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Hans Urs von Balthasar

    12. August 1905 – 26. Juni 1988

    Hans Urs von Balthasar war ein Schweizer Theologe und Priester, der als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts gilt. Sein theologisches Werk zeichnet sich durch einen eklektischen Ansatz aus, der aus vielfältigen Quellen schöpft und sich mit unterschiedlichen intellektuellen Strömungen auseinandersetzt. Balthasar bot eine intellektuelle und glaubwürdige Antwort auf die westliche Moderne und zielte darauf ab, zeitgenössische Empfindlichkeiten durch christliches Denken herauszufordern. Seine theologische Dramatheorie und tiefgründigen Analysen haben nachfolgende theologische Diskurse nachhaltig beeinflusst.

    Hans Urs von Balthasar
    Eine Nacht
    Die Grundwerke der drei grossen Frauen von Helfta
    Theologie der drei Tage
    Kleine Fibel für verunsicherte Laien
    Studienausgabe 1
    Glaubhaft ist nur Liebe
    • Hans Urs von Balthasar behandelt die zentralen Fragen, die die katholischen Laien seit dem Zweiten Vatikanum verunsichern. In klarer und verständlicher Weise konzentriert er sich auf die Kernelemente des Glaubens: das Wort Gottes, das Leben, den Tod und die Auferstehung Christi, die Sakramente, die Struktur der Kirche und Maria. Er spricht offen über die Polarisierung innerhalb der katholischen Kirche und erörtert die verschiedenen ideologischen Strömungen wie Liberalismus, Progressivismus und Traditionalismus, die das Vertrauen und die Einheit der Gläubigen untergraben haben. In diesem Werk wendet sich Balthasar an die heutigen Gläubigen, die das Gefühl haben, dass die Solidität der Kirche unter ihren Füßen wankt. Er spricht zu denen, die befürchten, dass die Kirche ihre Anforderungen lockert, um nicht von Gott, sondern von den Menschen Gunst zu gewinnen. In dieser Situation schlägt Balthasar die 'Form' Jesu Christi vor, wie sie in seiner Kirche offenbart ist. Diese Form ist 'nur das Ganze': die gesamte, konkrete Realität Christi, vermittelt innerhalb der katholischen Tradition.

      Kleine Fibel für verunsicherte Laien
      5,0
    • Übertragen und mit einem Nachwort versehen von Hans Urs von Balthasar.Die Entstehung dieser Novellen – Frau Dargent (1922), Schattenzwiesprache und Eine Nacht (beide 1928) –, die erstmals in französischen Zeitschriften erschienen, fällt in eine Zeit, in der sich Bernanos auf der Suche nach seinem zukünftigen Weg über seine schriftstellerische Sendung noch im unklaren ist. Und doch sind diese Novellen, wie ihr Herausgeber und Übersetzer Hans Urs von Balthasar in seinem Nachwort feststellt, bereits durch «gewisse Grundmotive bernanosischer Dichtung» miteinander verbunden.In allen drei Erzählungen schlägt Bernanos das Thema des Sterbens an, begleitete ihn doch der Gedanke der ars moriendi eine lange Epoche seines Lebens. In «Eine Nacht» sind seine Figuren alle dem Tod geweiht und in der vom Dichter geschilderten Agonie öffnet und befreit sich die verschlossene Seele des Sterbenden: «Hier», so schreibt Balthasar, «öffnet sich die Lüge des Lebens, klärt sich das Trübe zurück zum reinen Antlitz des Kindes, aber durch die Schmerzen der Todesangst. Der Tod ist die Lebensbeichte.»Der Johannes Verlag ist sich des Wagnisses bewusst, diese romantisch fern anmutenden Novellen dem heutigen Leser vorzulegen. Doch das Anliegen des Dichters, der schon vor Jahrzehnten keine Scheu hatte, das «Christentum im Untergang, im Erlöschen, in der Nacht der geistigen Armut» zu zeigen und zu begleiten, mag als Rechtfertigung genügen.

      Eine Nacht
      5,0
    • Das betrachtende Gebet

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die Bedeutung und Schönheit des betrachtenden Gebets wird in diesem Werk eingehend beleuchtet, wobei die Herausforderungen und die oft vergeblichen Versuche, diese Praxis im Alltag zu integrieren, thematisiert werden. Der Autor möchte durch eine umfassende Analyse der christlichen Offenbarung das Bewusstsein für die Tiefe und Herrlichkeit dieser Gebetsform schärfen. Ziel ist es, die Freude und das Bedürfnis nach kontemplativem Gebet zu fördern und dessen Unentbehrlichkeit im Leben der Gläubigen, insbesondere in der heutigen Zeit, zu betonen.

      Das betrachtende Gebet
      4,5
    • Was dürfen wir hoffen?

      • 130 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Eschatologie. Das Buch beschäftigt sich mit den letzten Dingen des Menschen und dem Leben nach dem Tod.

      Was dürfen wir hoffen?
      4,4
    • Meditation und Überlegungen eines großen Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts darüber, wie man in Gebet und Meditation den wahren Gott suchen und finden kann. Der Autor bietet mehrere Wege an, um Meditation als einen der Pfeiler des spirituellen Lebens zu verstehen.

      Christlich meditieren
      4,2
    • Der zweite Band von Balthasars Werk untersucht die Rolle der „Herrlichkeit“ oder „theologischen Schönheit“ in der christlichen Theologie. Er zeigt auf, dass nur Theologien, die die Herrlichkeit der christlichen Offenbarung reflektieren, eine echte geschichtliche Bedeutung erlangen. Während die Kleriker-Theologen bis zur Hochscholastik dominieren, übernehmen ab dann Laien wie Dante und Pascal die Initiative, um die ursprüngliche Herrlichkeit neu zu beleuchten. Das Buch präsentiert ein einzigartiges europäisches Symposion, das neue Perspektiven für die christliche Theologie eröffnet.

      Herrlichkeit. Eine theologische Ästhetik / Fächer der Stile
    • Kleiner Diskurs über die Hölle

      • 54 Seiten
      • 2 Lesestunden

      In der Heiligen Schrift gibt es zwei Gruppen von Aussagen vom Gericht über die Menschen. Die eine betont, d Christus für alle Menschen gelitten hat und gestorben ist, d Gott unbedingt das Heil aller will. Die andere Gruppe spricht eindeutig vom Gericht und von der Verurteilung derer, die sich ihrer Nächsten nicht erbarmten, und darum mit ewiger Verdammung bestraft werden. Dieser scheinbare Widerspruch verbietet es uns, im voraus wissen zu wollen, wie das Gericht Gottes Wir stehen ganz und gar unter dem Gericht und haben kein Recht und keine Möglichkeit, dem Richter vorweg in die Karten zu schauen. Die Rede über die Hölle hat nur einen ... den Menschen dahin zu bringen, sein Leben im Angesicht der realen Möglichkeit ewigen Scheiterns zu meistern und die Offenbarung als einen Anspruch von letzter Ernsthaftigkeit zu verstehen (J. Ratzinger). Das ernsteste, was es gibt, ist nicht die Strafgerechtigkeit Gottes, sondern seine Liebe. Darum ist die Hoffnung für alle dem Christen nicht nur möglich, sondern geradezu geboten.

      Kleiner Diskurs über die Hölle
    • Diese Anthologie vereint Texte von Balthasar, die sich mit den geistlichen Übungen des hl. Ignatius von Loyola befassen. Sie bietet einen umfassenden Kommentar zu den Exerzitien und einen Überblick über Balthasars theologisches Werk, das auf den Exerzitien basiert, und dient als Unterstützung für Übende und Leitende.

      Texte zum ignatianischen Exerzitienbuch
    • Licht des Wortes

      Skizzen zu alle Sonntagslesungen

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden
      Licht des Wortes
    • Die Antwort des Glaubens

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Als in den späten siebziger und in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts der Leiter des Informationszentrums Berufe der Kirche, Mgr. Emil Spath, nach neuen Wegen suchte, junge Leute anzusprechen und für die christliche Sicht und Antwort zu gewinnen, hat auch Hans Urs von Balthasar seine Mitarbeit zugesagt und zu ganz verschiedenen Themen, Situationen und Problemen im Leben eines Christen in der Welt Stellung genommen. Diese «Antworten» und Beiträge gehören wesentlich zum pastoralen Werk von Balthasars und umfassen folgende Titel: Das Christentum und die Weltreligionen – Was geht mein Glaube die Kirche an? Ein Dialog – Die Heilige Schrift – Gott und das Leid – Beten – Eucharistie. Gabe der Liebe – Jesus nachfolgen. Arm, ehelos, gehorsam – Berufung (in: Zur Pastoral der geistlichen Berufe, 1966). Diese Antworten sind auch im neuen Jahrhundert hilfreich und zeitgemäß geblieben.

      Die Antwort des Glaubens
    • In der Heiligen Schrift gibt es zwei Gruppen von Aussagen vom Gericht über die Menschen. Die eine betont, dass Christus für alle Menschen gelitten hat und gestorben ist, dass Gott unbedingt das Heil aller will. Die andere Gruppe spricht eindeutig vom Gericht und von der Verurteilung derer, die sich ihrer Nächsten nicht erbarmten, und darum mit ewiger Verdammung bestraft werden. Dieser scheinbare Widerspruch verbietet es uns, im voraus wissen zu wollen, wie das Gericht Gottes ausgeht: «Wir stehen ganz und gar unter dem Gericht und haben kein Recht und keine Möglichkeit, dem Richter vorweg in die Karten zu schauen.» Die Rede über die Hölle hat nur einen Sinn: «... den Menschen dahin zu bringen, sein Leben im Angesicht der realen Möglichkeit ewigen Scheiterns zu meistern und die Offenbarung als einen Anspruch von letzter Ernsthaftigkeit zu verstehen» (J. Ratzinger). Das ernsteste, was es gibt, ist nicht die Strafgerechtigkeit Gottes, sondern seine Liebe. Darum ist die «Hoffnung für alle» dem Christen nicht nur möglich, sondern geradezu geboten.

      Kleiner Diskurs über die Hölle : Apokatastasis
    • Von Gott und der Welt

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Im Jahre 1984 begründete der damalige Kärntner Bischof Egon Kapellari die St. Georgener Gespräche. Alljährlich sprachen seither herausragende Theologen des deutschsprachigen Raums über die aktuellen Themen des Glaubens und des Lebens im Stift St. Georgen am Längsee. Dieses theologische Lesebuch bietet einen hochinteressanten Querschnitt durch die großen Themen der letzten 25 Jahre. Die Liste klangvoller Autorennamen aus verschiedenen theologischen Disziplinen reicht von Hans Urs von Balthasar und Eugen Biser über Karl Lehmann und Johann Baptist Metz bis zu Joseph Ratzinger und Manfred Scheuer, das Themenspektrum von der Gottesfrage bis zu den brisanten ethischen Problemen unserer Zeit. Die Beiträger im einzelnen: Alois Schwarz/Karl-Heinz Kronawitter/Michael Langer/Hans Urs v. Balthasar/Joseph Ratzinger/Robert Spaemann/Karl Lehmann/Jörg Splett/Hans Maier/Christoph Schönborn/Klaus Hemmerle/Eugen Biser/Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz/Walter Kasper/Gottfried Bachl/Johann Baptist Metz/Kurt Koch/Karl Matthäus Woschitz/Karl Josef Kuschel/Johannes Gründel/Alex Stock/Erich Zenger/Thomas Söding/Eberhard Schockenhoff/Elisabeth Jünemann/Medard Kehl/Manfred Scheuer/Bertram Stubenrauch

      Von Gott und der Welt
    • Zwei Plädoyers

      Hans Urs von Balthasar: Warum ich noch ein Christ bin; Joseph Ratzinger: Warum ich noch in der Kirche bin

      • 74 Seiten
      • 3 Lesestunden
      Zwei Plädoyers