Bookbot

Gertrud Fussenegger

    8. Mai 1912 – 19. März 2009
    Gertrud Fussenegger
    Goethe
    Shakespeares Töchter
    Die Arche Noah
    Ein Spiel ums andere
    Mohrenlegende. Eine Weihnachtsgeschichte
    Jirschi oder die Flucht ins Pianino
    • Christophorus

      Die Legende vom Christusträger. Das Bilderbuch ab 5 Jahren

      Neben Martin, Franz und Nikolaus ist er einer der bekanntesten Heiligen: der heilige Christopherus. In vielen Autos ist sein Bild noch zu sehen – ist er doch vor allem geschätzt als Schutzheiliger der Reisenden: Er zählt zu den 14 Nothelfern und sorgt dafür, dass wir auf unseren Wegen gut und heil ankommen. Vor über 25 Jahren hat das renommierte Künstlerinnen-Duo Gertrud Fussenegger und Annegert Fuchshuber (25. Todestag am 17. 3. 2023) die berührende Legende von Christophorus in Bild und Text gegossen. Von dem Mann, der nur dem Mächtigsten und Größten dienen will, König und Kaiser genügen ihm nicht, selbst der Teufel erschrickt beim Anblick des Kreuzes. Neugierig geworden beschließt Christophorus, diesen Jesus am Kreuz zu suchen, kann ihn aber zunächst nicht finden. Als überaus kräftiger und großer Mann trägt er Wanderer auf seinen Schultern durch einen reißenden Fluss – bis ein kleines Kind vor ihm steht und ebenfalls ans andere Ufer getragen will. Was anfangs wie ein Kinkerlitzchen erscheint, wird zu einer schweren Aufgabe … Die Geschichte von Stoffel, der durch sein Erlebnis zum Christophorus wird, erinnert daran, wer der Größte und Stärkste ist und sich doch, in einem kleinen Kind versteckt, den Menschen anvertraut hat. Eine klassische Heiligenlegende zeitlos erzählt.

      Christophorus2023
    • So gut ich es konnte

      Erinnerungen 1912-1948

      • 494 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Weg und den Ereignissen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gertrud Fussenegger reflektiert in ihrem Lebensbericht bis 1948 die ersten 36 Jahre ihres Lebens und analysiert selbsterlebte Episoden, die die widersprüchlichen Ideen ihrer Generation beleuchten und zu den Irrtümern des Dritten Reiches führten. Die Geographie ihres Lebens ist eng mit der Geschichte dieser Jahre verknüpft. Der Leser erhält zwei Texte: Der erste, umfangreichere, erschien 1979 unter dem Titel „Ein Spiegelbild mit Feuersäule”. Die Autorin hat den Text behutsam gestrafft und in einem letzten Kapitel bis fast in die jüngste Zeit fortgeführt. Fussenegger beobachtet sich und ihre Umwelt genau, jedoch nicht ohne Teilnahme und Sympathie. Sie teilt die Erfahrungen eines langen, reichen Lebens, sowohl als Literatin als auch als Mutter von fünf Kindern, die in schweren Zeiten Übermenschliches leisten musste. Schreiben war ihre Leidenschaft, der sie seit frühester Kindheit treu geblieben ist. Für sie ist Sprache eine einzigartige Gabe, die dem Menschen verliehen ist und ihn dazu befähigt, sich „selbst immer wieder um ein Unendliches zu übersteigen”, wie der Philosoph Pascal es beschreibt.

      So gut ich es konnte2007
    • Goethes Leben und Werk - für Jung und Alt Für viele Kinder ist Johann Wolfgang von Goethe ein Begriff, aber über das Leben des großen deutschen Dichters wissen auch die wenigsten Eltern mehr als ein paar Eckdaten. Gertrud Fussenegger, die „Grande Dame der österreichischen Literatur“, erzählt spannend, lebendig und mit profunder Kenntnis seinen Werdegang vom ungewöhnlichen Knaben zum „großen Genie der Deutschen“, der Werke wie „Faust“ oder „Die Leiden des jungen Werther“ geschrieben hat.

      Goethe2006
      4,3
    • Gertrud Fussenegger ist eine der wenigen letzten deutschsprachigen Erzählerinnen von europäischem Rang. Ihre großen Romane „Die Brüder von Lasawa“, „Das Haus der dunklen Krüge“, „Zeit des Raben, Zeit der Taube“, „Das verschüttete Antlitz“ und „Die Pulvermühle“ sind längst moderne Klassiker und werden immer wieder aufgelegt. Obwohl die Autorin für ihr umfangreiches literarisches Werk zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhielt, ist sie einer breiten literarischen Öffentlichkeit zu wenig bekannt und wird von der Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen. Das vorliegende Gespräch, das der Literaturwissenschaftler Rainer Hackel mit der neunzigjährigen „Grande Dame“ der österreichischen Literatur führte, zeigt die enge Verflechtung zwischen ihrem Leben und Werk - ein Werk, das fast ein ganzes Jahrhundert umspannt und vom unabhängigen Geist der Autorin zeugt. In dem Gespräch wird deutlich, dass Gertrud Fussenegger die Probleme der Gegenwart auf dem Hintergrund ihres profunden historischen Wissens deutet; gerade dadurch gewinnt ihre Zeitzeugenschaft ein besonderes Gewicht. So möchte der Blick in die Werkstatt einer der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit ihrem Werk anregen.

      Gertrud Fussenegger2005
    • Bourdanins Kinder

      • 379 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Eine grandiose Familiengeschichte aus der k. u. k. Zeit. Die Kinder des Rittmeisters Bourdanin suchen inmitten der unsicheren Umbruchsepoche vor dem Ersten Weltkrieg ihren Weg. Zwischen Wien, Pilsen und Galizien entsteht ein meisterhaftes Porträt einer dem Untergang geweihten Ära. Der Hintergrund des Romans bildet das alte Österreich, der Vielvölkerstaat mit seinen Nationalitätenkämpfen und sozialen Umbrüchen. Im Geist der Postmoderne verspricht ein Kind, alles Vergangene zu erzählen und das Gewesene neu zu deuten. Denn, wie das Motto besagt: Nichts wird bewahrt außer durch Verwandlung. Vor vielen Jahren erschien der Roman „Das Haus der dunklen Krüge“, ein literarisches Ereignis, das mit den „Buddenbrooks“ von Thomas Mann verglichen wurde. Jetzt hat die Autorin die oft verlangte Fortsetzung geschrieben, denn anders als bei den Buddenbrooks geht das Leben der Bourdanins weiter. Sechs Kinder mit ganz verschiedenen Schicksalen und Charakteren stehen im Mittelpunkt: Der tyrannische Rittmeister Bourdanin vereinsamt nach dem Tod des ältesten Sohnes. Der geprügelte Roderich wird Abenteurer, während Lily, der ein kurzes Leben prophezeit wurde, zu einer starken Persönlichkeit heranwächst. Marie ist die hingebungsvolle Ehefrau und versucht, zwischen den Kindern und dem Vater zu vermitteln – eine fast unmögliche Aufgabe.

      Bourdanins Kinder2001