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Ernst Cassirer

    28. Mai 1874 – 13. April 1945

    Ernst Cassirer war eine Schlüsselfigur des philosophischen Idealismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus der Marburger Tradition des Neukantianismus kommend, entwickelte er eine Kulturphilosophie, die auf einer Symboltheorie und einer Phänomenologie der Erkenntnis basiert. Seine Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Fragen menschlichen Wissens und dessen Manifestation in verschiedenen kulturellen Formen.

    Ernst Cassirer
    Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
    Über Rousseau
    Vom Mythus des Staates
    Philosophie der symbolischen Formen 2
    Philosophie der symbolischen Formen
    Gesammelte Werke Hamburger Ausgabe - 11: Philosophie der symbolischen Formen
    • The Symbolic Forms has long been considered by many who knew it in the original German as the greatest of Ernst Cassirer's works. Into it he poured all the resources of his vast learning about language and myth, religion, art and science-the various creative symbolizing activities and constructions through which man has expressed himself and given intelligible objective form to his experience.

      Gesammelte Werke Hamburger Ausgabe - 11: Philosophie der symbolischen Formen
      5,0
    • Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog. An die Stelle des rein rationalen Erkennens, dem in der Philosophie der Neuzeit immer ein Primat zukam, tritt die Pluralität von symbolischen Formen, in denen sich jeweils eine spezifische Spontaneität des menschlichen Geistes bekundet. Der zweite Teil der »Philosophie der symbolischen Formen« beschäftigt sich mit der philosophischen Analyse der Form des Mythos vom Standpunkt des Systems der geistigen Ausdrucksformen aus. Die Strukturbetrachtung zielt auf eine Bestimmung sowohl des eigentümlichen Sinnes als auch der Grenze dieser Form. Im Gegensatz zu dem verbreiteten Vorurteil der objektiven Nichtigkeit und somit Irrelevanz für die Philosophie kommt dem Mythos nach Cassirer eine besondere Bedeutung zu, wenn man sich die »Genesis der Grundformen der geistigen Kultur« vor Augen führt.

      Philosophie der symbolischen Formen 2
      5,0
    • Vom Mythus des Staates

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Das Buch beginnt mit einer Analyse der destruktiven Macht des mythischen Denkens. Untersucht werden seine Struktur, seine Beziehung zur Sprache, sein affektiver Charakter und seine soziale Funktion. Im Anschluß beschreibt Cassirer in einem ideengeschichtlichen Aufriß die Hauptlinien der politischen Theorien von Platon bis zum frühen 19. Jahrhundert, um dann im letzten Teil die Wiedergeburt des Mythos im 20. Jahrhundert zu behandeln. Cassirer schließt, daß der politische Mythos nicht endgültig überwunden, sondern nur „gezähmt“ werden kann. Dazu kann die Philosophie beitragen, jedoch nicht, indem sie ihn durch rationale Argumente widerlegt, sondern indem sie ihn verstehen und so bekämpfen hilft. Vom Mythus des Staates belegt, daß die in der Philosophie der symbolischen Formen entwickelte „Kritik der Kultur“ auch den Rahmen für eine Theorie des Politischen absteckt und dazu nötigt, auf anthropologischer Ebene die Einheit von „animal symbolicum“ und „zoon politikon“ zu denken.

      Vom Mythus des Staates
      5,0
    • Über Rousseau

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nie zuvor ist die innere Zerrissenheit von Rousseaus Schriften mit solcher Konsequenz philosophisch ernstgenommen worden wie in Ernst Cassirers großer Studie »Das Problem Jean-Jacques Rousseau« von 1932. Cassirer zeigt den epochalen Kritiker der modernen Zivilisation und Entfremdung, den revolutionären Theoretiker des Gesellschaftsvertrags, aber auch den skrupulösen Erforscher der eigenen Existenz, den einflußreichen Pädagogen und den einsamen Melancholiker. Den verborgenen Angelpunkt dieses schillernden Kosmos findet Cassirer in Rousseaus Theorie der Subjektivität und der universellen praktischen Vernunft, auf deren Grundlage wenige Jahre später Kant die Grundprinzipien seiner Moral- und Rechtsphilosophie entwickeln konnte; eine Spur, die Cassirer in seiner Studie über Kant und Rousseau von 1939 weiterverfolgt hat. Von ungebrochener Aktualität und Lebendigkeit, bieten sich Cassirers brillante Rousseau-Studien nach wie vor besonders auch zur Einführung in die Gedankenwelt Rousseaus an.

      Über Rousseau
      5,0
    • Der Mythus des Staates

      • 410 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Das Manuskript zu diesem Buch hat Ernst Cassirer 1945, kurz vor seinem Tode, in der Emigration in New York abgeschlossen - eine der raren hellsichtigen zeitgenössischen philosophischen Auseinandersetzungen mit den Quellen und Grundlagen des politischen Irrationalismus, vor dessen damals akuter, organisierter Gewalttätigkeit (auch) Cassirer 1933 aus Deutschland hatte fliehen müssen. Allerdings ist dieses Buch nicht vor allem eine Abrechnung mit dem NS-System, sondern eine souveräne Beobachtung der Entstellungen des politischen und sozialen Verhaltens durch suggestive Autoritätsbilder und symbolische Befriedungsstrategien, deren folgenschweren Ausdruck Cassirer, mit guten Gründen, in der Verabsolutierung der Staatsmacht erblickt.

      Der Mythus des Staates
      4,0
    • Phänomenologie der Erkenntnis

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die dreibandige "Philosophie der symbolischen Formen" ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog. An die Stelle des rein rationalen Erkennens, dem in der Philosophie der Neuzeit immer ein Primat zukam, tritt die Pluralitat von symbolischen Formen, in denen sich jeweils eine spezifische Spontaneitat des menschlichen Geistes bekundet.Im dritten, abschliessenden Band der "Philosophie der symbolischen Formen" (1929) erweitert Cassirer den Begriff der Erkenntnis, der mit dem Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit die erste Phase seines Denkens bestimmt hat. Wahrend dort die "exakte" Wissenschaft im Zentrum des Interesses stand, schreitet die Philosophie der symbolischen Formen zu einer Erweiterung des Begriffs der "Theorie" selbst fort und weist theoretische Formmomente auch ausserhalb der wissenschaftlichen Begriffsbildungen im Weltbild der Wahrnehmung und Anschauung nach. Dazu greift Cassirer auf Phanomenologie, Psychologie und Pathologie der Wahrnehmung zuruck.Inhalt: Ausdrucksfunktion und Ausdruckswelt, Das Problem der Reprasentation und der Aufbau der anschaulichen Welt, Die Bedeutungsfunktion und der Aufbau der wissenschaftlichen Erkenntni

      Phänomenologie der Erkenntnis
      4,0