Bookbot

Alexander Kluge

    14. Februar 1932
    Die Herzlichkeit der Vernunft
    Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
    Kongs große Stunde
    Zum Himmel, zur Hölle, zum Mehrwert. Interviews 2021 – 2001 und ein Gespräch von Alexander Kluge mit Christoph Schlingensief
    Chronik der Gefühle, 2 Bde.
    Das fünfte Buch - neue Lebensläufe
    • Das fünfte Buch - neue Lebensläufe

      • 564 Seiten
      • 20 Lesestunden

      »Unsere Lebensläufe sind die Häuser, aus deren Fenstern wir Menschen die Welt deuten: ein Gefäß der Erfahrung für das literarisch Erzählbare.« Alexander Kluge Mit diesem Fünften Buch gelangt Alexander Kluges großes Erzählprojekt zu seinem Abschluß. In vier voraufgegangenen Bänden, der zweibändigen »Chronik der Gefühle« und den einbändigen Geschichtensammlungen »Die Lücke, die der Teufel läßt« sowie »Tür an Tür mit einem anderen Leben«, wurden seit dem Jahr 2000 die über sechs Jahrzehnte hinweg entstandenen Geschichten des Autors in großformatigen Bänden versammelt. Alle Geschichten, die darin nicht enthalten waren, werden diesem Eckband seines Lebenswerks nun auf neue Weise eingeschrieben: konzentriert und endgültig. Darüber hinaus aber führt »«Das fünfte Buch mit einer großen Gruppe »Neuer Lebensläufe« auf den Beginn von Kluges Laufbahn als Erzähler zurück. Seine »Lebensläufe« erschienen 1962, vor genau 50 Jahren. Und wieder nutzt dieser Erzähler sein bewährtes Gefäß: den »Lebenslauf« als das Gefäß aller Erfahrung – für Abgründe der Vernunft, für Brückenköpfe zu offenen Horizonten, für die realistisch-antirealistische Doppelnatur des Menschen und den inneren Partisanen in jedem von uns.

      Das fünfte Buch - neue Lebensläufe
      5,0
    • Die Chronik der Gefühle ist ein einzigartiges Werk der Gegenwartsliteratur, das in Lebensläufen und Geschichten die Erfahrungen und Emotionen beleuchtet, mit denen wir auf Zeit, Epoche und deren Brüche reagieren. Alexander Kluges Opus magnum durchstreift Zeit und Geschichte und sucht, unsere oft rätselhaften und widerstandsfähigen Verhaltensweisen, Reaktionen und Leidenschaften aus neuen Perspektiven zu ergründen. Die beiden Bände Basisgeschichten und Lebensläufe versammeln sämtliche erzählerischen Texte Kluges in einer Dramaturgie, die wie unsere Erinnerung funktioniert: von der Gegenwart rückwärts. Die neuesten Geschichten thematisieren den Beginn des 21. Jahrhunderts und schildern Lebensläufe aus der Zeit um 1989, der Bonner Republik und zurück bis 1945. Kluge verbindet lakonische Kürze mit ausführlichen Erzählungen und Pressefotos, um ein halbes Jahrhundert und dessen emotionale Temperatur sichtbar zu machen. Die Bücher Schlachtbeschreibung, Lernprozesse mit tödlichem Ausgang, Lebensläufe und Neue Geschichten, die Kluges Rang als außergewöhnlicher Schriftsteller begründeten, sind in diesen Erzählkosmos integriert und entfalten überraschende Wirkung. Zeit und Geschichte nehmen auf unsere Lebenspläne keinerlei Rücksicht, was die Gefühle rebellisch macht und weitreichende Folgen hat. So wie Kluge ist davon noch nicht erzählt worden.

      Chronik der Gefühle, 2 Bde.
      4,6
    • Alexander Kluge, ein vielseitiger Denker und Mitbegründer des Neuen Deutschen Films, bietet in „Zum Himmel, zur Hölle, zum Mehrwert“ Einblicke in sein Leben und Denken. In zehn Interviews reflektiert er über Krieg, Kindheit und gesellschaftliche Themen. Ein Bonusgespräch mit Christoph Schlingensief rundet das Buch ab und lädt zur Auseinandersetzung mit Kluges Ideen ein.

      Zum Himmel, zur Hölle, zum Mehrwert. Interviews 2021 – 2001 und ein Gespräch von Alexander Kluge mit Christoph Schlingensief
      5,0
    • Kongs große Stunde

      Chronik des Zusammenhangs

      • 680 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Der große Menschenaffe verteidigt das ihm Liebste gegen eine Welt von Teufeln. Wer und was aber ist dieses offenbar undomestizier- bare Tier? Liegt es vielleicht in uns selbst? Öffnet sich hier ein Boden, auf dem wir uns zu selbstsicher bewegen? Für Alexander Kluge stellt sich damit erneut die Frage nach erschließbaren Räumen in uns Menschen und in unserer Millionen Jahre alten Vergangenheit. Diesen Raum durchmisst er in dreizehn Stationen unter wechselnden Perspektiven, doch immer in konkreten Geschichten. So geht es um »Reparaturerfahrung« als essenzielle Lebenspraxis ebenso wie um die genealogische Erinnerung an Vater und Mutter. Zu einer Chronik des Zusammenhangs gehören aber nicht nur Personen, sondern auch Dinge mitsamt der in ihnen aufbewahrten mensch lichen Arbeit. Sind solche Dinge nicht selbst oft »verzauberte Menschen« und bergen Romane? Schließlich die Kunst als »große Oper« im Leben und auf der Bühne. Sie bietet die direkteste Darstellung von Leidenschaft mit ihren elementaren Wurzeln in der Realität: im Terror, im Glück und in stillgestellten Bürger kriegen des Gefühls aus ältester Zeit.

      Kongs große Stunde
      5,0
    • Gelegenheitsarbeit einer Sklavin

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der vorliegende Band enthält drei unveröffentlichte Filmentwürfe: Das sabotierte Verbrechen, Gelegenheitsarbeit einer Sklavin, Drei Frauen / Mitten im Sumpf / Hunger nach Sinn (im Auszug abgedruckt) sowie die Textliste des Films Gelegenheitsarbeit einer Sklavin. Es geht um die einzelnen Schritte bei der »Abweichung vom Drehbuch«, die für die Arbeitsweise des unabhängigen Autorenfilms unabdingbar ist. Sodann folgen Kommentare zur realistischen Methode. Das Interesse an Realismus hat seine Wurzel im Protest, d. h. einer grundsätzlich auch antirealistischen Haltung der menschlichen Sinnlichkeit. Der Umgang mit einem solchen antagonistischen Realitätsbegriff setzt eine analytische Methode voraus, die in der Organisation der Sinne selber, aber auch in den Formgesetzen der Realität angelegt ist. Die Thesen beziehen sich nicht auf den Einzelfilm, sondern auf die Filmarbeit insgesamt. An den Gegensatz zwischen realistischer Methode und dem Vergnügungsinteresse von Zuschauern im Kino soll man nicht fest glauben.

      Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
      5,0
    • Die Herzlichkeit der Vernunft

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit, Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, Kleist oder das Wissen um den Menschen, Terror oder die Klugheit des Rechts, Politik oder das Lob der Langsamkeit: Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge unterhalten sich über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und darüber, was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht. „Die Herzlichkeit der Vernunft“ ist ein sehr persönlicher Dialog der beiden Schriftsteller.

      Die Herzlichkeit der Vernunft
      4,3
    • Alexander Kluge. Napoleon Kommentar

      „Ein Mensch aus Trümmern gegossen”

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden

      "Alexander Kluges Napoleon-Kommentar ist eine Beobachtung zusammengesetzt aus Geschichten, Filmbildern, Tagebuchnotizen und drei Zeichnungen von Georg Baselitz. Erzählen als eine Form, sich in die Geschichte hineinzuweben"--Publisher's website

      Alexander Kluge. Napoleon Kommentar
      4,0
    • Der Band macht lange vergriffene Texte Alexander Kluges zu Medien und Medienpolitik wieder zugänglich, ergänzt durch neuere Arbeiten – scharfsinnige und geistreiche Analysen, die nichts an Aktualität eingebüßt haben. Alexander Kluge ist vieles in einer Person: Literat und Filmemacher, Gesellschaftskritiker und Medientheoretiker und, seit den späten achtziger Jahren, auch Fernsehautor. Im Mittelpunkt seiner theoretischen Beschäftigung mit Film und Filmpolitik steht das Verhältnis von Erfahrung und medial vermittelter Wirklichkeit. Wie gelingt es Filmen, der vielschichtigen und hochkomplexen Wahrnehmung gerecht zu werden, mit der wir die Wirklichkeit strukturieren? Kluges Verständnis von Film basiert auf einem eigensinnigen Realismus-Begriff, der das audiovisuelle Medium als intelligible Struktur und komplexes Werkzeug realer gesellschaftlicher Kommunikation begreift.

      In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod
      4,0
    • Glückliche Umstände, leihweise

      Das Lesebuch

      • 357 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Alexander Kluge ist Autor und Regisseur von bislang 23 Filmen und zahllosen TV-Sendungen, doch „mein Hauptwerk“, so hat er einmal gesagt, „das sind meine Bücher“. Fast unübersehbar scheinen die Tausende von Geschichten, die er in fünf Jahrzehnten geschrieben hat. Mit rund hundert Erzählungen bietet dieses Lesebuch erstmals eine repräsentative Auswahl und damit einen idealen Einstieg in Kluges literarisches Werk.Es geht darin um die unterschiedlichsten Themen und Motive – um den Kosmos als Kino und um die Sehnsucht der Zellen, um die Hinrichtung eines Elefanten und um das Projekt Homunculus, um eine seltsame Robinsonade und um wunderbare Rettung aus der Tiefe. Aber immer steht ein Gedanke im Mittelpunkt: Das Glück ist flüchtig, doch der geborene Hoffnungsträger Mensch sucht es hartnäckig, halsbrecherisch und unter den widrigsten Umständen. Ein aktuelles Gespräch mit dem Autor über die Prinzipien seiner Poesie rundet den Band ab.

      Glückliche Umstände, leihweise
      4,0
    • Alexander Kluge: Der Konjunktiv der Bilder

      Meine virtuelle Kamera (K.I.)

      • 480 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Der 92-jährige Autor und Filmemacher Alexander Kluge erprobt in Der Konjunktiv der Bilder die Kooperationsfähigkeit der bildverarbeitenden KI Stable Diffusion. Als Filmemacher verfügt er über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit der Kamera und ihren Formen des Sehens, die sich vom menschlichen Sehen unterscheiden. Deshalb ist seine Neugier auf die andersartigen Bilder, die die KI generiert, besonders groß. In einem Essay reflektiert er die Eigenart dieser neuartigen Bilder, in denen Zufälle und Fehler zu Möglichkeitsformen führen, zu offenen Bildern, die schwer zu verorten sind. Kluge stellt Regeln für den Gebrauch der „virtuellen Kamera“ auf und trägt so bei zu einer Debatte über den Umgang mit KI. Und er erprobt in einer Reihe von Bild-Text-Geschichten, die von Fällen von Scheinschwangerschaft auf dem Gebiet der DDR über Philemon und Baucis bis zum Söldner Prigoschin reichen, wie die „virtuelle Kamera“ einen Raum eröffnet, in dem sich auf neue Weise erzählen und imaginieren lässt. Alexander Kluge geb. 1932 in Halberstadt, Drehbuchautor, Film- und Fernsehproduzent, Schrift- steller, Philosoph und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films.

      Alexander Kluge: Der Konjunktiv der Bilder
      4,0