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Kenzaburō Ōe

    31. Januar 1935 – 3. März 2023

    Kenzaburō Ōe ist eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen japanischen Literatur, dessen Werke stark von der französischen und amerikanischen Literatur sowie der Literaturtheorie beeinflusst sind. Seine Schriften setzen sich mit politischen, sozialen und philosophischen Fragen auseinander, darunter Atomwaffen, sozialer Nonkonformismus und Existenzialismus. Ōe schuf „eine Vorstellungswelt, in der Leben und Mythos kondensieren und ein beunruhigendes Bild der heutigen menschlichen Zwangslage formen.“ Sein Schreiben zeichnet sich durch tiefgründige Auseinandersetzungen mit der menschlichen Verfassung aus.

    Kenzaburō Ōe
    Licht scheint auf mein Dach
    Der schwarze Ast
    Der atemlose Stern
    Der Tag, an dem Er selbst mir die Tränen abgewischt
    Stolz der Toten
    Und plötzlich stumm
    • 2016

      Né en 1935 dans un hameau ancestral d'une petite île du Japon encore couverte de forêts, Kenzaburô Ôé appartient à la génération qui subit de plein fouet la capitulation de son pays au terme de la Seconde Guerre mondiale. Quittant son île natale, il s'installe à Tokyo, petit provincial égaré à l'accent incompréhensible, pour étudier la littérature française. Et déjà, il donne ses premiers écrits. Son parcours personnel singulier est indissociable d'une oeuvre d'une ampleur et d'une variété saisissantes où peuvent se lire en filigrane tous les combats, les défis et les contradictions qui ont émaillé l'histoire du Japon, des bombardements atomiques à la catastrophe de Fukushima. La violente formation nationaliste endurée à l'école, qui dès l'enfance a préparé Ôé à mourir en héros au combat, sacrifié à un empereur divinisé, la mort de son père durant les derniers mois de la guerre, le drame de Hiroshima, la naissance de son fils gravement handicapé sont autant de situations traumatisantes qui nourrissent son oeuvre. Il transforme sa propre souffrance en expression de la condition humaine, et s'engage en faveur des minorités, des faibles, de ceux qui cherchent le salut dans un monde absurde, s'opposant au Pouvoir et surtout à l'Atome. Depuis la catastrophe de Fukushima en 2011, il apparaît plus que jamais comme une conscience mondiale, un défenseur de la Nature en perdition. Le prix Nobel de littérature lui a été décerné en 1994.

      Oeuvres
    • 2015

      Der nasse Tod

      Roman über meinen Vater

      3,1(47)Abgeben

      Der neue Roman des japanischen Nobelpreisträgers Ein großes Lebensrätsel treibt Kenzaburô Ôe seit Jahrzehnten um: der mysteriöse Tod seines Vaters, der im Sommer 1945 während eines mächtigen Sturms in ein Boot stieg und im Fluss unter ungeklärten Umständen umkam. In seinem Roman schickt Ôe sein Alter Ego, den Schriftsteller Kogito Choko, in sein japanisches Heimatdorf. In einem geheimnisvollen roten Lederkoffer lagern Dokumente, die ihm dabei helfen sollen, die Geschichte des Vaters zu verstehen und endlich aufzuschreiben. »Der nasse Tod« ist ein meditativer Roman über die Beziehung zum Vater, über sein Vermächtnis, über Sterblichkeit und Erinnerung – und darüber, wie das Geschichtenerzählen heilen kann.

      Der nasse Tod
    • 2014

      Licht scheint auf mein Dach

      Die Geschichte meiner Familie

      4,0(14)Abgeben

      KENZABURÔ ÔEs erschütternder wie berührender Bericht über das Leben mit seinem behinderten Sohn. Kenzaburô Ôe ist 28 Jahre, als sein erstes Kind, Sohn Hikari, mit einer geistigen Behinderung zur Welt kommt. Ôe steht zu diesem Zeitpunkt am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere. Aber statt zu schreiben, muss er über Leben und Tod entscheiden. Ôe und seine Frau Yukari entschließen sich für die riskante Operation und schenken Hikari damit das Leben. Diese existentielle Bedrohung hat den Schriftsteller und Menschen Kenzaburô Ôe zutiefst geprägt. Hikari ist heute ein angesehener Komponist klassischer Musik und das Glück seiner Eltern.

      Licht scheint auf mein Dach
    • 2011

      Seventeen

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Un adolescent fête ses dix-sept ans dans l'indifférence de sa famille, en pleine décomposition. Complexé, mal dans sa peau, incompris de ses parents, il est terriblement frustré. Obnubilé par ses pulsions sexuelles, il s'est replié sur lui-même et toise ses camarades d'un regard méprisant. Il constitue une proie idéale pour les militants d'extrême droite qui recrutent des jeunes pour donner la claque lors des meetings du partie de l'Action Impériale... Inspirée de faits réels, cette nouvelle du grand maître de la littérature japonaise contemporaine (prix Nobel de littérature 1994) nous plonge dans le mal-être du Japon des années soixante.

      Seventeen
    • 2011

      Seventeen. Sexuální bytosti

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden
      3,6(39)Abgeben

      Nový, premiérový český překlad Kenzaburóa Óeho přináší v jednom svazku dvě kratší novely, neméně provokativní než loni vydaná Soukromá záležitost. Seventeen (1961) je příběhem středoškoláka, dospívajícího v Japonsku na přelomu 50. a 60. let, který těžce hledá cestu ze své osamělosti i své místo ve společnosti. Nepochopený sedmnáctiletý mladík, chronický onanista, nachází smysl své existence v extrémním pravicovém hnutí... Novela Sexuální bytosti (1963) pojednává o partě filmařů, která přijíždí do přímořského letoviska natáčet experimentální film. Každý ze sedmi účastníků výpravy má pro svou účast na natáčení své osobní důvody. Vztahy mezi nimi jsou více než provázané. S jednou z těchto postav se setkáváme i v druhé části románu, jež se odehrává v tokijském metru, kde se v přeplněných vagonech oddává mladík J sebeukájení, přičemž své chování chápe jako formu protestu proti společnosti a riziko potřebné k vymezení vlastní identity.

      Seventeen. Sexuální bytosti
    • 2008

      Kogito ist verletzt - ein Gewaltakt hat ihn aus der Bahn geworfen. In schlaflosen Nächten und den Gesprächen mit seinem Freund Shigeru lässt er sein Leben Revue passieren. Fragen nach seiner schriftstellerischen Identität kommen auf, Erinnerungen an seine Kindheit, an das Haus in den Bergen und an die Großmutter, die ihm die Geschichten der Gegend erzählte. Kogito steht am Ende seines Lebens, wäre es nicht an der Zeit, mit dem Schreiben aufzuhören, sich von den eigenen wie von den fremden Büchern zu verabschieden? ›Sayonara, meine Bücher‹ beleuchtet auf bewegende Weise den Werdegang eines der bedeutendsten Schriftsteller unserer Zeit und ist zugleich eine anregende und überraschende Hommage an die Welt der Bücher.

      Sayonara, meine Bücher
    • 2005

      Tagame – so heißt der japanische Schildkäfer. Und Schildkäfer nennt Kogito den Rekorder, mit dem er die Bänder abhört, die ihm sein engster Freund Goro vor seinem Freitod besprochen hat. Mit Tagame, der Stimme des Freundes, führt Kogito ein fiktives Gespräch über den Tod hinaus. Er erinnert die gemeinsame Jugend zur Zeit der amerikanischen Besatzung, die Bedrohung durch die japanische Mafia und die geteilte Leidenschaft für Filme und Frauen. Aber was hat Goro, den berühmten Filmemacher, in den Tod getrieben? Die Suche nach einer Antwort führt Kogito von Tokyo nach Berlin. Je tiefer er in die Erinnerungen hinabsteigt, desto bewegender wird seine Entdeckung der fremden Stadt, desto aufwühlender die Bekanntschaften mit den Studenten, die er als Gastprofessur trifft. Als eines Tages eine alte Bekannte seines Freundes auftaucht, die Goro während der Berlinale kennengelernt hatte, erscheint das gemeinsam Erlebte in einem ganz anderen Licht.... Oe zeichnet das Porträt einer außergewöhnlichen intimen Freundschaft. Einfühlsam und schonungslos spürt er den Brüchen beider Leben nach.

      Tagame Berlin-Tokyo
    • 2004

      La primera novela de Kenzaburo Oé narra las proezas de un grupo de jóvenes en Japón. Procedentes de un reformatorio, los adolescentes son evacuados en tiempos de guerra a una remota aldea de montaña, donde son temidos y detestados por sus habitantes. Cuando se desencadena una epidemia, los aldeanos huyen dejando bloqueados a los chicos dentro de la aldea abandonada. Su breve intento de construirse una vida independiente basada en el respeto, la dignidad y el valor tribal se verá condenado al fracaso.

      Biblioteca del Viajero - 22: Arrancad las semillas, fusilad a los niños
    • 2004

      Somersault

      • 570 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Writing a novel after having won a Nobel Prize for Literature must be even more daunting than trying to follow a brilliant, bestselling debut. In Somersault (the title refers to an abrupt, public renunciation of the past), Kenzaburo Oe has himself leapt in a new direction, rolling away from the slim, semi-autobiographical novel that garnered the 1994 Nobel Prize (A Personal Matter) and toward this lengthy, involved account of a Japanese religious movement. Although it opens with the perky and almost picaresque accidental deflowering of a young ballerina with an architectural model, Somersault is no laugh riot. Oe's slow, deliberate pace sets the tone for an unusual exploration of faith, spiritual searching, group dynamics, and exploitation. His lavish, sometimes indiscriminate use of detail can be maddening, but it also lends itself to his sobering subject matter, as well as to some of the most beautiful, realistic sex scenes a reader is likely to encounter. --Regina Marler

      Somersault
    • 2004

      Therapiestation

      Roman aus der nahen Zukunft

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden
      3,5(8)Abgeben

      Die Menschheit des 21. Jahrhunderts hat eine Schar "Auserwählter" von der durch Atomkrieg und Reaktorunfälle verseuchten Erde zu einer "Neuen Erde" entsandt - ein kosmischer Exodus zur Rettung der Zivilisation in Gestalt des internationalen Projekts STARSHIP. Zehn Jahre später aber kehrt die Raumflotte der "Auserwählten" zurück...In Form eines Sience-Fiction-Romans greift Ôe hier die drohende Gefahr einer ökologischen Selbstzerstörung der Menschheit auf und setzt sich zugleich mit der Ambivalenz eines absoluten Strebens nach neuen Herrschaftsstrukturen auseinander.

      Therapiestation