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Gerhard Schulz

    Das Reichssteuerregister von 1497 des Fürstentums Brandenburg-Ansbach-Kulmbach oberhalb Gebürgs II
    Die deutsche Literatur zwischen Französischer Revolution und Restauration I
    Was wird aus der Universität?
    Kleist
    Die nationalsozialistische Machtergreifung
    Novalis
    • Novalis

      Leben und Werk Friedrich von Hardenbergs

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Von Novalis (1772-1801) ist das zentrale Symbol der Romantik: die blaue Blume, die romantische Sehnsucht verkörpert. Gerhard Schulz bietet in seiner Biographie einen umfassenden Einblick in das Leben und Werk des frühromantischen Schriftstellers, Dichters und Philosophen Friedrich von Hardenberg, der auch als Bergmann, Geologe, Salinentechniker und Jurist tätig war. Schulz stellt einen vielseitigen Autor vor, der fest in der Lebenspraxis seiner Zeit verwurzelt war. In zwölf Kapiteln entfaltet er dieses kurze, aber intensive Leben vor dem Hintergrund der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte des späten 18. Jahrhunderts. Novalis hinterließ ein vielgestaltiges Werk, das das lange tradierte Bild des „romantischen Träumers“ korrigiert und die Annahme widerlegt, seine naturwissenschaftlichen Arbeiten seien nur einem ungeliebten „Brotberuf“ geschuldet. Schulz beschreibt einen Autor, der in seinem Denken und Schreiben stets danach strebte, Enge und Isolation zu überwinden. Seine bedeutendsten Werke – die Hymnen an die Nacht, der Roman Heinrich von Ofterdingen und das magische Lied der Todten – belegen dies ebenso wie das poetisch-philosophische Fragment des Allgemeinen Brouillons, das kürzlich auch ins Englische und Französische übersetzt wurde und als Entwurf einer „Romantischen Enzyklopädie“ gilt.

      Novalis
      4,4
    • Kleist

      Eine Biographie

      Die große Kleist-Biographie von Gerhard Schulz schildert das Leben eines Dichters, der mit sich selbst und den Herausforderungen seiner Zeit kämpfte. In den politisch turbulenten Jahren der Napoleonischen Kriege suchte er verzweifelt nach seiner Bestimmung. Als er sie in der Literatur fand, blieb ihm die Anerkennung seiner Zeitgenossen verwehrt, was schließlich zu seinem selbstgewählten Ende führte. Kleist, von Natur aus scheu, vermied es, seine Spuren zu hinterlassen, und sein Ruhm wuchs erst nach seinem Tod. Die Biographie beleuchtet Fragen zu seinem Streben nach Liebe, seinen ständigen Reisen, seiner möglichen Rolle als Agent im Kampf gegen Napoleon und der Beziehung zu Goethe, der für ihn eine übermächtige Figur darstellte. Zudem wird untersucht, wie all dies mit seinem literarischen Werk zusammenhängt. Schulz bietet eine lebendige Erzählung, die von Kleists Jugend in Preußen bis zu seinem tragischen Ende in der Nähe von Potsdam reicht. Trotz der langen Zeit, die die Deutschen benötigten, um Kleists Meisterschaft zu erkennen, ist das Interesse an seinem Werk heute ungebrochen. Diese Biographie zielt darauf ab, diesem Verlangen gerecht zu werden und Kleists komplexe Persönlichkeit und sein Erbe zu beleuchten.

      Kleist
      3,6