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Diane Broeckhoven

    4. März 1946

    Diane Broeckhoven ist eine flämische Schriftstellerin. Ihre Werke befassen sich oft mit tiefgründigen menschlichen Themen und erforschen die Komplexität menschlicher Beziehungen. Mit ihrem unverwechselbaren Erzählstil und scharfen Beobachtungen zieht sie die Leser in Geschichten, die lange nach dem Lesen nachklingen. Ihr Schreiben wird für seine Ehrlichkeit und seine Fähigkeit geschätzt, die feinen Nuancen der menschlichen Erfahrung einzufangen.

    Diane Broeckhoven
    Eine Reise mit Alice
    Ein Tag mit Herrn Jules
    Was ich noch weiß
    Tage mit Goldrand
    Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück
    Braun ohne Sonne
    • Wat voorafging

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Berthe Moreels (1919-2014) wilde eigenlijk geen kinderen. Haar huwelijk met Jan Broeckhoven bracht evenwel een verbintenis van meer dan zestig jaar, twee dochters en een zoon met zich. Kind nummer één, een dochter, was bijzonder omdat het haar tot moeder maakte. Kind nummer drie, eerste en enige zoon, was haar afgod. Daar tussenin zat kind nummer twee, alweer een dochter en de nagel aan haar doodskist. Diane, de middelste, geboren op de verjaardag van haar vader, bleek een overgevoelig kind met andere noden dan haar grote zus en kleine broer die gezeglijk in het gareel liepen. Ze werkte vanaf het prille begin op moeders zenuwen en kreeg een hele reeks bijnamen, met Mater Dolorosa als een van de opmerkelijkste. Het verlangen naar liefde van deze dochter en de afwijzing van de moeder liepen een leven lang parallel. Met grote openhartigheid schrijft Diane Broeckhoven de biografie van haar moeder én van zichzelf, daar waar hun levens elkaar overlappen. Wat voorafging is een intiem, subtiel en liefdevol portret van twee gevoelige zielen die levenslang naar elkaar gehunkerd en gezocht hebben.

      Wat voorafging2016
    • Warmherzig und fein komponiert erzählt Diane Broeckhoven die Geschichte einer komplizierten Mutter-Sohn-Beziehung. Manon geht in ihrer Rolle als Ehefrau, Hausfrau und Mutter auf, bis ihr Mann sie plötzlich für eine jüngere Frau verlässt. Sie bleibt mit den drei Kindern zurück und muss von nun an allein für die Familie sorgen. Sieben Jahre später entdeckt ihr Sohn Peter durch einen Zufall, dass Manon kurz nach dem Tod ihrer Schwiegermutter eine Affäre mit ihrem Schwiegervater gehabt haben muss. In jugendlicher Empörung und ohne seiner Mutter Gelegenheit zu geben, sich zu erklären, zieht er zu seinem Vater. Die Kinder werden erwachsen und kurz bevor Peter mit seiner frischangetrauten Ehefrau für einige Zeit nach Japan ziehen will, erleidet Manon einen Schlaganfall und fällt ins Koma. Trotz ihrer früheren Differenzen legt Peter seine Pläne auf Eis, um für seine Mutter da sein zu können. Als Manon erwacht, muss sie sich ins Leben zurückkämpfen. Sie notiert, was sie noch weiß, und wird liebevoll von ihren Kindern und ihrem früheren Ehemann unterstützt. Ein Neuanfang wird möglich. Diane Broeckhoven versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen die großen Lebensfragen in einer leicht zugänglichen Geschichte zu verdichten.

      Was ich noch weiß2016
      3,4
    • Kreuzweg

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Eine Frau blickt zurück auf die dramatischen Ereignisse ihrer Kindheit und Jugend, die den Rest ihres Lebens überschattet haben. Als sechzehnjähriges Mädchen geht sie - mehr oder weniger freiwillig - auf ein Französisches Internat, weit weg von zu Hause. Sie träumt von einem Studium an der Sorbonne, will ein normales Leben führen. Doch als ihre Mutter tödlich verunglückt, bleibt das Mädchen allein mit dem Vater zurück. Dem Vater, einer Einkaufsliste und anderen unsäglichen Details. Er ignoriert das Schloss an ihrer Tür. Der Roman "Kreuzweg" zeigt, wie unscheinbare Kleinigkeiten der Entdeckung eines unerträglichen Geheimnisses im Weg stehen können, ja, es geradezu zu verbergen helfen. Im Vergessen liegt Schutz. Die präzise und lakonische Sprache von Diane Broeckhoven führt diese Geschichte zu einem erschütternden und auch überraschenden Höhepunkt - der fünfzehnten Station dieser Geschichte von Leid und Einsamkeit.

      Kreuzweg2012
    • Sylvain, mit sechsunddreißig Jahren noch bei seiner Mutter lebend, führt ein beschauliches Leben mit seiner Schildkröte Gaby. Doch Gaby kann die Abwesenheit einer Partnerin nicht ersetzen. Sylvains Vater hat die Familie verlassen, und seine Schwestern sind fortgezogen, sodass die gekränkte Mutter Julienne all ihre Liebe auf den jüngsten Sohn konzentriert. Sylvain fühlt sich jedoch zunehmend erstickt von dieser Beziehung. Um der mütterlichen Umklammerung zu entfliehen, plant er eine Reise nach Rumänien, doch ein schwerer Sturz seiner Mutter verhindert seine Abreise. Hat sie den Unfall absichtlich herbeigeführt, um ihn an sich zu binden? Enttäuscht beginnt Sylvain, um seine Freiheit zu kämpfen. Unfreiwillig unterstützt ihn Julienne dabei: Ein Tagesausflug an die Nordsee, den sie ihm zum Geburtstag schenkt, eröffnet ihm neue Perspektiven. Wenn er nicht nach Rumänien reisen kann, muss Rumänien eben zu ihm kommen. Die Geschichte erzählt mit Zuneigung und Ironie von der Suche nach Freiheit, Trennungsängsten und den unerwarteten Wegen zum Glück. Sylvain muss, ähnlich wie Gaby, erst einmal kräftig durchgerüttelt werden, um wirklich auf die Welt zu kommen. Ein witzig-rührender Roman über die Herausforderungen familiärer Bindungen.

      Herrn Sylvains verschlungener Weg zum Glück2008
      4,0
    • Wiedersehen mit einer alten Freundin Nach dem Tod ihres Mannes versucht Alice ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Dabei stellt die alte Dame fest, dass es sie an Orte der gemeinsamen Vergangenheit zieht – oder dorthin, wo sie am Ende gar nicht bleiben will. Nicht nur all jene, die „Ein Tag mit Herrn Jules“ liebten, werden „Eine Reise mit Alice“ ins Herz schließen. „Wunderbar lebendig und gleichzeitig sensibel“ (Neue Ruhr Zeitung)

      Eine Reise mit Alice2007
      3,2
    • Einmal Kind, immer Kind

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In den fünfziger Jahren in katholischem Flandern arbeitet Flora in der Poststelle ihres Dorfes und erträgt die Bloßstellungen durch ihre dominante Mutter, die sie wegen ihrer Unfruchtbarkeit hänselt. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet Flora Trost beim Handwerker Mon und wird überraschend schwanger. Ihre Tochter Rosa, ein stilles und etwas seltsames Kind, entwickelt sich langsamer als andere Kinder und entdeckt in der Klosterschule ihre Leidenschaft fürs Lochen und das Konfetti, das bei Marienprozessionen gestreut wird. Flora hortet das Geld, das Mon verdient, und sein Erbe in einem Versteck, da sie den Banken misstraut. Nur Rosa weiß, wo es ist, da Flora es ihr für die Zukunft zugedacht hat. Nach Floras frühem Tod lebt Rosa mit ihrem Vater und lernt Wout kennen, der ebenfalls etwas langsam ist. Ihre Liebe wird jedoch von Mon und Wouts Mutter nicht akzeptiert. Erst zwanzig Jahre später, als Mon ins Altersheim ziehen möchte, holt Rosa das versteckte Geld hervor. Beginnt nun ihre Zukunft? In diesem berührenden und ironischen Roman wird die komplexe Beziehung zwischen Eltern und Kindern sowie das Aufeinandertreffen von Wünschen und Träumen auf eindrucksvolle Weise erzählt.

      Einmal Kind, immer Kind2005
      2,9
    • Ein letztes Schachspiel mit Herrn Jules Alice und Jules, ein altes Ehepaar, haben ein morgendliches Ritual - und auch an diesem Wintermorgen wird Alice geweckt von dem Duft des Kaffees, den Jules schon zubereitet hat. Doch als sie zu ihm ins Wohnzimmer kommt, sitzt Jules tot auf dem Sofa. Da beschließt Alice, diesen Tag noch mit ihrem toten Mann zu verbringen, denn es gibt das eine oder andere, was sie mit ihm zu klären hat und worüber nie gesprochen werden konnte. Wie immer kommt um zehn Uhr der kleine autistische Nachbarsjunge David, um seine übliche Partie Schach mit Jules zu spielen. Am Ende muß David sogar die Nacht bei Alice verbringen, eine ganz unvorstellbare Komplikation. Doch David reagiert ganz anders, als Alice befürchtet hatte, ja er überrascht sie sogar. Diane Broeckhovens Novelle über Alice und Jules und über David und Alice ist eine dichte, ergreifende, wunderbar feine Geschichte über Rituale, Liebe, Verrat und Verlust, einen Verlust, der am Ende auf wunderliche Weise ausgeglichen wird.

      Ein Tag mit Herrn Jules2005
      4,0
    • Braun ohne Sonne

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Katastrophale Bürgerkriege und Überschwemmungen suchten Bangladesch in der Vergangenheit heim und zwangen unzählige Menschen zur Flucht. Viele Kinder gingen dabei verloren. Runu war eines von ihnen. Sie fand, wie einige andere Mädchen auch, bei holländischen Adoptiveltern ein neues Zuhause. Zusammen reisen sie nun nach Bangladesch, in ein Land, das eigentlich ihre Heimat ist. Die Reise übertrifft alle Vorstellungen der Mädchen und verändert für einige das Leben grundlegend.

      Braun ohne Sonne1997
      4,7
    • Seit Elise, fast 17, den eigenwilligen Musikstudenten Franz mit dem roten Wuschelkopf kennen gelernt hat, sind die Tage viel zu kurz geworden. Elise erlebt ihre erste große Liebe, Tage mit Goldrand. Sie weiß aber auch, dass Franz seine eigenen Wege gehen wird und sich nicht anbinden lässt...

      Tage mit Goldrand1994
      3,5