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Massimo Bontempelli

    12. Mai 1878 – 21. Juli 1960

    Massimo Bontempelli war eine zentrale Figur der italienischen Literatur, der maßgeblich zur Prägung und theoretischen Fundierung des Begriffs des Magischen Realismus beitrug. Seine literarische Entwicklung reichte von frühen Experimenten mit traditioneller Poesie und von Pirandello beeinflussten humoristischen Erzählungen bis hin zu einem einzigartigen Stil, der die Grundlage für den Magischen Realismus legte. Obwohl seine Beiträge zu dieser Bewegung oft übersehen werden, bleiben Bontempellis theoretischer Rahmen und seine künstlerische Vision bedeutsam. Seine Schriften bieten tiefe Einblicke in den kreativen Prozess und die Literaturtheorie, indem sie das Zusammenspiel von Realität und Fantastischem erforschen.

    Bezelstná Minnie
    522
    Das geschäftige Leben
    Der moderne Sokrates
    Der Sohn zweier Mütter
    Das geschäftige Leben /Das intensive Leben
    • An einem wunderschönen Frühlingstag des Jahres 1931 verläßt ein funkelnagelneuer Fiat 522 die Fabrik und begibt sich auf große Fahrt durch Italien. Wir als Leser sind dabei und erleben mit, was diesem kecken Automobil binnen vierundzwanzig Stunden so alles widerfährt. Am Ende eines höchst ereignisreichen Tages ist 522 zwar um einige Beulen und Schrammen reicher, aber auch reicher geworden an Erfahrung, reif geworden für die Straßen dieser Welt! Diese köstliche Geschichte gehorcht den Gesetzen des »magischen Realismus«.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

      522
    • Rot und Schwarz

      Eine Chronik des 19. Jahrhunderts

      Eine Chronik des 19. Jahrhunderts Julien Sorel, die Hauptfigur dieses Romans, verkörpert die revolutionäre Gesinnung des jungen Stendhal, dessen Widerstand gegen Zeit und Gesellschaft ihn zur Tartüfferie zwingt, wie auch seinen Haß gegen Klerus und Monarchie. Julien ist darüber hinaus Ausdruck jener Lebensanschauung, die die ›Jagd nach dem Glück‹, die Erfüllung des Strebens nach Selbsterhaltung und Selbstverwirklichung großangelegter Naturen jenseits einengender moralischer Schranken postuliert.

      Rot und Schwarz
      3,7