Hugo HamiltonReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
28. Januar 1953
Hugo Hamilton ist ein irischer Schriftsteller, dessen Werke sich häufig mit Themen wie Identität und Sprache auseinandersetzen. Seine Erziehung, in der er gezwungen war, nur Deutsch oder Irisch zu sprechen, weckte eine Faszination für die englische Sprache und ein Gefühl des Außenseiters in allen Sprachen. Diese Erfahrung prägte seine literarische Stimme, die von einem tiefen Verständnis für die Komplexität interkulturellen Lebens und die psychologischen Auswirkungen sprachlicher Barrieren geprägt ist. Sein Schreiben wird für seine Ehrlichkeit und seine Fähigkeit geschätzt, zutiefst persönliche Erzählungen zu schaffen, die universelle menschliche Erfahrungen widerspiegeln.
Exploring the evolution of Ireland over seventy years, Hugo Hamilton revisits Heinrich Böll's 1956 classic, reflecting on 18 significant locations. This work blends travelogue, memoir, and social commentary with humor, capturing the essence of Ireland's transformation while paying homage to its rich literary heritage. Hamilton's unique perspective offers insights into both the landscape and the cultural shifts that have shaped contemporary Irish identity.
»Ein mächtiges Werk. Es erweckt so vieles zum Leben – Joseph Roth, Deutschland, die Kunst des Schreibens, Bücherverbote, die Vergangenheit, die zur Gegenwart spricht.« Colum McCann Genial und ungewöhnlich – ein Buch erzählt. Und »Die Rebellion«, ein Roman von Joseph Roth aus dem Jahr 1924, hat einiges zu erzählen: die Geschichte des Buches selbst, das 1933 vor der Bücherverbrennung bewahrt wurde, die Geschichte seines Autors, der vor den Nazis fliehen musste, und seiner geliebten Frau Friederike, die ermordet wurde. Und da gibt es noch die Geschichte von Andreas Pum, dem Helden aus »Rebellion«, Kriegsveteran und Drehorgelspieler, den das Glück verlässt, und die aktuelle Besitzerin des Buches, die Deutschamerikanerin Lena Knecht. Sie ist von der handgezeichneten Karte auf der letzten Seite des Buches fasziniert und reist nach Berlin, wo das Buch entstand … Hugo Hamiltons vielschichtiger Roman trägt die Echos der Vergangenheit in die Gegenwart, erzählt hundert Jahre Weltgeschichte und feiert das Überleben der Literatur.
Ein Wanderer zwischen den Sprachen: Der Icherzähler dieses Romans wuchs mit einer deutschen Mutter und einem irischen Vater auf, der das Englische verteufelte und von den Kindern verlangte, Gälisch zu sprechen. Inzwischen ist der Mann erwachsen, er kehrt mit seiner Frau und zwei kleinen Töchtern nach langer Zeit aus Berlin zurück und möchte in Dublin wieder heimisch werden. Doch Erinnerungen und Zweifel überwältigen ihn, und es fällt ihm schwer, Fuß zu fassen – anders als die Palmen in ihrer Straße, die hier gut gedeihen. Sie werden dem Icherzähler zum Sinnbild für seine eigene Wurzellosigkeit.
Hugo Hamiltons ergreifender neuer Roman basiert auf einer Reise nach Berlin, die der irischdeutsche Schriftsteller im Mai 2008 mit seiner Kollegin Nuala O’Faolain unternahm. Die berühmte irische Schriftstellerin war an Krebs erkrankt und hatte nur noch wenige Tage zu leben. Ihr letzter Wunsch war es, dass ihr Freund Hugo Hamilton sie zwei Tage lang auf einer letzten Reise durch Berlin begleitete.
Die Schriftstellerin Úna weiß, dass ihre Tage gezählt sind. Kurz vor ihrem sicheren Tod möchte sie mit ihrem guten alten Freund nach Berlin reisen. Liam, der Úna schon lange kennt und sich auf die Reise eingelassen hat, ist unsicher, ob er der Aufgabe gewachsen ist. Zwei Tage lang begleitet er seine Freundin durch die Stadt. Úna hat eine Liste vorbereitet: das Pergamon-Museum, ein Abschiedessen in der Paris Bar und eine Aufführung von »Don Carlos« in der Staatsoper. Vor allem will sie reden. Ihre Gespräche erfordern, wie Úna es nennt, einen »Rhythmus der Ehrlichkeit«. Es gibt keine Floskeln mehr, keine Ausflüchte. Beide erzählen von entscheidenden Ereignissen in ihrem Leben: Úna von ihren Liebschaften, ihrem berühmten Vater und dem schrecklichen Tod ihres jüngeren Bruders. Liam spricht von Unsicherheiten in seiner Liebesbeziehung und Problemen mit seiner Tochter. Tiefe Zuneigung, Ehrlichkeit und ein unverwüstlicher, vielleicht typisch irischer Humor machen diese Abschiedsreise zu einem ganz besonderen, bewegenden Erlebnis.
In seinem neuen Roman erzählt Hugo Hamilton die Geschichte des Serben Vid Cosic, der nach Dublin zieht, um ein neues Leben zu beginnen. Der Blick des Fremden auf Irland und seine Menschen ist ebenso faszinierend wie die Freundschaft zwischen dem zurückhaltenden Vid und dem temperamentvollen Iren Kevin. Diese Beziehung, geprägt von Loyalität und Schuld, birgt bereits den Keim des Verrats. Vid, der als Schreiner in Dublin Fuß fassen möchte, ist begierig darauf, mehr über Irland, seine Geschichte und seine Menschen zu erfahren. Durch einen Zufall trifft er auf Kevin Concannon, einen jungen Anwalt, und findet schnell einen Freund in ihm. Doch die Schatten der Gewalt liegen über dieser Freundschaft, die auf einer fragilen Allianz basiert. Als Vid den Auftrag erhält, das Haus der Concannons zu renovieren, lernt er auch Kevins Familie kennen, die ihn herzlich aufnimmt. Diese Nähe fasziniert Vid, doch erst spät erkennt er, dass Kevin nicht die gleiche Nähe suchte. Der Roman thematisiert die komplexen Beziehungen zwischen Heimat und Fremde sowie die schmale Grenze zwischen Liebe und Gewalt, Freundschaft und Verrat.
Au crépuscule de la Seconde Guerre mondiale. Maria Liedmann fuit les ruines d'un Berlin dévasté. Elle vient de perdre son petit garçon lors d'un bombardement. Il s'appelait Gregor, il avait à peine trois ans. Dans son errance vers le sud du pays. Maria. esseulée, bouleversée. retrouve son père, Emil. Bien déterminé à redonner le sourire à sa fille, il saisit sa chance, lorsque, dans la marée humaine des fuyards. le destin lui fait croiser la route d'un orphelin du même âge que Gregor. Il met la main de l'enfant dans celle de Maria. Le petit s'appellera Gregor. Il sera son fils. Personne ne s'en rendra compte. Soixante ans plus tard, ce souvenir hante encore la mémoire de Gregor. Cette route, ce grand-père, cette femme qu'il pense être sa mère. Cette mère qui. il en est certain. lui a toujours caché quelque chose. Sa judéité. Il est aujourd'hui professeur de musique, divorcé, il est devenu père aussi. Mais jamais il n'a trouvé la paix ; sans cesse anéanti par le tourment de ses origines. Profitant d'une journée avec sa famille et ses amis dans la quiétude d'un verger, il se penche sur son existence. D'où vient-il ? A quel peuple est lié son destin ? Pourquoi a-t-il l'impression de n'être comme personne ?
Ein Mann voller Geheimnisse auf der Suche nach der Wahrheit über sich selbst Zeit seines Lebens fragt sich Gregor Liedmann, ob er der leibliche Sohn seiner Eltern ist oder eine Flüchtlingswaise, an Kindes statt angenommen in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Diese Unsicherheit hat sein Leben geprägt, ihn zum Einzelgänger gemacht, ihn von Frau und Kind fort- und in die Welt hinausgetrieben. Gregor Liedmann, Musiker in Berlin, ist ein verschlossener Mensch, von vielen Geheimnissen umhüllt. Er sei Jude, heißt es, irgendwo im Osten geboren, ein Findelkind. Der wahre Gregor Liedmann, heißt es, sei im Bombenhagel mit drei Jahren umgekommen. Später, 1968, habe Liedmann mit Steinen geworfen, in einer Kommune gelebt und bald darauf Mara geheiratet, eine anarchistische Künstlerin und seine große Liebe. Und trotzdem habe er sie und den gemeinsamen Sohn Daniel nach ein paar Jahren verlassen. Als Trompeter hätte er Weltkarriere machen können, heißt es, er habe in Kanada und in Irland gelebt, aber nirgendwo lange. So viele Legenden umranken ihn, dass keiner mehr weiß, was wahr und was erfunden ist. Jetzt, mit gut sechzig Jahren, erkennt er, wie wichtig ihm Mara und Daniel sind. An einem Tag im späten September fährt er zur Apfelernte auf ein Landgut südlich von Berlin, wo er die beiden wieder trifft und nach der verschütteten Wahrheit, nach sich selbst, nach seiner großen Liebe sucht.
Ein besonderes Buch zum 50jährigen Jubiläum des \"Irischen Tagebuchs\" von Heinrich Böll Jahre nach Heinrich Böll begibt sich der deutsch-irische Schriftsteller Hugo Hamilton auf die Spuren des deutschen Nobelpreisträgers und bereist die Grüne Insel. Das Ergebnis ist einerseits eine raffinierte und kunstvolle Spiegelung des Böllschen Tagebuchs, die zeigt, wie vieles heute anders geworden und wie vieles sich dennoch gleichgeblieben ist. Und andererseits bietet der Blick des irischen Autors mit deutschen Wurzeln eine ganz besondere Perspektive, die mit ironischer Selbstkritik auf beide Seiten schaut und zu höchst vergnüglichen Erkenntnissen kommt.
DER ZWEITE TEIL DER HINREIßENDEN DEUTSCH-IRISCHEN ERINNERUNGEN. Als die Familie Besuch aus Deutschland erhält, kommt endlich Bewegung in die festgefahrenen Verhältnisse, und Hugo stellt fest, dass Abschied und Heimkehr lediglich zwei Seiten derselben Medaille sind. Und plötzlich erhält der Begriff „Familie“ eine neue Bedeutung für alle.
Set against the backdrop of 1950s Dublin, this memoir explores the complexities of identity and family through the eyes of a child caught in a cultural clash. Hugo Hamilton recounts his experiences as the son of a Gaelic-speaking Irish nationalist father and a German-speaking mother, navigating a household marked by tyranny and tenderness. The narrative reveals the struggles of being perceived as outsiders, facing societal prejudice, and the impact of language on personal and cultural identity, ultimately uncovering deep family secrets.
Hugo Hamilton lebt in einem Land, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Der kleine Junge wurde in Irland geboren und wächst in Dublin auf, aber er geht jeden Abend in Deutschland zu Bett und steht morgens in Deutschland wieder auf. Seine Familie spricht kein Englisch, dafür Deutsch und Gälisch, was niemand um sie herum versteht. Denn Hugo und seine Geschwister sind „breac“, gescheckt: Als Sohn einer deutschen Mutter und eines irischen Vaters wächst Hugo Hamilton in einer Welt voller Geheimnisse, Widersprüche und absurder Komik auf.
Der Mord an Thomas Reynolds, einem alten Mann, der in einem heruntergekommenen Wohnwagen am Rande von Dublin hauste, lässt die Nachwelt ratlos zurück. Wer könnte ein Interesse daran haben, einen stadtbekannten mittellosen Säufer, der als verrückt gilt, zu erschießen? Auch die Dubliner Polizei tritt nach ersten spektakulären Ermittlungserfolgen - dank der höchst effizienten Verhörmethoden von Detective Superintendent Andrew Andrews - eher auf der Stelle. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als noch mehr Leichen auftauchen. Sollte am Ende doch die mysteriöse Formel, die in einer Milchflasche bei dem Toten gefunden wurde, der Schlüssel zu all diesen Verbrechen sein? Oder das ominöse 600 Seiten starke Manuskript, das auf den ersten Blick nur unverständliches Gekritzel enthält? Eine wilde Hetzjagd quer durch Irland beginnt. . . Die Einzige, die hier den Überblick zu behalten scheint, ist Mrs Bloom - eine ältere Dame mit seltsamen Hobbys, die es faustdick hinter den Ohren hat.
Ein Polizist, der in Dublin einen fanatischen Kampf gegen das Böse führt, gerät dadurch nicht nur in dienstliche und familiäre Konflikte, sondern auch in die Schusslinie einer Mörderbande.
Op een avond in 1995 logeren enkele uiteenlopende figuren in een verlopen hotel in Dublin. Geschreven door zeven Ierse auteurs, maar het is aan de lezer te raden wie wat schreef.
Wie sich in Finbars Hotel die Schicksale der Gäste kreuzen, ist ein höchst vergnügliches literarisches Detektivspiel mit der ganzen Fabulierlust Irlands. Jedes Kapitel des Romans wird von einem bekannten irischen Autor erzählt: von Dermot Bolger, Colm Tóibín und Joseph O'Connor bis Roddy Doyle. 'Eines der unterhaltsamsten und geistreichsten Bücher, die aus Irland zu uns gekommen sind.' Hamburger Abendblatt
I parallelle forløb berettes om krigens afslutning i Tjekkoslovakiet i 1945 og om murens fald i l989 gennem to kærlighedshistorier, der viser sig at løbe sammen til sidst