Peter Eckhoff, ein angesehener Ingenieur, wird verdächtigt, seine verschwundene Frau Julia ermordet zu haben. Nach einem weiteren Verbrechen an seiner Freundin Charlotte flieht er panisch durch Deutschland und gerät in die Welt der Kleinkriminalität. Kommissarin Caroline Heynen versucht, das Rätsel zu lösen.
Arthur Pullrich, genannt ›Pulle‹, wird nach seiner Haftentlassung von Kriminalhauptmeister Aloys Schulte verfolgt, der ihm einen weiteren Bruch anhängen möchte. Als Pulles Nachbar tot aufgefunden wird, muss er die Hintergründe klären, um in Ruhe leben zu können.
Die sechzehnjährige Anna Laysen ist seit Mai verschwunden. Privatdetektiv Rolf Kramer wird beauftragt, nach ihr zu suchen, nachdem ihr Fahrrad gefunden wurde. Während seiner Ermittlungen stößt er auf Geheimnisse und merkwürdiges Verhalten der Dorfbewohner, die die Suche erschweren.
Sabine Kehlin, jung, hübsch, erfolgreich und reich, hat sich das Leben genommen. Während die Polizei den Fall als Selbstmord abtut, bleibt ihre Schwester Irene skeptisch. Sie fragt sich nach dem Motiv und dem Fehlen eines Abschiedsbriefs. Um Klarheit zu gewinnen, engagiert sie die Privatdetektive Peter Altmann und Walter Müller, die sich in ihrer Verschiedenheit gut ergänzen. Die Ermittlungen führen sie in Sabines Umfeld, wo sie Bekannte und Kollegen befragen. Doch die Ergebnisse sind ernüchternd: Sabine erscheint als gehemmt, eigenbrötlerisch und wenig spannend. Die Detektive kämpfen mit der Monotonie ihrer Arbeit, bis sich die Situation verändert. Altmann wird von einem blauen Opel verfolgt, und eine Bekannte der Toten entpuppt sich als schwer zu fassen, da sie einen falschen Namen verwendet. Die Spur führt in die Unterwelt, zu einem Mann, der offiziell einen Tante-Emma-Laden betreibt, aber auch Verbindungen zu zwielichtigen Geschäften hat. Die Frage bleibt: Was verband diesen "Macker" mit der jungen, wohlhabenden Sabine? Altmann und Müller finden die Antwort, doch die Lösung des Falls bringt nur neuen Ärger mit sich.
Die Geschichte dreht sich um Inge Weber, die unter Amnesie leidet und unter mysteriösen Umständen an einem Autobahnparkplatz gefunden wurde. Hauptkommissar Grembowski glaubt nicht an ihre Gedächtnisverlust, während sein Kollege Jens Rogge, der den Fall übernimmt, auf eigene Faust ermittelt und dabei gefährliche Entdeckungen macht.
Das LKA steht unter Druck, da ein Erpresser mit Bränden in verschiedenen Gebäuden droht. Die "Soko Feuer" hat Schwierigkeiten bei den Ermittlungen, da der Täter keine Spuren hinterlässt und interne Konflikte die Arbeit behindern. Horst Bieber beleuchtet politische Machtspiele und Intrigen in einem spannenden Thriller.
Kommissar Sartorius steht vor einem Rätsel. Jemand hat das Gebäude der Firma Alfachem unter Wasser gesetzt und anschließend den Brandalarm der höchsten Gefahrenstufe ausgelöst. Als die Feuerwehr wenig später mit einem riesigen Einsatzkommando anrückt, findet sie nur die Leiche des Nachtwächters. Die Todesursache ist nicht eindeutig, wahrscheinlich Herzversagen. Die Polizei will den Fall eigentlich unauffällig zu den Akten legen. Doch Hauptkommissar Sartorius bleibt hartnäckig, zumal Dr. Brauneck, einer der wichtigsten Chemiker der Alfachem, seit dem Fehlalarm spurlos verschwunden ist …Seine Hartnäckigkeit bringt Sartorius allerdings in große Gefahr, was kaum verwundert, da sich nach und nach herausstellt, dass eine politisch gefärbte Verschwörung hinter der ganzen Sache steckt. Er gerät immer tiefer in einen Sumpf von Intrigen, Geheimdienstaffären und illegalen Erfindungen und es erscheint fraglich, ob er aus diesem Labyrinth je herausfinden kann. –Seinen ersten Kriminalroman SACKGASSE veröffentlichte Horst Bieber 1982. Für seinen Krimi SEIN LETZTER FEHLER, erschienen 1986, erhielt er 1987 den Deutschen Krimi Preis.
Schon am Tage wirkte die Schlachthofstraße düster und hässlich, kurz vor 24 Uhr in einer ungewöhnlich nasskalten Aprilnacht konnte sie das Fürchten lehren. Die hohen, fensterlosen Wände der Fabriken, der Lagerhallen und des Schlachthofes, von denen der Putz bröckelte, hatten viel Ähnlichkeit mit Gefängnismauern, und die wenigen trüben Laternen verstärkten den Eindruck noch. Kein Mensch weit und breit, nicht einmal ein parkendes Auto. Wie zur Bestätigung fauchte eine Bö durch die Mauerschlucht und rüttelte den Wagen durch. Am Güterbahnhof schwankten die Leuchten, die an Kabeln quer über den Gleisen hingen, und warfen bedrohliche Schatten.Eine halbe Minute fuhren Hartmut Prinz und Franziska Seidel, die beiden Zivilfahnder, schweigend an den Gleisen des Rangierbahnhofes vorbei, dann befahl sie plötzlich «Halt!»Wie eine Wilde kurbelte sie das Fenster runter und riss das Nachtglas «Du, das ist der Geier.»Durch puren Zufall entdecken die beiden Zivilfahnder den entsprungenen Sträfling «Der Geier». Aber nicht nur die Unterwelt hat ein brennendes Interesse daran, ihn so schnell wie möglich mundtot zu machen. Auch bei der Polizei können es sich einige Leute nicht leisten, dass der Geier singt. Und so stirbt der Geier bei einem Schusswechsel mit der Polizei, obwohl er gar keine Waffe bei sich trug ...