rosa beobachtet aufmerksam und flüchtet in eine Fantasiewelt, in der sie mit zwei imaginären Figuren, Frau Tam und Herrn Tim, kommuniziert. Als ihre Mutter mit ihrem Geschwätz unzufrieden ist, zwingt sie Rosa, sich von diesen Fantasien zu trennen. Nach der Wende studiert Rosa in Berlin und wird Juristin, fühlt sich jedoch unzufrieden mit ihrem rationalen Leben. Ihr Nachbar Dan, ein Schauspieler, öffnet ihr die Tür zur faszinierenden Theaterwelt. Rosa gibt ihren Job auf und lässt sich zur Puppenspielerin ausbilden. Sie kreiert eine eigene Show, in der sie mit ihren selbstgestalteten Handpuppen das politische und gesellschaftliche Leben satirisch hinterfragt. Ihr scharfer Humor findet Anklang, doch ihre Wahrheiten bringen sie in Konflikt mit Mächtigen. Während sie sich Feinde macht, merkt sie nicht, wie ihre frühere Fantasiewelt sie einholt und sie von ihren Puppen manipuliert wird. Unterstützung findet sie nur bei ihrem Partner Alexis, der ihre Eigenheiten akzeptiert, aber nicht in der Lage ist, sie von ihren inneren Dämonen zu befreien. Zudem zieht eine geheimnisvolle junge Frau namens Lea Rosa zunehmend in ihren Bann.

















































































