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Otto Neurath

    10. Dezember 1882 – 22. Dezember 1945

    Dieser österreichische Wissenschaftsphilosoph, Soziologe und politische Ökonom interpretierte den logischen Positivismus als Grundlage für eine behavioristische soziale und ökonomische Theorie. Bevor er 1934 sein Heimatland verließ, war er eine führende Persönlichkeit des Wiener Kreises, der die „wissenschaftliche Einstellung“ und die Bewegung „Einheit der Wissenschaft“ vertrat. Er sprach der Philosophie keinen Wert über die Arbeit an und für die Wissenschaft hinaus zu und sah in der Wissenschaft kein logisch fest gefügtes, auf Erfahrung gegründetes Wissenssystem, sondern ein Feld, das von Unsicherheit, Entscheidung und Kooperation geprägt ist. Aus dieser naturalistischen, ganzheitlichen und pragmatischen Perspektive untersucht die Philosophie die Bedingungen der Möglichkeit von Wissenschaft, wie sie sich in der Wissenschaft selbst zeigen – in Bezug auf physische, biologische, soziale, psychologische, linguistische, logische und mathematische Faktoren. Sein Interesse am sozialen Leben und Wohlbefinden von Individuen prägte seine Ansicht über Sprache, Methode und Einheit der Wissenschaft, wobei er betonte, dass die Theoriebildung über Gesellschaft untrennbar mit dem Theoretisieren für und innerhalb der Gesellschaft verbunden ist. Die Themen politische Ökonomie und visuelle Bildung, basierend auf der ISOTYPE-Sprache, sind konkrete Vermächtnisse, die wieder an Relevanz, Dringlichkeit und Interesse gewonnen haben.

    Wissenschaftliche Weltauffassung, Sozialismus und logischer Empirismus
    Gesammelte bildpädagogische Schriften
    Gesammelte ökonomische, soziologische und sozialpolitische Schriften
    Otto Neurath oder die Einheit von Wissenschaft und Gesellschaft
    Zur Anschauung der Antike über Handel, Gewerbe und Landwirtschaft.
    Lebensgestaltung und Klassenkampf