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Lars Gustafsson

    17. Mai 1936 – 3. April 2016

    Lars Gustafsson war ein schwedischer Dichter, Romanautor und Gelehrter. Sein Werk befasste sich mit Fragen der Theorie und Philosophie, wobei er oft wissenschaftliche Genauigkeit mit poetischer Vorstellungskraft verband. Seine Schriften erforschen die komplexen Verbindungen zwischen Sprache, Realität und menschlichem Bewusstsein. Gustafssons unverwechselbare Perspektive und tiefgreifende intellektuelle Forschung hinterließen unauslöschliche Spuren in der schwedischen und internationalen Literatur.

    Herr Gustafsson persönlich
    Erzählungen von glücklichen Menschen
    Etüden für eine alte Schreibmaschine
    Sigismund. Aus d. Erinnerungen e. poln. Barockfürsten
    Gegen Null
    Fünf - Minuten - Gedichte
    • Laut Wahrscheinlichkeitsrechnung tendiert die Wahrscheinlichkeit unserer Existenz gegen Null – und dennoch sind wir hier. Wir lesen diesen Text oder spazieren durch schneebedeckte Landschaften in Schweden, während unser Hund einer Wildspur folgt und wir uns orientieren müssen. Wo bin ich? In solch schlechten Kontexten ist Orientierung schwierig! Wir benötigen Anhaltspunkte, um Klarheit zu gewinnen. Lars Gustafsson, der große Erzähler aus dem Norden, wirft einen scharfen Blick auf die Logik und verknüpft deren Aussagen zu einer neuen Perspektive auf die menschliche Existenz. Er nutzt anschaulich moderne Physik und Mathematik und führt deren komplexe Antworten verständlich zurück zur zentralen Frage: dem menschlichen Bewusstsein. In einem zutiefst kalten Universum schreibt Gustafsson die unwahrscheinliche menschliche Wärme in die Logik ein. So leuchtet das menschliche Dasein im Spiegel der Betrachtung auf, und es wird spürbar, wie kostbar der Moment des Menschseins ist. Die Notwendigkeit des Erzählens wird sichtbar in einer Welt, die erst durch Geschichten lebendig wird. Um sich von der Null zu entfernen und somit lebendig und sterblich zu sein, nähern wir uns wieder der Null. – „Ahnen Sie, worüber wir sprechen?“

      Gegen Null
      4,4
    • Etüden für eine alte Schreibmaschine

      Gedichte

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Lars Gustafssons Gedichte führen von der Beobachtung der alltäglichen Dinge bis zu den letzten Fragen. So auch in diesem Band, den er kurz vor seinem Tod fertigstellte. Da geht es um das Klappern einer alten Schreibmaschine oder das Lob des schwedischen Sommers. Daneben finden sich philosophische Betrachtungen auf kleinstem Raum: über den Wunsch „zu sehen, wie mein Zimmer aussieht, wenn ich es nicht sehe“, die Frage, wie es ist, in der Hölle anzukommen, und was man im Paradies tun darf und was nicht. Gedichte des Abschieds und der Erinnerung, im leichten, typischen Ton Gustafssons geschrieben.

      Etüden für eine alte Schreibmaschine
      4,0
    • Den Palast seiner Erinnerungen richtet Gustafsson mit Bildern, Gegenständen und Personen seiner Vergangenheit ein. Er führt den Leser durch eine bunte Sammlung persönlicher Stationen: seine Jugend im Gymnasium von Västerås, Kriegsjahre und denkwürdige Begegnungen mit Max Frisch und Uwe Johnson. Auch findet sich in seinem Palast hie und da Platz für philosophische Fingerzeige, wie sie den Lesern Gustafssons schon lange vertraut sind. »Den Plaudereien dieses gelassenen, blitzgescheiten Lebenskünstlers könnte man immer weiter zuhören! Vielleicht, hoffentlich folgt bald die Fortsetzung.« SPIEGEL EXTRA

      Palast der Erinnerung
      4,0
    • In seinen Essays belegt Gustafsson auf das schönste, wie sich in dieser eigenständigen Gattung Zeitgeschichte, Literatur und Zeitgenossenschaft miteinander verbinden. Der Leser lernt, ohne belehrt zu werden, und gewinnt überraschende Einsichten. Spaziergänge in die Themenbereiche Utopie, Zeit, Fragment und Jugendstil und Skizzen zu den Autoren Peter Weiss, Baudelaire, Rainer Maria Rilke u. a.

      Die Bilder an den Mauern der Sonnenstadt
      4,0
    • Trauermusik. Roman

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Lars Gustafsson verknüpft in drei Lebensgeschichten von den fünfziger bis zu den achtziger Jahren die Entwicklung des Lebens. Er untersucht, wie Entscheidungen unsere Persönlichkeit prägen und fragt, nach welchen Kriterien wir unser Leben vorstellen und Entscheidungen treffen.

      Trauermusik. Roman
      3,5