Andrzej Szczypiorski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Andrzej Szczypiorski war ein polnischer Journalist und Romanautor, dessen Werk sich häufig mit den komplexen polnisch-deutschen Beziehungen und den moralischen Dilemmata der jüngeren Geschichte auseinandersetzte. Er veröffentlichte über zwanzig Bände mit Romanen, Essays und Reportagen, in denen er die Haltungen verschiedener Gruppen während der NS-Besatzung und die politischen Konflikte seines Landes untersuchte. Szczypiorski betrachtete Literatur als eine Mission, die der Gesellschaft dienen sollte, und seine Schriften fungierten oft als Brücke zwischen der polnischen, deutschen und jüdischen Kultur, was ihm Anerkennung als moralische Autorität einbrachte.






Feuerspiele
- 362 Seiten
- 13 Lesestunden
Ein amerikanischer Industrieller, ein Exilrusse und ein polnischer Jude planen eine Kunstausstellung privater Sammler im deutschen Kurort Bad Kranach. Doch treffen hier Menschen aufeinander, die weniger miteinander gemein haben, als sie dachten - und doch mehr, als ihnen lieb ist.
Daß Andrzej Szczypiorski nicht nur ein großer Erzähler, sondern auch ein brillanter Essayist ist, hat er schon mit 'Notizen zum Stand der Dinge' bewiesen. Nun liegen in einem Band all die Reden und Essays vor, mit denen Szczypiorski in den letzten Jahren in aller Munde war, allem voran die 'Rede zum Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands', am 3. Oktober 1994 in Bremen.
Selbstportrait mit Frau
- 251 Seiten
- 9 Lesestunden
» Selbstportrait mit Frau stellt die Unfähigkeit zu einer wahren, tiefen Liebe zwischen Mann und Frau dar. Auf einer anderen Textebene versuche ich aber eine viel allgemeinere Überlegung mitzuteilen, nämlich die, daß die Unfähigkeit zu lieben ein Charakteristikum unserer Zeit ist, ganz unabhängig davon, ob jemand in der vollkommensten Demokratie oder im schlimmsten Totalitarismus lebt.«
Den Schatten fangen
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Geschichte eines polnischen Jungen, der im Sommer 1939 das von drohender Kriegsgefahr überschattete Ende seiner Kindheit erlebt.
Der Teufel im Graben
- 197 Seiten
- 7 Lesestunden
Stanislaw Ruge erinnert immer irgendwen an irgend jemanden. In der Kneipe eines polnischen Provinznestes kommt er mit einem Dienstreisenden und dem ortsansässigen Rostocki ins Gespräch. Rostocki besteht darauf, in Ruge einen Polizisten wiederzuerkennen, der in der Nazizeit mit den Deutschen kollaborierte. Am nächsten Morgen wird Ruge überfahren auf den Zuggleisen aufgefunden. Selbstmord - oder Mord?
Tintenfass
Das Magazin für den überforderten Intellektuellen - Ist Kunst überflüssig?
- 353 Seiten
- 13 Lesestunden
Nacht, Tag und Nacht - bk1162; Diogenes Verlag; Andrzej Szczypiorski; Paperback; 1991






