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Bookbot

Alexander Kluge

    14. Februar 1932
    Glückliche Umstände, leihweise
    Alexander Kluge. Napoleon Kommentar
    Die Herzlichkeit der Vernunft
    Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
    Kongs große Stunde
    Chronik der Gefühle, 2 Bde.
    • Die Chronik der Gefühle ist ein einzigartiges Werk der Gegenwartsliteratur, das in Lebensläufen und Geschichten die Erfahrungen und Emotionen beleuchtet, mit denen wir auf Zeit, Epoche und deren Brüche reagieren. Alexander Kluges Opus magnum durchstreift Zeit und Geschichte und sucht, unsere oft rätselhaften und widerstandsfähigen Verhaltensweisen, Reaktionen und Leidenschaften aus neuen Perspektiven zu ergründen. Die beiden Bände Basisgeschichten und Lebensläufe versammeln sämtliche erzählerischen Texte Kluges in einer Dramaturgie, die wie unsere Erinnerung funktioniert: von der Gegenwart rückwärts. Die neuesten Geschichten thematisieren den Beginn des 21. Jahrhunderts und schildern Lebensläufe aus der Zeit um 1989, der Bonner Republik und zurück bis 1945. Kluge verbindet lakonische Kürze mit ausführlichen Erzählungen und Pressefotos, um ein halbes Jahrhundert und dessen emotionale Temperatur sichtbar zu machen. Die Bücher Schlachtbeschreibung, Lernprozesse mit tödlichem Ausgang, Lebensläufe und Neue Geschichten, die Kluges Rang als außergewöhnlicher Schriftsteller begründeten, sind in diesen Erzählkosmos integriert und entfalten überraschende Wirkung. Zeit und Geschichte nehmen auf unsere Lebenspläne keinerlei Rücksicht, was die Gefühle rebellisch macht und weitreichende Folgen hat. So wie Kluge ist davon noch nicht erzählt worden.

      Chronik der Gefühle, 2 Bde.
    • Kongs große Stunde

      Chronik des Zusammenhangs

      • 680 Seiten
      • 24 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      Der große Menschenaffe verteidigt das ihm Liebste gegen eine Welt von Teufeln. Wer und was aber ist dieses offenbar undomestizier- bare Tier? Liegt es vielleicht in uns selbst? Öffnet sich hier ein Boden, auf dem wir uns zu selbstsicher bewegen? Für Alexander Kluge stellt sich damit erneut die Frage nach erschließbaren Räumen in uns Menschen und in unserer Millionen Jahre alten Vergangenheit. Diesen Raum durchmisst er in dreizehn Stationen unter wechselnden Perspektiven, doch immer in konkreten Geschichten. So geht es um »Reparaturerfahrung« als essenzielle Lebenspraxis ebenso wie um die genealogische Erinnerung an Vater und Mutter. Zu einer Chronik des Zusammenhangs gehören aber nicht nur Personen, sondern auch Dinge mitsamt der in ihnen aufbewahrten mensch lichen Arbeit. Sind solche Dinge nicht selbst oft »verzauberte Menschen« und bergen Romane? Schließlich die Kunst als »große Oper« im Leben und auf der Bühne. Sie bietet die direkteste Darstellung von Leidenschaft mit ihren elementaren Wurzeln in der Realität: im Terror, im Glück und in stillgestellten Bürger kriegen des Gefühls aus ältester Zeit.

      Kongs große Stunde
    • Der vorliegende Band enthält drei unveröffentlichte Filmentwürfe: Das sabotierte Verbrechen, Gelegenheitsarbeit einer Sklavin, Drei Frauen / Mitten im Sumpf / Hunger nach Sinn (im Auszug abgedruckt) sowie die Textliste des Films Gelegenheitsarbeit einer Sklavin. Es geht um die einzelnen Schritte bei der »Abweichung vom Drehbuch«, die für die Arbeitsweise des unabhängigen Autorenfilms unabdingbar ist. Sodann folgen Kommentare zur realistischen Methode. Das Interesse an Realismus hat seine Wurzel im Protest, d. h. einer grundsätzlich auch antirealistischen Haltung der menschlichen Sinnlichkeit. Der Umgang mit einem solchen antagonistischen Realitätsbegriff setzt eine analytische Methode voraus, die in der Organisation der Sinne selber, aber auch in den Formgesetzen der Realität angelegt ist. Die Thesen beziehen sich nicht auf den Einzelfilm, sondern auf die Filmarbeit insgesamt. An den Gegensatz zwischen realistischer Methode und dem Vergnügungsinteresse von Zuschauern im Kino soll man nicht fest glauben.

      Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
    • Die Herzlichkeit der Vernunft

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden
      4,3(16)Abgeben

      Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit, Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, Kleist oder das Wissen um den Menschen, Terror oder die Klugheit des Rechts, Politik oder das Lob der Langsamkeit: Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge unterhalten sich über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und darüber, was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht. „Die Herzlichkeit der Vernunft“ ist ein sehr persönlicher Dialog der beiden Schriftsteller.

      Die Herzlichkeit der Vernunft
    • Alexander Kluge. Napoleon Kommentar

      „Ein Mensch aus Trümmern gegossen”

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden
      4,0(1)Abgeben

      "Alexander Kluges Napoleon-Kommentar ist eine Beobachtung zusammengesetzt aus Geschichten, Filmbildern, Tagebuchnotizen und drei Zeichnungen von Georg Baselitz. Erzählen als eine Form, sich in die Geschichte hineinzuweben"--Publisher's website

      Alexander Kluge. Napoleon Kommentar
    • Glückliche Umstände, leihweise

      Das Lesebuch

      • 357 Seiten
      • 13 Lesestunden
      4,0(2)Abgeben

      Alexander Kluge ist Autor und Regisseur von bislang 23 Filmen und zahllosen TV-Sendungen, doch „mein Hauptwerk“, so hat er einmal gesagt, „das sind meine Bücher“. Fast unübersehbar scheinen die Tausende von Geschichten, die er in fünf Jahrzehnten geschrieben hat. Mit rund hundert Erzählungen bietet dieses Lesebuch erstmals eine repräsentative Auswahl und damit einen idealen Einstieg in Kluges literarisches Werk.Es geht darin um die unterschiedlichsten Themen und Motive – um den Kosmos als Kino und um die Sehnsucht der Zellen, um die Hinrichtung eines Elefanten und um das Projekt Homunculus, um eine seltsame Robinsonade und um wunderbare Rettung aus der Tiefe. Aber immer steht ein Gedanke im Mittelpunkt: Das Glück ist flüchtig, doch der geborene Hoffnungsträger Mensch sucht es hartnäckig, halsbrecherisch und unter den widrigsten Umständen. Ein aktuelles Gespräch mit dem Autor über die Prinzipien seiner Poesie rundet den Band ab.

      Glückliche Umstände, leihweise
    • Die Lücke, die der Teufel läßt

      Im Umfeld des neuen Jahrhunderts

      4,1(10)Abgeben

      Ereignisse wie Tschnernobyl, der 11. September oder die Irak-Krise führen uns immer wieder vor Augen, welche latenten Gefahren in unserer scheinbar so kontrollierten Realität lauern, wie leicht unsere Welt aus den Fugen gerät. In neun Erzählungen von hoher analytischer Kraft geht Kluge den Phänomenen des 20. Jahrhunderts nach. schovat popis

      Die Lücke, die der Teufel läßt
    • Russland-Kontainer

      • 436 Seiten
      • 16 Lesestunden
      4,0(5)Abgeben

      Nicht nur über eine derzeit umstrittene Pipeline, sondern auch über Jahrhunderte des Austauschs wie der Abstoßung waren und sind Rußland und Deutschland einander so fern wie verbunden. Die politische Gegenwart scheint kritisch, die Zeichen stehen auf Konflikt und Polarität. In dieser Lage macht Alexander Kluge Rußland zum ausschließlichen Thema eines neuen Großbandes. In dezidiert poetischer Weise, nicht mit dem herrischen Willen zur Synthese, nähert er sich dem unermeßlichen Terrain des größten Landes der Erde und der Mehrzahl seiner Seelen. Ihm geht es um den »ungeknechteten« Stoff, der dem Leser und den Materialien »die Freiheit lässt zu atmen«. Diese Freiheit realisiert sich in polymorpher Darstellung: Aus dem historisch geprägten Blickwinkel deutscher Patrioten wie Humboldt und Kleist ebenso wie aus der erzählerischen Sicht eines Franz Kafka und eines Heiner Müller, aus der Perspektive der Bismarckschen Rückversicherungspolitik, aus der Faszination eines revolutionären Erneuerungsversuchs, aus den utopischen und heterotopischen Erwartungen des 20. und 21. Jahrhunderts, aber auch – und möglicherweise vor allem – aus der dezidiert weiblichen Empathie einer Swetlana Alexijewitsch und der Rußlandliebe seiner Schwester Alexandra: »In ihrem Auftrag schreibe ich dieses Buch.«

      Russland-Kontainer
    • Die Erzählungen in Alexander Kluges legendärem Debüt von 1962 thematisieren die Auswirkungen des Bruchs von 1945 auf individuelle Lebenswege. Sie beleuchten die Frage nach Tradition und Identität durch eine Mischung aus fiktiven und autobiografischen Lebensläufen. Gemeinsam zeichnen sie ein melancholisches Bild, das die komplexen Verflechtungen von Geschichte und persönlichem Schicksal reflektiert.

      Lebensläufe
    • „Geschichte und Eigensinn“ ist das Hauptwerk einer dreijährigen Zusammenarbeit der beiden Autoren und eine Fortsetzung der kritischen Theorie mit demokratischem Charakter. Insbesondere lesen die Autoren Texte von Marx als Spuren der Geschichte und entwickeln daraus eine Ökonomie der Arbeitskraft oder der menschlichen Eigenschaften, ohne deren Eigensinn die Prozesse der Geschichte nicht zu verstehen wären. „Uns interessiert, was, in einer Welt, in der es offenkundig ist, dass Katastrophen eintreten, die stoffverändernde Arbeit leistet. Das sind die geschichtlichen Arbeitsvermögen: Entstanden aus Trennungsprozessen und bewaffnet mit Eigensinn, der sich gegen die Trennungen wehrt. Vom Leser wird bei diesem Buch Eigeninteresse erwartet, indem er sich die Passagen und Kapitel heraussucht, die mit seinem Leben zu tun haben.“

      Geschichte und Eigensinn