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Hervé Le Tellier

    21. April 1957

    Hervé Le Tellier ist Schriftsteller, Journalist, Mathematiker und Mitglied der Gruppe Oulipo. Sein Werk zeichnet sich durch spielerische Experimente mit Sprache und Form aus, die oft Elemente mathematischer Logik und Absurdität aufgreifen. Er bereichert seine Texte mit geistreichen Beobachtungen und unerwarteten Wendungen, die den Leser in eine intellektuell anregende Welt entführen. Seine Schriften erforschen die Möglichkeiten der literarischen Kreation und bieten eine einzigartige Perspektive auf die Realität.

    Hervé Le Tellier
    Ich verliebe mich so leicht
    Kein Wort mehr über Liebe
    Neun Tage in Lissabon
    Die Anomalie
    All die glücklichen Familien
    Ich und der Präsident
    • 2025

      Der Name an der Wand

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Das mit Spannung erwartete neue Buch des Goncourt-Preisträgers nach seinem Welterfolg «Die Anomalie»: In Frankreich ist «Der Name an der Wand» ein gefeierter Bestseller und großer Presseerfolg. Le Tellier sucht ein neues Zuhause in Südfrankreich, in der Nähe der Alpen, er will Wurzeln schlagen. Im beschaulichen Dorf La Paillette findet er ein Haus, früher eine Keramikwerkstatt. An einer der Mauern ist ein Name eingeritzt: André Chaix, der zwanzig war und in der Résistance, als er von den Deutschen erschossen wurde. Le Tellier macht sich auf die Suche. Bei einer Ausstellung über den Widerstand in der Region stößt er erneut auf André Chaix. Man übergibt ihm eine Schachtel mit Briefen, Bildern, persönlichen Gegenständen: Wer war dieser junge Mann? Was für ein Leben führte er, wer war seine erste große Liebe, was hat ihn bewegt, seine Existenz im Kampf gegen die Besatzer aufs Spiel zu setzen? Dieses Buch verwebt persönliche Geschichten und europäische Historie. Ein Text, der uns in einer Zeit neuer Kriegsangst berührt, aber auch tröstet. Im Mittelpunkt ein Mann, der nicht mitgemacht hat. «Ein prächtiger Text von erschütternder Schönheit und Menschlichkeit, der mitten ins Herz trifft.» Lire «Der Autor spürt einen Résistancekämpfer auf, der 1944 getötet wurde. Eine Figur, die ihn berührt, und die Leser und Leserinnen mit ihm.» Le Monde «Der 1957 geborene Pariser Hervé Le Tellier gehört zu den virtuosesten Spielern der zeitgenössischen Literatur.» Richard Kämmerlings, Die Welt

      Der Name an der Wand
    • 2024

      « Je ne suis pas l'ami d'André Chaix, et aurais-je d'ailleurs su l'être, moi que presque rien ne relie à lui ? Juste un nom sur le mur. Chaix était un résistant, un maquisard, un jeune homme à la vie brève comme il y en eut beaucoup. Je ne savais rien de lui. J'ai posé des questions, j'ai recueilli des fragments d'une mémoire collective, j'ai un peu appris qui il était. Dans cette enquête, beaucoup m'a été donné par chance, presque par miracle, et j'ai vite su que j'aimerais raconter André Chaix. Sans doute, toutes les vies sont romanesques. Certaines plus que d'autres. Quatre-vingts années ont passé depuis sa mort. Mais à regarder le monde tel qu'il va, je ne doute pas qu'il faille toujours parler de l'Occupation, de la collaboration et du fascisme, du rejet de l'autre jusqu'à sa destruction. Ce livre donne la parole aux idéaux pour lesquels il est mort et questionne notre nature profonde, ce désir d'appartenir à plus grand que nous, qui conduit au meilleur et au pire. H. L. T. »--Quatrième de couverture

      Le nom sur le mur
    • 2022

      Wie in dem Bestseller Die Anomalie beginnt auch hier alles in einem Flugzeug. Ein bis über beide Ohren verliebter Mann sitzt im Flieger von Paris nach Schottland. Er reist einer Frau nach, um sie zu überraschen. Bald schon schwant ihm, dass dies nicht die beste seiner Ideen war. Denn sie hat ihn nicht eingeladen. Aber was soll er tun? Sein Verstand setzt aus, er weiß es ja selbst. In einem kleinstädtischen Hotel und in einem sinistren Café wartet er vergeblich auf sie. Könnte es sein, dass sie ihn überhaupt nicht sehen will? Schließlich kommt es zu einer schwer zu deutenden Begegnung in der Einsamkeit der Highlands. Was versteht er nicht? Was hat sie eigentlich vor? Er fühlt sich wie eins der vielen Schafe, die ihn anglotzen. Mit französischer Leichtigkeit schreibt Le Tellier über das ewige Abenteuer Liebe. Präzise, mit tiefgründigem Humor, lakonischer Weisheit und vor allem unwiderstehlichem Charme erzählt er eine Geschichte, in der sich Leserinnen wie Leser gleichermaßen wiederfinden.

      Ich verliebe mich so leicht
    • 2021
    • 2020

      Der spektakuläre Bestseller aus Frankreich: eine brillante Mischung aus Thriller, Komödie und großer Literatur. Im März 2021 fliegt eine Boeing 787 auf dem Weg von Paris nach New York durch einen elektromagnetischen Wirbelsturm. Die Turbulenzen sind heftig, doch die Landung glückt. Allerdings: Im Juni landet dieselbe Boeing mit denselben Passagieren ein zweites Mal. Im Flieger sitzen der Architekt André und seine Geliebte Lucie, der Auftragskiller Blake, der nigerianische Afro-Pop-Sänger Slimboy, der französische Schriftsteller Victor Miesel, eine amerikanische Schauspielerin. Sie alle führen auf unterschiedliche Weise ein Doppelleben. Und nun gibt es sie tatsächlich doppelt − sie sind mit sich selbst konfrontiert, in der Anomalie einer verrückt gewordenen Welt. Hochkomisch und teuflisch intelligent spielt der Roman mit unseren Gewissheiten und fragt nach den Grenzen von Sprache, Literatur und Leben. Facettenreich, weltumfassend, ein literarisches Ereignis.

      Die Anomalie
    • 2019

      All Happy Families

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden
      3,7(3)Abgeben

      New York Times Bestselling and Goncourt Prize-Winning Author of The Anomaly A prominent French writer delves into his own history in this eloquent reflection on dysfunctional family relationships. Hervé Le Tellier did not consider himself to have been an unhappy child—he was not deprived, or beaten, or abused. And yet he understood from a young age that something was wrong, and longed to leave. Children sometimes have only the option of escaping, driven by their even greater love of life. Having reached a certain emotional distance at sixty years old, and with his father and stepfather dead and his mother suffering from late-stage Alzheimer’s disease, Le Tellier finally felt able to write the story of his family. Abandoned early by his father and raised in part by his grandparents, he was profoundly affected by his relationship with his mother, a troubled woman with damaging views on love. In this perceptive, deeply personal account, Le Tellier attempts to look back on trying times without anger or regret, and sometimes even with humor.

      All Happy Families
    • 2017

      »Mir war schon immer klar, dass meine Mutter verrückt ist.« Muss man seine Familie lieben? Eine intrigante Mutter, die ihren Sohn bei ihren Eltern abgibt, um im Ausland das Scheitern ihrer Ehe zu verwinden; ein geiziger Stiefvater mit einem geheimen Nummernkonto in der Schweiz; ein nur »Erzeuger« genannter biologischer Vater samt osteuropäischer Geliebter; eine Tante mit legendärem Männerverschleiß; ein verkappt homosexueller Onkel; ein patriarchaler Großvater – und mittendrin: Hervé Le Tellier, der Erzähler, der erschreckt feststellt, dass er für alle diese Komödianten seiner eigenen Familie nichts empfinden kann.

      All die glücklichen Familien
    • 2017

      Salut Herr Präsident, hier spricht Hervé le Tellier! Ein Erzähler namens Le Tellier schreibt François Mitterrand eine Postkarte aus dem Urlaub. Die Antwort würden andere für einen Standardbrief halten – nicht so Le Tellier! Es entwickelt sich ein Briefwechsel, bei dem der Erzähler vertrauensvoll aus seinem Alltag berichtet – und aus dem Élysée-Palast stets das gleiche Schreiben eintrifft. Doch Le Tellier fühlt sich verstanden und führt die »Brieffreundschaft« mit Mitterrands Nachfolgern Chirac, Sarkozy, Hollande und Macron einfach fort …

      Ich und der Präsident