Bookbot

Kirsten Fuchs

    27. Oktober 1977
    Heile, heile
    Zieh dir das mal an!
    Signalstörung
    Nicht der Süden
    Die Titanic und Herr Berg
    Der Miesepups
    • Der Miesepups

      • 40 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Der Miesepups haust in einer finsteren, unaufgeräumten Baumhöhle und könnte sich immerzu aufregen. Zum Beispiel über das Kucks, dieses dünne, rothaarige Gewackel! Jeden Morgen steht es mit einem Geschenk vor seiner Tür und fragt ihn: »Darf ich dich heute ankucken?« Das Kucks findet ihn nämlich schön. Zwar erscheint dem Miesepups eine Drei-Wünsche-Fee, doch irgendwie reichen die Wünsche nie aus, damit das Kucks verschwindet. Eines Tages aber tritt er vor seine Höhle und lässt das Kucks kucken. Und dann gehen sie zusammen los. Das Kucks hüpft, der Miesepups trampelt. Zusammen klingen sie wie ein schönes Lied. Ein Buch für Leser und Vorleser ab vier, die ein Kucks oder einen Miesepups kennen oder selbst manchmal ein Kucks oder Miesepups sind. Über das große Wunder der Freundschaft zwischen verschiedenen Waldbewohnern.

      Der Miesepups
      4,6
    • Die Titanic und Herr Berg

      • 285 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Kirsten Fuchs, 1977 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren, gewann 2003 den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike. Zwei Jahre später veröffentlichte sie ihren vielgelobten Debütroman «Die Titanic und Herr Berg». Es folgten «Heile, heile» und «Mädchenmeute», für das sie den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. Der Roman wurde zum Bestseller, 2021 erschien die Fortsetzung «Mädchenmeuterei». 2022 wurde Kirsten Fuchs mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis ausgezeichnet.

      Die Titanic und Herr Berg
      4,3
    • Nicht der Süden

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Im April 2009 jährt sich die Entdeckung des Nordpols zum 100. Mal: 1909 hat ihn der US-amerikanische Forscher Robert Edwin Peary als Erster erreicht. Passend zum Jubiläum erleben die beiden Berliner Lesebühnenautoren Kirsten Fuchs und Volker Strübing ihr ganz persönliches arktisches Abenteuer: Das kleine dänische Polarschiff „Arctic Janus“ bringt sie von Dänemark bis Spitzbergen, wenige hundert Kilometer vor den Nordpol. Ganz gleich ob sie vor Besichtigung eines Offshore-Windparks ein Überlebenstraining bestehen müssen, mit einem Fischfarmer über den Nahrungsmangel in der Welt sinnieren, auf Socken die Forschungsstation Jan Mayen erkunden oder erfahren müssen, wie der Muschelrülpser eines Walrosses wirklich riecht – Kirsten Fuchs und Volker Strübing haben sich (begleitet von einem Kamerateam) mit sicherem Gespür für das Besondere auf eine Reise fernab der ausgetretenen Touristenpfade gemacht. Beide haben ihre Erlebnisse für das vorliegende Buch auf je eigene Weise literarisch verarbeitet. Ende März 2009 strahlt 3sat die vier Folgen der Dokumentation zur Hauptsendezeit aus. Sechs Wochen benötigten die beiden Autoren Kirsten Fuchs und Volker Strübing für ihre 10.000 Seemeilen lange Reise in die Arktis. Die TV-Dokumentation „Nicht der Süden“ zeigt, was sie erlebt haben und wird auf 3sat ausgestrahlt. Das vorliegende Buch zur TV-Sendung ist die literarische Verarbeitung der Reise, und erscheint mit 50 Farbfotos und einer DVD.

      Nicht der Süden
      3,0
    • Signalstörung

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Da spielen ein Junge und ein Mädchen Fußball auf den Färöerinseln und merken fast gar nicht, wie sie sich ineinander verlieben. Ein Vater bekommt einen Herzinfarkt, während seine Tochter versucht, auf dem Balkon eine Spinne zu retten. Ein Typ wacht mit seinem Fahrradschloss um den Hals auf, reimt sich die letzte Nacht zusammen und ist für immer von Kneipen kuriert. Und den Irrwitz von Hartz IV hat noch niemand so auf den Punkt gebracht: «Für Leistungen vom Jobcenter musst du leiden. Ein Konzept wie Salzpflaster.» Es geht um die Liebe, um Abschiede, um Berlin und um die ganze Welt, diese Sauperle, die uns irgendwer vor die Füße geworfen hat. Kirsten Fuchs begeistert als Lesebühnenstar schon seit langem ihr Publikum, sie schreibt Theaterstücke, und ihre vielgelobten Romane gehen in lockerem Ton die großen Fragen des Daseins an. Nun kann man Kirsten Fuchs als glänzende, vielseitige Geschichtenerzählerin entdecken: Ihre mal komischen, mal ernsten, schrägen, schnoddrigen und in hundert anderen Farben leuchtenden Storys erzählen so originell von unserer Gegenwart, wie es selten gelingt, und erfassen wie nebenher das Wesentliche, was einem so beim Leben passieren kann.

      Signalstörung
      4,1
    • Zieh dir das mal an!

      Über Kleider und andere Sachen

      Kirsten Fuchs erklärt die Welt, vom Schuh bis zum Bommel an der Mütze Kirsten Fuchs schreibt über Kleider. Nicht über Gucci und Prada. Eher über enge Rhombenpullunder, XXXL-Kapuzen, Punk-Schlüpfer, Prollhosen. Aber natürlich geht es um mehr, wenn sie unterhaltsam vorführt, wie der Quelle-Katalog auf die Psyche einer Bürgerin der DDR wirkte, wie Hartz an die Wäsche gehen kann und wie einen das Schicksal der Lieblingshose Vergänglichkeit lehrt.

      Zieh dir das mal an!
      3,0
    • Heile, heile

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Rebekka ist in einer Orientierungsphase. Die junge Reiseverkehrsfrau knabbert an der Trennung von Adrian. Dass sie selbst den Anlass dazu gegeben hat, weil sie ihn mit dem Exfreund betrog, will sie gar nicht mehr wissen. Sie leidet. Und sucht Rat in der Gruppe „Männerentzug“: lauter Frauen, die vor allem eins lernen wollen - loslassen. Die autoritär-alternative Gruppenleiterin nimmt sie ganz schön ran, zum Glück hat Rebekka einen Freundeskreis, der zu ihr hält. Da ist Freundin Johanna, affärenerfahren, mit großer Klappe. Da ist Freundin Jette, eine heitere, beseelte Frau, die seit Jahren Krebs hat. Jette ist kämpferisch, beinah furchtlos, doch Rebekka hat Angst um sie – und allmählich begreift sie, was Loslassen wirklich heißt. All den Ernst dieses Romans fasst Kirsten Fuchs in den ihr eigenen, wunderbar humorvollen, manschettenlosen Ton. „Heile, heile“ erzählt ebenso witzig wie wahrhaftig von der Suche nach dem Richtigen, von Liebe und Freundschaft – und vom Umgang mit einer schier unbegreiflichen Krankheit. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden jenseits der dreißig, eine Lektüre, die von Seite zu Seite intensiver wird, ein Roman, der an die Nieren geht. Und ans Herz.

      Heile, heile
      3,5
    • Der Sommer der Freiheit Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern - und Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist. Doch plötzlich stoßen die Mädchen auf eine brisante DDR-Hinterlassenschaft, die Außenwelt holt sie ein, und dann kommt auch noch die erste Liebe. Charly muss das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen …

      Mädchenmeute
      3,7
    • Charlotte Nowak will die Sache am liebsten abbrechen: diese Fahrt auf einem Containerschiff nach Marokko. Niemand soll wissen, wo sie und ihre Freundinnen sich aufhalten. Die vier sind so verschieden, wie man mit sechzehn nur sein kann, sodass es auch mal kracht; und dann haben sie noch Antonia als blinden Passagier an Bord geschmuggelt. Aber Bea, die sie finden müssen, steckt in Schwierigkeiten und braucht Hilfe. Als das Schiff ablegt, wird Charlotte klar: Sie kann nicht mehr zurück und ist nun Teil dieses Schiffes, auf dem einiges nicht stimmt. Der unsympathische Kapitan und der wenig zimperliche Erste Offizier sind viel harter, als es im ohnehin robusten Seemannsleben üblich ist; beim Landgang in Le Havre wird Charlotte in seltsame Transaktionen verwickelt, und dann kommt eine Kiste auf das Schiff, für die die Freundinnen unerwartet Verantwortung übernehmen müssen. Vielleicht geht es hier um illegalen Handel und moderne Sklaverei, vielleicht auch um alte Mythen des Meeres. Auf jeden Fall müssen die fünf sich dem stellen

      Mädchenmeuterei
      3,5
    • Lost in Gentrification

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sie nennen es Gentrifizierung. Den Prozess kennen inzwischen alle Großstädte: die rasante Aufwertung ganzer Stadteile und die Vertreibung derer, die dort vorher gelebt haben. Die Kontroversen darüber werden verbissen diskutiert und mit harten Bandagen ausgefochten. Zeit, den Prozess mal satirisch zu betrachten! Beiträge zur Gentrifizierungsdebatte von Marc-Uwe Kling, Leo Fischer, Tilman Birr, Patrick Salmen, Sebastian 23, Ella Carina Werner, Ahne, Volker Strübing u. v. a. m.

      Lost in Gentrification
      3,2
    • Muttergefühle – Das Schönste, aber auch das Schwerste

      15 wirklich gute Texte

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In den letzten Jahren sind viele Stimmen laut geworden, die unser geltendes Mutterideal hinterfragen. Dennoch steht die unbedingte Mutterliebe nach wie vor im Vordergrund und gilt als Motivation und Lohn für Care-Arbeit und Entschuldigung für Ungleichheit. Muttergefühle sind synonym für ein einziges Gefühl, das über dreihundert Jahre den faktischen Blick auf das Muttersein versperrt und in rechtskonservativen Ideologien aktuell wieder Aufschwung erhält. Dabei ist es Zeit die Gefühle von Eltern neu zu definieren und das Narrativ der immer glücklichen Mutter aufzubrechen und darzulegen wie viele unterschiedliche und komplexe Emotionen zur Mutterschaft dazugehören – zu denen natürlich auch, aber eben nicht nur, Liebe und Glück zählen. Fünfzehn Autor*innen beschreiben in kurzen Texten, wie es ist Mutter oder Eltern zu sein, und zeigen, was sich alles hinter dem Begriff Muttergefühle verbirgt.

      Muttergefühle – Das Schönste, aber auch das Schwerste