Das Geheimnis der Goldenen Blüte
Ein chinesisches Lebensbuch
Richard Wilhelm war ein deutscher Übersetzer, der sich auf die Übertragung chinesischer philosophischer Werke ins Deutsche konzentrierte. Seine Übersetzungen, die für ihre Tiefe und Präzision geschätzt werden, haben durch spätere Übertragungen in andere Hauptsprachen maßgeblich dazu beigetragen, diese tiefgründigen Ideen einem breiteren globalen Publikum zugänglich zu machen. Seine Fassung des I Ging gilt bis heute als herausragend, ebenso wie seine Version von Das Geheimnis der Goldenen Blüte. Beide einflussreichen Übersetzungen werden durch Einführungen seines persönlichen Freundes, des Schweizer Psychologen Carl Jung, bereichert, was ihre intellektuelle Bedeutung unterstreicht.







Ein chinesisches Lebensbuch
An elegantly packaged new edition of a classic Chinese folk tale collection that responds to the contemporary fascination with the ancient culture of the Far East.
The work serves as a foundational text of Daoism, emphasizing the dual concepts of Dao and De central to Laozi's worldview. It presents two ways to experience the Dao: through observation of the world's phenomena and through introspection and silence. Rich in nature and societal parables, it illustrates principles such as adaptability, the dangers of excess, and the constant change of the world governed by the law of opposites. The symbol of Taiji represents the unity of Yin and Yang, reflecting the core of Laozi's teachings from the 6th century B.C.
Nach Absolvierung der kleinen Wissenschaften trat der Schüler im Alter von fünfzehn Jahren in die hohe Schule der Hauptstadt ein, um die große Wissenschaft zu erlernen, die sich mit Staats- und Gesellschaftsordnung befasste. Diese Schüler waren Söhne des Adels und erhielten eine öffentliche Erziehung. Konfuzius gründete die erste Privatschule, in der er die Themen der staatlichen Schulen sowohl theoretisch als auch praktisch aus seiner Perspektive behandelte. Sein innovativer Ansatz bestand darin, die überlieferten Formen aus der Sicht des moralischen Gesetzes zu kritisieren und neu zu interpretieren. Die Grundlagen dieser konfuzianischen Wissenschaft sind in diesem Werk zusammengefasst. Es steht zeitlich nahe zu Maß und Mitte, ist jedoch weniger metaphysisch und stärker volkswirtschaftlich orientiert. In der Sungzeit wurde dieses Kapitel aus den Aufzeichnungen der Sitten entnommen und als eines der „vier Bücher“ veröffentlicht. Dschu Hi vertrat die Theorie, dass „Die Grundlagen“ von Konfuzius und „Die Ausführungen“ von Dseng Schen stammen, jedoch ohne historischen Beleg. Er ordnete den Text neu und deutete ihn aus der Perspektive der Sungphilosophie. In der Mingzeit stellte Wang Yang Ming die Schule des Dschu Hi in Frage und bot eine neue Interpretation des Textes an. Während der Mandschuzeit kehrte die historische Schule zum ursprünglichen Text zurück, dessen Übersetzung hier präsentiert wird.
Das I Ging ist ein bedeutendes Werk der alten chinesischen Kosmologie und Philosophie, das die Balance der Gegensätze und die Akzeptanz von Veränderungen betont. Es beschreibt die Welt in 64 Hexagrammen und wird in der westlichen Kultur als Weisheits- und Weissagungsbuch sowie in China als Orakel genutzt.
Das wahre Buch vom quellenden Urgrund
Das Liä-Dsi das wahre Buch vom quellenden Urgrund ist ein Klassiker der taoistischen Philosophie und das Bindeglied der Lehren Laotses und Kungfutses. Im 4. Jahrhundert v. Chr. in China in der Tang-Zeit entstanden, beinhaltet die Sammlung chinesische Texte aus dem taoistischen Gedankenkreis. In vielen lehrreichen und fantastischen allegorischen Geschichten und Fabeln werden Fragen der Philosophie humorvoll und verständlich veranschaulicht.
„Wissen und Lernfähigkeit machen einen Menschen vollkommen und frei“ „Sein Ziel war es zu lernen, wie man ein rechter Mensch werden kann.“ Er war der bedeutendste Philosoph Chinas, prägte die Ethik des Alltags und sorgte sich um Fragen und Probleme der Staatsphilosophie: In dieser frühen Biographie geht Richard Wilhelm dem Leben und Schaffen des großen Weisen Konfuzius nach: Er folgt seinen Spuren von seiner Geburt und seiner Familie bis zu seinem Tode im Sommer des Jahres 479 v. Chr. Konfuzius‘ philosophisches Interesse lag in den menschlichen und sozialen Beziehungen – und dort besieht auch Wilhelm sein Streben mit einer faszinierenden Detailtreue. Die Weisheit des Konfuzius wirkt noch bis heute nach und lässt uns noch immer erstaunt und nachdenklich zurück.
Die Ausstellung „Faszination Glas - Richard Wilhelm - Glasgestaltung zwischen Tradition und Moderne“ entführt den Besucher in die facettenreiche Welt des Werk- und Kunststoffes Glas. Seit einigen Generationen widmen sich die Mitglieder der Familie Wilhelm der handwerklichen und künstlerischen Arbeit mit Glas. Richard Wilhelm ist wohl der populärste Glaskünstler seiner Familie: Im Auftrag der Regierung der DDR schuf er seinerzeit die „Gläserne Blume“, eine 6 Meter hohe Stahl-Glas-Plastik, die im Ostberliner „Palast der Republik“ aufgestellt war.