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Albert Camus

    7. November 1913 – 4. Januar 1960

    Albert Camus, ein französischer Schriftsteller algerischer Herkunft, ist bekannt für seine Auseinandersetzung mit dem Absurden und dem menschlichen Aufstand dagegen. Seine Werke befassen sich häufig mit Themen der Entfremdung, der Sinnsuche und der moralischen Ordnung in einer gottlosen Welt. Camus' Prosa zeichnet sich durch Reinheit, Intensität und Rationalität aus und spiegelt seine unermüdliche ethische Untersuchung wider. Sein literarisches Erbe liegt in seinen dringlichen Lehren über die Annahme der Absurdität mit Hoffnung und die Ablehnung der Verzweiflung.

    Albert Camus
    Gesammelte Erzählungen
    Die Pest. Der Fremde
    Tagebuch 3. März 1951 - Dezember 1959
    Dramen
    Spectaculum 6. Moderne Theaterstücke
    Tagebücher
    • Tagebücher

      • 495 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Wert haben oder keinen Wert haben. Schöpferisch sein oder nicht. Im ersten Fall ist alles gerechtfertigt. Alles, ohne Ausnahme. Im zweiten Fall herrscht vollkommene Absurdität. Bleibt die Wahl des ästhetischen Selbstmords: Heirat + 40 Stunden oder Revolver. Werkstattaufzeichnungen, Gedankenskizzen, Entwürfe und Notizen - ein eindrucksvolles Tagebuch und ein authentisches Stück Biographie.

      Tagebücher
      4,6
    • Machtbesessene Despoten, verblendete Attentäter, oder aufständische Freiheitskämpfer: die Dramen Albert Camus’ machten ihn zu einem Klassiker der Moderne und bestechen bis heute durch ihre Aktualität. Diese erstmals vollzählige und erweiterte Ausgabe seiner Dramen versammelt sieben insgesamt neu übersetzte Stücke in einem Band, darunter das erst 2006 entdeckte «Impromptu der Philosophen», eine eindringlich-ironische Auseinandersetzung des Künstlers mit Jean-Paul Sartre. Caligula Das Missverständnis Der Belagerungszustand Die Gerechten Die Besessenen Das Impromptu der Philosophen Die Liebe zum Kreuz

      Dramen
      4,4
    • Treue führt in den Abgrund, Untreue ins Nichts. Erst drei Jahrzehnte nach seinem Unfalltod erschienen die Tagebuchaufzeichnungen Albert Camus ́ aus seinen letzten neun Jahren. Sie geben nicht nur Auskunft über sein Werk und seine Biographie, seine Lektüre und seinen historischen Bruch mit Sartre. Die Einsamkeit, in der das Todesmotiv immer mitschwingt nimmt das Ausmaß einer psychischen Gefährdung an, und ein geheimes Leitmotiv bricht sich in Notizen Bahn - die Unfähigkeit, zu lieben.

      Tagebuch 3. März 1951 - Dezember 1959
      4,3
    • Der Fall / Die Ehebrecherin/ Die Abtrüninge oder Ein verwirrter Geist/ Die Stummen/ Der Gast/ Jonas oder Der Künstler bei der Arbeit/ Der treibende Stein

      Gesammelte Erzählungen
      4,3
    • Zwischen Ja und Nein

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Beinhaltet das Vorwort zu "Licht und Schatten" und die daraus entnommene Erzählung "Tod im Herzen" sowie Auszüge aus dem Tagebuch, aus dem Roman "Der erste Mensch" und aus dem Roman "Der glückliche Tod".

      Zwischen Ja und Nein
      4,5
    • Albert Camus (1913-1960) war ein algerischer Franzose, Widerstandskämpfer und Existenzialist, der mit moralischer Urteilskraft auf die Herausforderungen seiner Zeit reagierte. Er erhielt 1957 den Nobelpreis und gilt als bedeutender Moralist der französischen Literatur. Dieser Band bietet eine Auswahl ungekürzter Texte aus seinem umfangreichen Werk sowie eine Monographie über sein Leben.

      Albert Camus. Ein Lesebuch mit Bildern
      4,2
    • Schreib ohne Furcht und viel

      Eine Liebesgeschichte in Briefen 1944-1959

      Im Frühjahr 1944 lernen sie sich im besetzten Paris kennen: der Schriftsteller Albert Camus und die Schauspielerin Maria Casarès. Wenig später beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die anderthalb Jahrzehnte währt – bis zu Camus' tragischem Unfalltod am 4. Januar 1960. Welche Intensität diese Liebe hatte, welche Höhen und Tiefen sie durchlebte, das dokumentiert ausführlich und eindrucksvoll der Briefwechsel der beiden. „Schreib ohne Furcht und viel“, dieser Zuruf von Casarès wirkt wie ein Motto für ihre Korrespondenz. In einer höchst poetischen Sprache versichern sie einander ihre Liebe, tauschen sich aus über Alltägliches wie über die großen Ereignisse in Politik und Literatur. In Frankreich erschien dieser Briefwechsel im Jahr 2017 und wurde zur literarischen Sensation. In Deutschland erscheint er jetzt zum ersten Mal. Das Buch spiegelt Camus' unverstellte Stimme wie kaum eine andere Publikation des Autors. Unsere Ausgabe enthält ein Vorwort des Schriftstellers Uwe Timm, der in den 1970er Jahren seine Doktorarbeit über Albert Camus schrieb.

      Schreib ohne Furcht und viel
      4,0
    • «Der Mythos von Sisyphos» kreist um die zentrale Frage, die Grundfrage auch aller Philosophie, «ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht». Sisyphos steht für den Menschen, der sich seiner wahren Stellung in der Welt ­ und das heißt: seiner absurden Situation ­ bewußt ist. Das «Absurde» bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem Menschen und seiner Sehnsucht nach Sinn und Verstehen und dem Schweigen der Welt, ihrer Undurchdringlichkeit und Gleichgültigkeit. Mit dieser Erfahrung stellt Camus die Forderung an den Menschen, dieses Leben und diese Situation ohne Illusionen auszuhalten, aller Transzendenz und allen Trostes zu entraten und eine sich ganz im Diesseits ihren «Sinn» gebende Existenz auf sich zu nehmen, deren «Reich ganz von dieser Welt ist». Allein diese geistige Haltung ­ so Camus ­ verleiht dem Menschen in seiner absurden Situation Würde und Wert: «Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.» «Der Mythos von Sisyphos» entstand einige Monate nach dem «Fremden». Camus kommentiert hier philosophisch, was er dort künstlerisch zu fassen versuchte, und vollzieht in diesem frühen Essay den ersten Schritt von der Erfahrung der Absurdität zur mitmenschlichen Revolte, die in seinen folgenden Werken im Mittelpunkt seines Denkens und Gestaltens steht.

      Der Mythos von Sisyphos
      4,3
    • Albert Camus, der große Philosoph, Schriftsteller und Nobelpreisträger wäre im November 2013 hundert Jahre alt geworden. Die in diesem Band versammelten Essays Hochzeit des Lichts und Heimkehr nach Tipasa, sind zeitlose Liebeserklärungen an seine Heimat Algerien, Hymnen auf die Sonne, das Licht und den Himmel über dieser einzigartigen Landschaft am Mittelmeer. Nirgends fühlte Camus sich so wohl wie an dem Ort seiner Kindheit, uns so nehmen diese beiden „Impressionen am Rande der Wüste“ in seinem umfangreichen Werk eine Ausnahmestellung ein, erkennbar als Ausgangspunkt seines späteren Schaffens.

      Hochzeit des Lichts
      4,0
    • Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

      Der Fremde
      4,2
    • Königs Erläuterungen - Albert Camus

      La Peste - Analyse | Interpretation

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben.

      Königs Erläuterungen - Albert Camus
      2,0
    • Die Jubiläums-Anthologie beleuchtet die Lebenswelt von Antoine de Saint-Exupery und thematisiert Fliegen, Einsamkeit, menschliche Solidarität und den Kampf gegen Totalitarismus. Seine Prosatexte werden mit Werken von Zeitgenossen wie Camus, Lorca und Hemingway verglichen. Saint-Exupery wurde im Juni 2000 hundert Jahre alt.

      Der Flieger und die Sterne. Albert Camus, Ernest Hemingway, Irmgard Keun u. Victor Klemperer
      3,0
    • Das Exil und das Reich

      Gesammelte Erzählungen

      Sechs Erzählungen von Albert Camus, vereint durch ein Thema: das Exil als Gefangenschaft des Menschen in einer falschen, beengenden Umgebung. «Welch ein Stil! Welche Präzision und Eleganz, Sparsamkeit und visionäre Plastizität! Dass es auch in unserem Jahrhundert noch möglich ist, Wahrheit und Schönheit, Maß und Vision, Eleganz und Unbestechlichkeit zu vereinigen, schenkt uns Vertrauen zum Gewesenen, tröstet uns in der Dunkelheit des Tages und lässt uns hoffen für morgen.» (Walter Jens)

      Das Exil und das Reich
      3,5
    • Weder Opfer noch Henker

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Wir wissen heute, dass es keine Inseln mehr gibt, dass die Grenzen sinnlos sind. Wir wissen, dass wir in einer Welt der konstanten Beschleunigung je nachdem zur Mitschuld oder zur Solidarität gezwungen werden. Was wir in den 40er Jahren gelernt haben, ist, dass die Beschimpfung eines Studenten in Prag gleichzeitig den Arbeiter in Clichy traf, dass das irgendwo an den Ufern eines mitteleuropäischen Flusses vergossene Blut dazu führte, dass ein Bauer aus Texas das seinige auf dem Boden jener Ardennen verlor, die er erstmals sah. Es gab und gibt auf dieser Welt kein einziges gesondertes Leiden, keine einzige Folter mehr, die sich nicht auf unseren Alltag auswirkte. Wir wissen also alle ohne den Schatten eines Zweifels, dass die neue Ordnung, die wir suchen, keine ausschließlich nationale, nicht einmal eine kontinentale und vor allem keine westliche oder östliche Ordnung sein kann. Es muss eine universale Ordnung sein.“

      Weder Opfer noch Henker
      4,0
    • Unter dem Zeichen der Freiheit

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

      Unter dem Zeichen der Freiheit
      3,8
    • Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

      Der Fall
      4,1
    • Der Mensch in der Revolte

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      «Unsere Verbrecher sind nicht mehr jene entwaffneten Kinder, die zur Entschuldigung die Liebe anriefen. Sie sind im Gegenteil erwachsen und haben ein unwiderlegbares Alibi, die Philosophie nämlich, die zu allem dienen kann, sogar dazu, die Mörder in Richter zu verwandeln.» Mit der hier vorliegenden Essaysammlung setzt Albert Camus die Tradition der französischen Moralisten fort. Das strenge und anspruchsvolle Werk ist eine Absage an die Auffassung, dass Geschichte ein sinnvoller Ablauf sei. Er versucht nachzuweisen, dass die politischen Ideen von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute Konstruktionen und Utopien waren, da sie das Absolute wollen, und deshalb notwendig ins Absurde, in Terror und legitimierten Mord einmünden mussten.

      Der Mensch in der Revolte
      4,1
    • Camus‘ Dramen vollzählig und in neuer Übersetzung Ganz gleich, ob es machtbesessene Despoten, verblendete Attentäter oder aufständische Freiheitskämpfer sind, die in den Dramen von Albert Camus zu Wort kommen: Die Aktualität seiner Texte ist unübersehbar. So füllen die Stücke des Autors, der längst zu einem modernen Klassiker geworden ist, bis heute weltweit die Theater. Die erweiterte und vollzählige Ausgabe seiner Dramen versammelt sieben neu übersetzte Stücke in einem Band, darunter das erst 2006 entdeckte «Impromptu der Philosophen», eine eindringlich-ironische Auseinandersetzung des Künstlers mit Jean-Paul Sartre. «Camus hat grandiose, magische Sätze hinterlassen, die wie unverrückbare Felsbrocken in der Wort-Wüste des 20. Jahrhunderts herumstehen.» (Die Zeit)

      Sämtliche Dramen
      4,0
    • Dieser Band vereint 34 Reden und Vorträge aus den Jahren 1936 bis 1958. Albert Camus attestiert seiner Zeit eine «Krise des Menschen» und will dazu beitragen, all denen, die politisch und historisch zum Verstummen gebracht wurden, ihre Stimme und ihre Würde zurückzugeben. Für Camus besteht die Berufung des Menschen darin, dem Unglück der Welt entgegenzutreten, um Leid zu verringern. Und auch der Schriftsteller kann sich dieser Berufung nicht entziehen, die Aufgabe und Ehre zugleich ist: «Mir sind Menschen, die sich engagieren, lieber als engagierte Literatur. Mut im Leben und Talent im Werk, das ist nicht das Schlechteste.»

      Vorträge und Reden
      2,5
    • Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

      Der erste Mensch
      4,0
    • Die Pest

      • 349 Seiten
      • 13 Lesestunden

      «Camus irrt sich nicht in seinem Roman. Das Drama sind nicht die, die durch die Hintertür zum Friedhof entwischen – und für die die Angst vor der Pest endlich vorbei war –, sondern die Lebenden, die in ihren stickigen Schlafzimmern Blut schwitzten, ohne der belagerten Stadt entfliehen zu können.» (Gabriel García Márquez)Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus’ erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht einer Katastrophe.

      Die Pest
      3,9
    • Albert Camus gewann aus seinen bescheidenen familiären Ursprüngen eine unbeirrbare moralische Urteilskraft. Die Schönheit der Natur und die politische Spannung im kolonialen Algerien, in dem er aufwuchs, lieferten ihm den Bilderfundus und die emotionale Intensität für sein kurzes Schriftsteller-Leben. So stellte er sich dann den quälenden Erfahrungen, die Europa für ihn bereithielt: Krieg, Besatzung, Tod. Seine Antwort darauf war: Résistance.

      Albert Camus
      3,5
    • «Nichts wird den Menschen geschenkt, und das wenige, das sie erobern können, muss mit ungerechtem Sterben bezahlt werden. Aber nicht darin liegt die Größe des Menschen. Sondern in seinem Willen, stärker zu sein als die Conditio humana. Und wenn die Conditio humana ungerecht ist, hat er nur eine Möglichkeit, sie zu überwinden: indem er selber gerecht ist.»Diese berühmt gewordenen Essays, Briefe, Reden und Aufzeichnungen gehören zu den klassischen Texten der politischen Literatur. Sie zeigen einen Schriftsteller, der stets inmitten der Kämpfe und Kontroversen seiner Epoche stand.

      Fragen der Zeit
      3,6
    • Der glückliche Tod

      Cahiers Albert Camus

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      „Und ein Stein zwischen Steinen, ging er in der Freude seines Herzens wieder in die Wahrheit der unbeweglichen Welten ein.“ Camus' erster, postum veröffentlichter Roman: In einer beherrschten sinnlichen Prosa beschreibt der Autor die geliebte algerische Landschaft, die mediterrane Sonne, den tiefblauen Himmel, die glühende Erde, die erlösende See, aber auch das Gefühl der Entfremdung und das vertraute Verhältnis zum Tod.

      Der glückliche Tod
      3,8
    • „Wenn wir die Rechtsbrüche und die vielfältigen Mißbräuche zusammenzählen, von denen heute die Rede war, können wir den Tag voraussehen, da sich in einem Konzentrationslager-Europa nur noch Gefängniswärter auf freiem Fuß befinden.“ Essays über Spanien, Algerien und Ungarn, über Tyrannei und Freiheit, Terror und Revolte, in denen wir jene großartige Einheit von Ethos und Vernunft, von Lauterkeit und Klarsicht, von Integrität und Scharfsinn erfahren, die Camus eigen war.

      Verteidigung der Freiheit
      3,6
    • Reisetagebücher

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Es gibt keinen Roman ohne Revolte." Die beiden Texte aus dem Nachlaß sind für Albert Camus und für sein Werk besonders aufschlußreich. Als Reiseberichte werden sie in diesem Band zusammengefaßt: Die Aufzeichnungen über die Reise in die Vereinigten Staaten, und das Tagebuch über seine Reise nach Südamerika. Nicht nur daß in Camus´ ganzem Werk immer wiederkehrende Anliegen der Brüderlichkeit und Menschenwürde, sondern auch all die täglichen großen und kleinen, komischen und tragischen Erlebnisse vermitteln dem Leser das Gefühl, einem der faszinierendsten Menschen unserer Zeit erneut zu begegnen.

      Reisetagebücher
      3,7
    • Le Malentendu

      Französische Lektüre für das 4. Lernjahr, Oberstufe

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Nach langer Abwesenheit kehrt Jan zu seiner Familie zurück, gibt sich aber nicht zu erkennen. Daraus entwickelt sich ein tragisches Mißverständnis, das für das Mißverständnis der Menschen innerhalb der Gesellschaft steht.

      Le Malentendu
      3,7
    • Gleichzeitig läßt die Aufgabe des Schriftstellers sich nicht von schwierigen Pflichten trennen. Seiner Bestimmung gemäß kann er sich heute nicht in den Dienst jener stellen, die Geschichte machen: er steht im Dienst derer, die sie erleiden. Diese Sammlung enthält die drei Erzählungen "Die Abtrünnigen", "Der Gast" und "Die Stummen", dazu die berühmten vier "Briefe an einen deutschen Freund" sowie die beiden Reden anläßlich der Verleihung des Nobelpreises.

      Kleine Prosa
      3,4
    • L' hôte

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden
      L' hôte
      3,5
    • "Was sind Sie von Beruf?", fragte der Kellner. - "Maler", antwortete Jonas. - "Kunstmaler oder Flachmaler?" - "Kunstmaler." - "Ach ja", sagte der Kellner, "das ist nicht leicht."1957 erscheint in Frankreich Albert Camus' Erzählung über den Aufstieg und Fall des jungen Künstlers Jonas. Camus thematisiert darin mit großem Feingefühl die Urproblematik eines jeden Künstlers: ein Leben geprägt von ökonomischen Zwängen, Abhängigkeiten, aber auch von der berauschenden Freiheit des künstlerischen Schaffens. Gequält von den Ansprüchen an sich selbst, aufgerieben in der Unvereinbarkeit von Arbeit und geliebter Familie, gleichzeitig falschen Freunden, Kritikern und Geschäftemachern ausgesetzt, flieht Jonas in die Isolation.In starken, kraftvollen Bildern zeichnet die Berliner Illustratorin Katia Fouquet das Leben des jungen Künstlers Jonas nach und zeigt mit überzeugender Klarheit die Aktualität der schriftstellerischen Vorlage. Ihre spannende Adaption erschafft einen ganz eigenen visuellen Kosmos, in dem sie die Formen des Comic, des Kunstkatalogs und der fiktiven Biografie miteinander verknüpft, und subtil ihre eigene Lebenssituation als Künstlerin mit einfliessen lässt.

      Jonas oder der Künstler bei der Arbeit
      3,3
    • Les Infortunes De La Vertu

      • 306 Seiten
      • 11 Lesestunden

      «Justine oder das Missgeschick der Tugend» (franz. Originaltitel: Justine ou les Malheurs de la vertu) ist ein Roman des Schriftstellers Marquis de Sade, den er 1787 während seiner Inhaftierung in der Bastille verfasste. De Sade fertigte seinen Roman in drei Fassungen (1. Fassung 1787, 2. Fassung 1791 und 3. Fassung 1797). Bei diesem Buch handelt es sich um die dritte und ausführlichste Fassung des Werks. Die Urfassung wurde von de Sade innerhalb von zwei Wochen erstellt und erst 1909 von Guillaume Apollinaire wiederentdeckt. Die späteren Varianten enthalten neue Episoden und Erweiterungen der alten Episoden. Besonders in der dritten Fassung wurden zahlreiche ins Detail gehende sadomasochistische Obszönitäten hinzugefügt. Zusätzlich wurden eine Reihe von philosophischen Betrachtungen in die Handlung eingeflochten. Justine und Juliette sind die Töchter eines bankrotten Kaufmanns. Nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschließt Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, verübt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird glücklich. Justine hingegen wählt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortwährend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie – wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend – wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erzählt, bevor sie in einem Gewitter vom Blitz er-schlagen wird.

      Les Infortunes De La Vertu
      3,2
    • Briefwechsel 1932-1960

      Mit den Erinnerungen Jean Greniers an Albert Camus

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Als der Philosophielehrer Jean Grenier 1930 den 17-jährigen Albert Camus an der Knabenoberschule in Algier trifft, erkennt er schnell dessen außergewöhnliches Talent. Was als Lehrer-Schüler-Verhältnis beginnt, entwickelt sich durch einen regen Briefwechsel zu einer tiefen Freundschaft. Insgesamt 235 Briefe dokumentieren den Austausch von Gedanken und Ideen zwischen Grenier und Camus und reflektieren ihre intellektuellen Ansichten, gegenseitigen Einfluss sowie persönliche Erfolge und Enttäuschungen. Die Korrespondenz bietet spannende Einblicke in die intellektuelle Landschaft Frankreichs und spiegelt die historischen Ereignisse von 1932 bis 1960 wider, darunter den Aufstieg des Faschismus, den Zweiten Weltkrieg und die existenziellen Sorgen der Nachkriegszeit sowie den Algerienkrieg. Jean Ohlenburg hat diesen Briefwechsel erstmals ins Deutsche übersetzt und zeichnet ein eindrückliches Porträt von Grenier, der als Vorbild und Freund Camus' Denken maßgeblich geprägt hat. Ergänzt werden die Briefe durch Greniers Erinnerungen an Camus, in denen er dessen Engagement in der kommunistischen Partei, seine Liebe zu Algerien, die Beziehung zu seiner Mutter, seine journalistische und theatermäßige Tätigkeit sowie seinen kreativen Schaffensprozess reflektiert – stets mit der diskreten Offenheit eines kritischen Bewunderers und Begleiters.

      Briefwechsel 1932-1960
    • In einem Band bieten dir die neuen Königs Erläuterungen alles, was du zur Vorbereitung auf Referat, Klausur, Abitur oder Matura benötigst. Das spart dir lästiges Recherchieren und kostet weniger Zeit zur Vorbereitung. Alle wichtigen Infos zur Interpretation. - von der ausführlichen Inhaltsangabe über Aufbau, Personenkonstellation, Stil und Sprache bis zu Interpretationsansätzen - plus 4 Abituraufgaben mit Musterlösungen und 2 weitere zum kostenlosen Download . sowohl kurz als auch ausführlich. - Die Schnellübersicht fasst alle wesentlichen Infos zu Werk und Autor und Analyse zusammen. - Die Kapitelzusammenfassungen zeigen dir das Wichtigste eines Kapitels im Überblick - ideal auch zum Wiederholen. . und klar strukturiert. - Ein zweifarbiges Layout hilft dir Wesentliches einfacher und schneller zu erfassen. - Die Randspalte mit Schlüsselbegriffen ermöglichen dir eine bessere Orientierung. - Klar strukturierte Schaubilder verdeutlichen dir wichtige Sachverhalte auf einen Blick. . mit vielen zusätzlichen Infos zum kostenlosen Download

      Textanalyse und Interpretation zu Albert Camus, L'Étranger
    • Dramen

      Caligula, Das Mißverständnis, Die Gerechten, Die Besessenen, Belagerungszustand

      Dramen